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Asus ZenFone Max Pro M2
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Energiesparendes Mittelklasse-Gerät

Sein wichtigstes, charakteristisches Merkmal ist ein 5000 mAh starker Akku. Andere Parameter präsentieren sich ermutigend und der Preis ist nicht zu hoch. Hat Asus einen würdigen Nachfolger des Modells Asus Zenfone Max Pro M1 hergestellt?

Das gelungene Modell Max M1 bekam einen genauso gelungenen Nachfolger...
Das gelungene Modell Max M1 bekam einen genauso gelungenen Nachfolger...
Jolanta Szczepaniak/GSMchoice.com

Das Max Pro M1 war eines der interessanteren, vorjährigen Modelle, vor allem in Bezug auf die rentable Verbindung eines großen Displays, reinen Android und starken Akkus. Jetzt haben wir die Fortsetzung, die unter fast jeder Hinsicht besser ist. Das Max Pro M2 hat ein noch größeres 6,26-Zoll-Display, einen stärkeren Prozessor Snapdragon 660 oder mehr GB Speicher (64 GB und 6 GB RAM), seine Konstruktion ist auch moderner. Der Bildschirm wird durch Gorilla Glass 6 geschützt, das Smartphone ist relativ dünn und leicht, wenn man die Tatsache berücksichtigt, welchen Akku es hat.


Inhaltsverzeichnis



Verpackung und Zubehör

Im Set bekommen wir zusammen mit dem Smartphone ein 5V-2A-Netzladegerät, USB-microUSB-Kabel, In-Ohr-Headset, eine Papierbedienungsanleitung, Nadel zum Öffnen der Schublade für SIM-Karten und ein transparentes Silikon-Etui.


Aufbau und Bildschirm

Das Smartphone ist leicht und dünn – es lässt sich nicht anmerken, dass es drinnen einen riesigen Akku hat. Das Gerät ist handlich und liegt perfekt in der Hand, zusätzlich sieht es gut aus. Es zeichnet sich durch kein originelles Design, weil das Aussehen des Zenfones Max Pro M2 an viele auf dem Markt erhältliche Modelle erinnert, aber sein helles und deutliches Display, sowie die glänzende Rückseite sind auffallend. Die Rückseite besteht nicht aus Metall (wie im Fall des Zenfones Pro M1), sondern aus Plastik. Aber so lange man das Handy in die Hand nicht nimmt, kann es scheinen, dass die Rückseite aus Glas besteht. Die Rückseite präsentiert sich visuell sehr gut und das Gehäuse hat tolle Lichtreflexe - ASUS bezeichnet das neue Design, das angeblich vom Wasser inspiriert wurde, als "Wave Design". Das ändert jedoch die Tatsache nicht, dass die glänzende Fläche einfach schmutzig wird und Fingerabrücke sammelt. Als Vorteil muss man die Tatsache nennen, dass der Hersteller ein transparentes Etui zu dem Set hinzugefügt hat, es hat keinen negativen Einfluss auf das Aussehen, garantiert dafür einen sicheren Griff und nivelliert die Beschmutzungen.


Die Frontseite beansprucht im größten Teil (genauer gesagt in 83,5%) der Bildschirm mit einem 19:9-Seitenverhältnis. Er hat eine FullHD+-Auflösung, was 2280x1080 Pixeln und eine Pixeldichte von 400 ppi macht. Was die Farbgebung des Bildschirms betrifft, habe ich keine größeren Vorwürfe, ich sage nur dazu, dass man unter Menü-Einstellungen die Farbtemperatur anpassen kann. Ich würde eher empfehlen, in die Richtung der wärmeren Farben zu gehen, das macht einen natürlichen Effekt. Es gibt auch einen Nachtmodus und automatische Helligkeitsregulierung. Das Panel ist lesbar unter meisten Verhältnissen, einige Probleme erscheinen in der vollen Sonne, es blendet den Benutzer in der Nacht nicht. Leider ist das Bild viel schlechter, wenn wir eine Brille mit Polarisierung benutzen – dann ist es viel dunkler.


Das Display selbst hat abgerundete Ecken, einen ein bisschen dickeren, unteren Rahmen und kleinen Ausschnitt, in welchem sich Sensoren und eine Frontkamera mit einer Benachrichtigungsdiode befinden. Leider gibt es keine Möglichkeit, um sie zu verstecken. An der Verbindung der Glasfrontseite und dem Gehäuse gibt es eine Spalte, in welcher ein Lautsprecher für Gespräche und eine kleine Benachrichtigungsdiode (im linken Teil des Lautsprechers, leuchtet in einer roten und grünen Farbe) versteckt wurden. Man soll noch dazu sagen, dass der Bildschirm durch Gorilla Glass 6 geschützt wird.

Auf der Rückseite gibt es typische Elemente: an dem linken, oberen Ecke wurden eine Dual-Kamera mit einer LED-Diode und einem ein bisschen herausragenden Modul platziert, in die Richtung der Mitte wurde ein runder, ein bisschen vertiefter Fingerabdruckscanner eingebaut. Unter diesem platzierte der Hersteller sein Logo. Das untere Teil des Panels verunstaltet ein Aufkleber mit Informationen über das Produkt, unten sehen wir aufgedruckte Informationen über das Modell.

Der Scanner funktionierte praktisch die ganze Zeit schnell und einwandfrei, als ich das Smartphone von Asus benutzte. Es gibt hier auch die Smart-Lock-Funktion und das System der Gesichtserkennung, das im guten Licht richtig funktioniert, aber wenn die Lichtverhältnisse schlimmer sind, versagt sie.


Kommen wir jetzt zu den Elementen, die an den Rändern des Smartphones platziert wurden. Links wurde eine Schublade für zwei SIM-Karten (in der nano-Größe) und microSD-Karte eingebaut – jeder Slot ist separat, es gibt hier keine Hybrid-Lösung. Am unteren Rand finden wir einen universellen Headset-Port, microUSB-Port und einzelnen, externen Lautsprecher. Rechts befinden sich Hardware-Tasten zum Regulieren der Laustärke und eine Power-/Sperrtaste. Oben finden wir nur eine Öffnung des zusätzlichen Mikrofons.


System und Applikationen

Das Asus Zenfone Max Pro M2 hat eine reine Version des Betriebssystems Android 8.1 Oreo mit einem Sicherheitsupdate aus dem 1.Januar 2019. Ich schätze die Sache hoch, dass es keine Oberfläche gibt, obwohl der Hersteller einige Applikationen von sich gab, z.B.: das Diktiergerät, FM Radio, die Kamera-Applikation und den Taschenrechner. Es wurden auch Facebook, Instagram und Messenger vorinstalliert – man kann keine von diesen deinstallieren. Wenn Asus mit Updates nicht zu lange wartet und bald Android Pie liefert, bekommt das Modell Max Pro M2 einen zusätzlichen Vorteil.


Das System hat ohne Oberfläche des Herstellers seine Vorteile, aber es gibt hier keine fortgeschrittenen Möglichkeiten der Konfiguration oder Personalisierung des Interfaces. Es gibt hier beispielsweise den Nachtmodus, welcher dem Bildschirm eine gelbliche Farbe gibt, das Display bleibt aktiv, wenn der Benutzer auf dieses schaut und es gibt auch eine Option des Anpassens von der Bildschirmfarbe – wärmere oder kühlere Farben. Es fehlt für mich die Möglichkeit des Versteckens von dem Ausschnitt im Bildschirm oder erweiterte Funktionen, die mit der Konfiguration der Bildparameter oder Personalisierung verbunden wären.

Nicht alle Applikationen funktionieren mit dem Ausschnitt im Bildschirm richtig. Beim Spielen hat das Bild an der Notch scharfe Kanten (der ganze Bereich mit dem Ausschnitt wurde abgeschnitten) und an der Gegenseite sind diese abgerundet. Das Layout von Icons auf der Benachrichtigungsleiste gefällt auch nicht ganz – links gibt es Icons von WLAN und Mobilfunknetz. Wenn dazu die Benachrichtigungen der Applikationen erscheinen, ist der Platz ziemlich schnell voll. An der rechten Seite der Notch befinden sich noch die Icons von dem Akku und die Uhr, an welchen Asus auch ein bisschen arbeiten soll – z.B.: bei dem prozentuellen Ladezustand sind die Zahlen und das %-Zeichen von unten ein bisschen abgeschnitten. Wir müssen noch ein paar nicht übersetzte Elemente im Interface nennen. Der Teufel steckt im Detail und Asus soll im nächsten Update solche Elemente definitiv korrigieren – sie sind klein, aber haben einen Einfluss auf den allgemeinen Eindruck.


Klang

Das Smartphone bietet nur einen Lautsprecher an, der am unteren Rand platziert wurde. Er garantiert den akzeptablen Klang für jeder, der eine Serie aus Netflix sehen oder Musik gemütlich, ohne Lautsprecher hören will. Bei der höheren Lautstärkeskala wird der Klang jedoch verunstaltet, man soll hier die Bässe oder Tiefe nicht suchen. Aber es gibt doch einen Headset- Port, der ermöglicht, ein Lieblings-Headset anzuschließen und eine bessere Klangqualität zu bekommen. Das Headset aus dem Satz imponiert in dieser Hinsicht nicht.

Beim Abspielen von Musik basiert Asus auf der Applikation Musik Play, die das einfache Sortieren von Songs ermöglicht, aber es gibt keinen Equalizer. Es gibt dafür eine Firmenapplikation FM Radio, das RDS und Aufnehmen der Sendungen unterstützt.


Fotos und Video

In einem Mittelklasse-Smartphone, dessen Entwurf auf einen riesigen Akku orientiert wurde, soll man keine außergewöhnlichen, fotografischen Möglichkeiten erwarten. Das ändert jedoch die Tatsache nicht, dass die Benutzer diesen Aspekt beachten. Das Asus Zenfone Max Pro M2 benutzt den Sony IMX486 Sensor mit einer 12-MPegapixel-Auflösung und f/1.8-Blende, sowie eine 5-Megapixel-Kamera für die Tiefenmessung. Es liefert vielleicht nicht überdurchschnittliche, aber beim guten Licht akzeptable Fotos, wenn die Lichtverhältnisse schwächer sind, hat es größere Schwierigkeiten. Das Problem ist nicht nur die längere Arbeit von Autofokus, aber vor allem wenige Details auf den Fotos, das bei dem Zoom sichtbare Korn und verblichene Farben.

Das Kamera-Interface bietet viele Funktionen an: Farbeffekte (Mono, Sephia, Negativ, Solarisation, Posterisation, Skizze, Neon), den Porträtmodus, Verschönerungsmodus, das Umschalten der Blitzlampe und die Möglichkeit der Wahl von drei Kamera-Modi (Auto, Pro, HDR, Sport und Nacht). Die Applikation ist einfach und intuitiv, obwohl mir nicht ganz gefällt, wie man zwischen den Modi und dem Registrieren der Fotos und Videos umschaltet, es fehlt mir auch HDR im Auto-Modus. Es verlangt auch eine gewisse Optimalisierung – manchmal dauert das Aufnehmen von einem Foto sehr lang, es gab auch Lags.


Hier gibt es die Ergebnisse des Fotografierens:


Von vorne gibt es eine 13-Megapixel-Kamera mit einer f/2.0-Blende, welche eine LED-Diode begleitet. Die Applikation bietet hier Verschönerungsmodi, einen Porträt-Modus und Möglichkeit des Benutzens von Farbfiltern an.


Die Kamera ermöglicht das Aufnehmen in der maximalen 4K-Qualität, obwohl man eher in der FullHD-Auflösung aufnehmen soll, damit das Video reibungslos läuft und man elektronische BIldstabilisierung benutzen kann. Unter Funktionen findet ihr das bei den Konkurrenten populären Aufnehmen im verlangsamten Tempo nicht. So präsentieren sich die Ergebnisse der Video-Aufnahmen:

ASUS ZenFone Max Pro M2 - sample videos in 1080p
Video: GSMchoice.com/YouTube

ASUS ZenFone Max Pro M2 - sample video in 4K
Video: GSMchoice.com/YouTube

Kommunikation

Das Smartphone unterstützt 4G VoLTE und Dual 4G - also 4G für beide SIM-Karten gleichzeitig. Unter anderen Verbindungsmöglichkeiten finden wir Single-Band-WLAN 802.11 b/g/n, Bluetooth 5 LE und GPS. Das Handy unterstützt auch USB OTG, dank dieser Option kann man beispielsweise USB-Laufwerke anschließen. Im Gegensatz zu seinem kleineren Bruder, der eine schwächere Spezifikation hat. Das Max Pro M2 hat NFC und die Google Pay Applikation.

Sprachverbindungen

Das Smartphone unterstützt zwei SIM-Karten und garantiert die richtige Qualität der Sprachverbindungen. Es gab keine Probleme mit dem Empfang, mit der Lautstärke und mit dem Hören und Verstehen der Gesprächspartner. Noch mehr können beide Slots gleichzeitig 4G unterstützen und man kann wählen, welche Karte für die Anrufe, Nachrichten und den Datentransfer zuständig ist.


Speicher und Effizienz

Nach dem ersten Starten stehen dem Benutzer 53,44 GB - von den von dem Hersteller angesagten 64 GB zur Verfügung. Man kann auch eine microSD-Karte benutzen und was am wichtigsten ist, ist der Slot unabhängig von der SIM-Karte. Zusätzlich bietet Asus 100 GB pro Jahr kostenlos im Google Drive Dienst an.

Das ZenFone Max Pro M2 hat einen der populärsten Prozessoren aus dem Mittelklasse-Preissegment - Snapdragon 660 (Quad 2,2 GHz Kryo 260 + Quad 1,8 GHz Kryo 260 CPU) mit dem grafischen Prozessor Adreno 512, welcher durch 6 GB RAM unterstützt wird. Das verursacht, dass man die Geschwindigkeit, Zügigkeit und Effizienz des Geräts nicht kritisieren kann. Seine Arbeit ist einwandfrei, sogar wenn die Unterteile belastet werden. Ich habe keinen Leistungsabfall weder beim Benutzen der energiefressenden Applikationen, noch bei der Arbeit mit vielen Anwendungen, noch beim Spielen bemerkt. Das Gerät wird auch nicht zu warm.


Akku

Der starke Akku und die dank diesem garantierten Arbeitszeiten sind das wichtigste, charakteristische Merkmal des Modells Zenfone Max Pro M2. 5000 Milliamperes sind doch mehr als gegenwärtige Flaggschiffs anbieten. Dadurch können die Personen, die ihre Smartphones intensiv benutzen, an das Ladegerät zwei Tage lang nicht denken und die Benutzer, die das Handy weniger intensiv verwenden, können diese Zeit verdoppeln.

Das Laden von dem Akku dauert ziemlich lange, etwa 3 Stunden. Das Gerät braucht etwa eine Stunde, um das Niveau von 50% Ladezustand zu erreichen, nach der nächsten Stunde haben wir schon etwa 80%. Das volle Laden dauert weitere 40-50 Minuten. Ein starker Akku ist ein Vorteil, aber die fehlende Schnellladeoption gefällt mir viel weniger.

  • Arbeitszeit mit einem aktiven Display (YouTube, eine SIM-Karte, aktives WLAN-Modul, 50% Bildschirmhelligkeit) – 17 Stunden und 35 Minuten,
  • eine Stunde Video-Streaming (Chrome, eine SIM-Karte, aktives WLAN-Modul, 50% Bildschirmhelligkeit) – um 7% Akku weniger,
  • eine Stunde Abspielen von Videos aus dem Speicher des Handys (Flugzeugmodus, 50% Bildschirmhelligkeit) - um 7% Akku weniger,
  • 30 Minuten Benutzen der Online-Navigation – um 4-5% Akku weniger,
  • 30 Minuten Spielen in Real Racing – um 3 - 7% Akku weniger,
  • Ergebnis im PC Mark battery test - 13 Stunden und 53 Minuten,
  • 8 Stunden im Standby-Modus – um 4-6% Akku weniger.

Zusammenfassung

Die ZenFone Max Serie legte die Messlatte hoch, was das Liefern der Modelle mit guten Parametern, mit dem vernünftigen Preis und mit tollen Akkuarbeitszeiten betrifft. Das letztjährige Modell war ein gutes Beispiel dafür, jetzt tritt das Pro M2 in seine Fußstapfen. Obwohl es sich äußerlich geändert hat, hat es die wichtigsten Vorteile des Vorgängers – man baute in diesem einen starken Akku, das Betriebssystem ohne Oberfläche ein und es hat einen attraktiven Preis. Das Max Pro M2 kostet in einer Variante mit 6 GB RAM und 64 GB ROM 299 Euro. Als seine größten Konkurrenten würde ich vor allem die Smartphones von Xiaomi, z.B.: Xiaomi Mi 8 Lite, Xiaomi Mi A2 oder Xiaomi Redmi Note 6 Pro nennen.

Vorteile und Nachteile

Vorteile:

  • tolle Arbeitszeiten
  • Benachrichtigungsdiode
  • Bildschirmparameter
  • Aufnehmen in 4K
  • Gorilla Glass 6
  • reines Android
  • viel GB RAM
  • gute Effizienz
  • Headset-Port
  • NFC und Bedienung der Applikation Google Pay
  • Silikon-Etui im Set
  • ein separater Slot für SIM- und microSD-Karten

Nachteile

  • lange Ladezeit
  • microUSB-Port
  • Plastik-Gehäuse, das einfach schmutzig wird und Risse bekommt
  • durchschnittliche Qualität der Fotos
  • man kann den Ausschnitt nicht verstecken
  • Wi-Fi nur in 2,4 GHz

Quelle: GSMchoice.com

Autor: Monika Konopa

Veröffentlicht:
Autor: Jolanta Szczepaniak

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