Chinesischer Gigant, einer der größten Hersteller von Smartphones auf der Welt, debütierte mit den zwei Modellen: Porto und Modena. Mit den ganz schlichten und wenig imponierenden, wenn wir ein Portfolio dieses Herstellers berücksichtigen. Das Phablet Modena kann uns visuell gefallen, zu seinen Gunsten spricht auch die Verfügbarkeit der Dual-SIM oder LTE-Funktion, aber schlechte Effizienz und nicht gute Auflösung des Displays verursachen, dass wir ein Verlangen spüren.
Coolpad macht wirklich imponierende Geräte. Aber die Voraussetzung des Modells Modena war vermutlich, das Phablet in dem sehr vernünftigen Preis anzubieten – und es klappte im Prinzip. Zusätzlich haben wir hier eine Dual-SIM-Funktion, Android in der 5,1-Version, 1 GB RAM, eine 8-Megapixel-Kamera und einen Akku mit der Kapazität von 2500 mAh. Aber die Personen, die sich mehr für den Markt der Mobilegeräten interessieren, kann dieses Modell mit der niedrigen Auflösung des 5,5-Zoll-Displays und dem relativ schwachen Prozessor enttäuschen.
Inhaltsverzeichnis
- Aufbau und Display
- Betriebssystem und Applikationen
- Multimedien
- Verbindung und Kommunikation. Effizienz (Benchmark)
- Verpackung und Zubehör. Akku. Zusammenfassung
Bild. Jolanta Szczepaniak/GSMchoice.com
Vorteile und Nachteile
Vorteile:
- Qualität der Ausführung, Farbe und Aufbau
- Dual-SIM
- Benachrichtigungsdiode
- grosses Display
- LTE
- Slot für die Speicherkarten
- Bedienung der Gesten
Nachteile
- Mangelhafter Lautsprecher zu den Anrufen
- niedrige Qualität des Displays
- leicht spürbare Taste des Einschaltens/Sperrdesktops
- keine beleuchtete Touchtasten unter dem Display
- nicht ganz einwandfreie Arbeit des Interfaces
- nicht austauschbarer Akku
- schwache Kamera
Aufbau und Gehäuse
Visuell ist das Modena kein hässliches Handy – ganz im Gegenteil. Es hat schöne goldene Farbe, flinke Form und es scheint, dass das Display die Mehrheit des Frontpanels besetzt. Bei dem gesperrten Display scheinen die Rahmen überraschend dünn wie für das Budget-Modell zu sein, jedoch nach dem Entsperren des Displays erscheint ganz großer, schwarzer Rahmen rundum des Displays (ca. 5 Millimeter an jeder Seite). Das Display alleine wurde in der IPS-Technologie gemacht – es stellt ganz gute Farben und entsprechende Blickwinkels dar (ohne Verformung der Farben), es kann leider mit der großen Helligkeit und Auflösung nicht prahlen. Das 5,5-Zoll-Display des Phablets hat überraschend niedrige Auflösung - 540 x 960 Pixeln, was uns nur 200 Pixel pro Zoll gibt. Leider hat es einen Einfluss auf die komfortable Arbeit mit dem Display, besonders auf die Schriftarten, welche in den kleineren Texten ganz stark zerrissen sind. Die Standard-Option in dem Mittelklasse-Preissegment und bei den größeren Diagonalen ist jedoch HD. Andererseits ich kenne persönlich die Personen, die auf die Auflösung nicht aufmerksam wurden, weil sie sich für großes Display freuen – vielleicht soll ich deshalb daraus keinen Nachteil machen?
Über dem Display befindet sich eine Benachrichtigungsdiode, ein Näherungssensor und Lichtsensor, eine 2-Megapixel-Frontkamera und ein Lautsprecher zu den Anrufen. Wiederum haben wir unter dem Display drei Touchfelder mit den Systembezeichnungen (Zurück, Hauptdesktop, letzt benutze Applikationen). Leider sind diese fast gar unsichtbar – die Icons besitzen die Farben, die sich von der Farbe des Gehäuses fast nicht unterscheiden und sie sind nicht beleuchtet. Das macht die Benutzung des Smartphones beispielsweise in der Nacht schwer.
Bild. Jolanta Szczepaniak/GSMchoice.com
Der Akkudeckel ist glatt, in der goldenen Farbe und er soll keine Probleme bereiten, wenn es um die Ästhetik geht – die Verschmutzungen und Fingerabdrucke sind auf diesem unsichtbar. Im seinen oberen, zentralen Teil wurde eine Hauptkamera (leicht gewölbt) mit der Auflösung von 8-Megapixeln zusammen mit der Blitzdiode und zweites Mikrofon, welches für die Reduzierung der Rauschen verantwortlich ist, eingebaut. An den Rändern platzierte man einen universellen Kopfhörerslot (oben), die Lautstärkeregulierungstasten (linke Seite), ein microUSB-Anschluss und eine Öffnung des Mikrofons (unten) und Power-/Bildschirmsperrtaste (rechte Seite). Die Tasten sind ergonomisch platziert, gerade unter dem Daumen und Zeigerfinger, was ihre Bedienung vereinfacht. Sie konnten jedoch besser spürbar werden und einen stärkeren Klick haben – besonders die Sperrtaste hat einen niedrigen Sprung und sie ist wenig spürbar.
Bild. Jolanta Szczepaniak/GSMchoice.com
An dem rechten Rand merken wir eine Vertiefung, welche zum Entfernen des Akkudeckels dient. Unter dem Panel merken wir einen Akku – das ist ein Lithium-Ionen-Akku mit einer Kapazität von 2500 mAh, welcher aus dem Gesichtspunkt des Nutzers nicht austauschbar ist. Es sind hat auch zwei Slots für die SIM-Karten in der micro-Größe (im oberen Teil des Smartphones, näher der Kamera) und ein neben dem Lautsprecher lokalisierter Slot für die microSD-Karte verfügbar.
Bild. Jolanta Szczepaniak/GSMchoice.com
Generell scheint die Konstruktion des Smartphones ganz solide zu sein, wir werden kein Quietschen hören, wir merken keine Spalten im Gehäuse. Die Qualität der Ausführung ist auf dem guten Niveau, ähnlich wie die Sorge um Details. Ich muss auch zugeben, dass das Smartphone sehr gut in den Händen liegt – die gerundeten Rändern und runde, gute Form des Akkudeckels haben darauf einen großen Einfluss. Natürlich ermöglichen die Größe des Gerätes und Displaydiagonale völlig keine Bedienung mit einer Hand.
Betriebssystem und Applikationen
Das Modena arbeitet unter Kontrolle des Betriebssystems Android in der 5.1.1.-Version, aber wie es sich für Chinesen gehört, wurde originelles Betriebssystem unter der Oberfläche mit dem Namen CoolUI versteckt, in der (traditionell für chinesisches Interface) an das Menü der Applikation fehlt. Diese Lösung ist für einige passend, für andere weniger – aber nach dem ersten Start muss der Benutzer eine Unordnung auf den Desktops ordnen – die Icons sind unlogisch platziert. Als Vorteil soll hier genauere (als bei den anderen Herstellern aus dem Budget-Preissegment) Übersetzung des Interfaces sein.
Bild. Jolanta Szczepaniak/GSMchoice.com
Bild. Jolanta Szczepaniak/GSMchoice.com
Man sieht an der Arbeit des Interfaces, dass wir mit keinem Dämon der Schnelligkeit zu tun haben. Die Icons des Interfaces lesen sich mit der Verzögerung ein (besonders nach dem Schließen der anspruchsvollen Applikation), man muss nach der Wahl der Telefonnummer auf das Anruffenster warten, sporadisch treten die Verzögerungen auf und mindestens zweimal musste ich das Gerät restarten. Wenn es um die Vorteile geht, muss ich hier gut funktionierende Bedienung der Geste auf dem gesperrten Display ("Geste des Aufweckens") und die Funktion "Button" erwähnen – sie betrifft zusätzliche Funktionen des Powerbuttons und Hauptdesktopbuttons.
Bild. Jolanta Szczepaniak/GSMchoice.com
Coolpad stiftete keine Unruhe in der Software – die Mehrheit der Applikationen basiert auf der Google-Software, hier haben wir einen Musik Player und Bildbetrachter. Es stehen hier auch viele nachinstallierte Applikationen, die in den Foldern gruppiert wurde, zur Verfügung. Es dominieren die Apps zur Bedienung der sozialen Medien (Skype, Facebook, Twitter, Messenger, WhatsApp), andere Soft der externen Hersteller soll u.a. die Tastatur SwiftKey, WPS Office, Wetter-Applikation, Radio, Dateimanager umfassen.
Bild. Jolanta Szczepaniak/GSMchoice.com
Multimedia
Im Bereich der Medien ging der Hersteller einen Kompromiss ein – die Qualität des Sounds ist durchschnittlich, es gibt auch keine Einstellungen (entweder im Smartphone, auch im Player), welche die Änderung der Klangfarbe, Bass-Boost und andere Effekte erlauben. Zum lauten Hören bekommen wir einen Einzellautsprecher, welcher auf dem hinteren Panel platziert wurde (der Sound ganz schlicht, ohne tiefere Töne) und zum mehr diskreten Musik- oder Radiohören haben wir im Paket die In-Ear-Kopfhörer – ein Standardmodell.
Bild. Jolanta Szczepaniak/GSMchoice.com
Von der 8-Megapixel-Kamera kann man keinen Wunder gewärtigen. Es bietet einen Autofokus an und unterstützt eine LED-Blitzdiode, wir haben hier auch einen HDR-Modus. Ein Lob verdiente einfaches Interface und ganz schnelle Reaktion des Verschlusses. Der Vorteil ist ein Profimodus, in dem man mit der Weißbalance, ISO-Empfindlichkeit und den Schärfeeinstellungen manipulieren kann. Es lohnt sich in die Einstellungen zu gehen und die voreingestellte Qualität der Fotos auf 2-Megapixel (im Verhältnis 16:9), 8-Megapixel (4:3) zu ändern. Ähnlich wie im Falle der Frontkamera – hier müssen wir die Auflösung von 1 auf 2 Megapixel ändern. Die Hauptkamera kann die Video in der Qualität 480/720/1080p registrieren, während die Frontkamera VGA-Funktion, VGA, 480p und 720p anbietet.
Und wie ist es mit der Qualität der Fotos? Nicht besonders. Die Fotos haben ein hohes Niveau der Rauschen, es fehlt diesen an die Genauigkeit und die Farben sind ganz verblichen. Sowohl im Falle der Haupt- als auch Frontkamera sind nur die Fotos, die im guten Tageslicht gemacht wurden, akzeptabel – je schlechtere Lichtbedingungen, desto größere Körnigkeit und die Anzahl der unscharfen Aufnahmen. Aber im Ganzen, wenn wir ein Preisniveau, in dem wir uns bewegen, berücksichtigen, überraschen die Ergebnisse des Fotografierens nicht. Wollt ihr bessere Fotos? Bitte sich dann an höheren Preissegment richten.
Bild. Jolanta Szczepaniak/GSMchoice.com
Hier die Ergebnisse des Fotografierens:
Bild. Jolanta Szczepaniak/GSMchoice.com
Verbindung und Kommunikation
Das Modena bietet uns alles an, was man braucht, damit wir uns mit der Außenwelt verbinden. Das Phablet bedient eine dual-SIM-Funktion – eine Karte kann in den Netzen 3G/4G arbeiten, währenddessen die zweite sich automatisch auf 2G umschaltet. Man kann dies in den Einstellungen ändern. Das Phablet unterstützt auch Wi-Fi 802.11 b/g/n, Hotspot Wi-Fi, Bluetooth 4.0, GPS ( mit aGPS und Bedienung von GLONASS), dagegen verfügt es über einen universellen Kopfhörer-Anschluss und microUSB-Slot 2.0.
Bild. Jolanta Szczepaniak/GSMchoice.com
Das Coolpad Modena imponierte mir im Bereich der Qualität von Anrufen nicht. Es fehlt diesen gar nicht bezüglich der Lautstärkestufe, aber die Qualität des Sounds, welcher aus dem Lautsprecher kommt, ist schlecht. Schon während des Anrufsignals hat der Lautsprecher eine Tendenz zum Knacken und während des Gespräches ist die Stimme des Gesprächspartner scharf, metallisch, man hört die Störungen – längere Gespräche gehören nicht zu den besten Erfahrungen. Dazu ist es mehrmals passiert, dass der Gesprächspartner mich nicht hörte (ich hörte den problemlos). Das Nächstliegende war, dass ich irgendwie versehentlich die Leisetaste druckte – aber nein, theoretisch war alles in Ordnung – mit der Ausnahme davon, dass der GP gerade eine große Null hörte. Nicht ausgeschlossen, dass es der Nachteil nur von diesem Exemplar ist – nichtsdestotrotz muss man das vor dem Kauf prüfen. Ich fand keine Option der Gesprächsaufzeichnung und kein Icons zur Videogespräche über das Netz.
Zur Eingabe des Textes haben wir eine nachinstallierte Tastatur Swiftkey. Wir haben zu dieser keine kleinsten Vorbehalte – sie ist präzis und bequem, besonders auf dem großen Display vom Modena.
Bild. Jolanta Szczepaniak/GSMchoice.com
Speicher und Effizienz
Coolpad bietet einen 4-Kernen-Prozessor Qualcomm Snapdragon 410 mit der Taktung von 1,2 GHz und 1 GB RAM an. Zum Speicher der Daten haben wir 8 GB – in der Praxis bleibt es für den Benutzer wenig als 5 GB. Der Vorteil ist die Unterstützung für microSD-Karten (bis zu 32 GB) – es wurde hier keine Hybrid-Lösung angewendet, deshalb muss man zwischen der Dual-SIM und Speicherkarte auswählen.
Und wie ist es mit der Effizienz in den Spielen? Ich hatte keine Probleme, um Real Racing 3 zu starten – in diesem Titel kann man auf dem Coolpad Modena spielen. Ich hatte Angst vor den merkbaren Verzögerungen im Spiel – indessen (natürlich nicht in der höchsten Auflösung) funktionierte das Spiel wirklich gut. Besonders wenn man "auf Traub" spielt, beispielsweise im Straßenbahn, wenn man auf Details der Grafik nicht so großen Wert legt. Ich gebe noch zu, dass das Smartphone keine Probleme mit der Erhitzung hat. Die Überraschung und großer Plus für Coolpad. Umso mehr wundert die Tatsache, dass die Verzögerungen im Interface kommen – für mein Auge ist hier schlecht optimierte Oberfläche des Herstellers.
Bild. Jolanta Szczepaniak/GSMchoice.com
Verpackung und Zubehör
Im schlichten, weißen Päckchen wurden alle Standard-Accessoires neben dem goldenen Exemplar des Phablets Modena versteckt, welche ganz normal die Handys begleiten. Diese sind in der weiße Farbe. Wir finden hier kleines, modulares Ladegerät (1A), ein USB-microUSB-Kabel und die In-Ear-Kopfhörer mit der Fernbedienung (einzige Taste ist für die Annahme/ Ablehnen des Anrufes). Es gibt hier auch die Garantiekarte und mehrsprachige Bedienungsanleitung.
Bild. Jolanta Szczepaniak/GSMchoice.com
Akku
Bei meiner typischen Benutzung – Minimum eine Stunde der Anrufe täglich, die Fotos nur sporadisch, Twitter und Instagram im Hintergrund, ganz viel mobiles Internet – das Smartphone hält durchschnittlich 24 Stunden aus. In der Regel, als ich voll geladenes Smartphone immer morgen mitgenommen habe, blieb es immer abends fast 30-34 % der Energie. Natürlich machen ein GPS oder intensives Spielen den Akku deutlich schneller leer. Die Akkulaufzeit bei dem aktiven Display (50% der Helligkeit, die Videos aus dem YouTube, 2 SIM-Karten, eingeschaltetes Modul Wi-Fi) beträgt wiederum 6 Stunden. Das Laden ist langsam – dauert ca. 3, 5-4 Stunden – am besten soll man das Smartphone in der Nacht an das Ladegerät anschließen.
Bild. Jolanta Szczepaniak/GSMchoice.com
Zusammenfassung
Mit seiner Spezifikation könnte das Coolpad Modena früher interessantes Angebot sein, aber heute verliert es leider mit der Konkurrenz. Das ist ein Smartphone, welches kein Dämon der Schnelligkeit ist, es soll auch keine Multimedia-Gadgets anbieten – na ja, wir haben hier mit dem Budget-Preissegment zu tun. Mit der niedrigen Auflösung des Displays wird das längere Surfen im Internet oder das Lesen von E-Books zu wenig komfortable. Mit dem schlechten Lautsprecher und plötzlichen Stummschalten der Gespräche waren die Anrufe leider keine angenehme Erfahrung. Ich kann nicht sagen, dass das Test-Modell mir gefallen hat – aber vielleicht wird es den Benutzern mit den anderen Erwartungen mehr gefallen. Besonders diesen, welche großes Display, die Bedienung von zwei SIM-Karten suchen und welche keine hohen Ansprüche haben, wenn es um die Parameter des Displays geht.
Quelle: GSMchoice.com






















































































