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Coolpad Modena
Bewertung

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Wenig imponierender Debütant

Aufbau und Gehäuse

Visuell ist das Modena kein hässliches Handy – ganz im Gegenteil. Es hat schöne goldene Farbe, flinke Form und es scheint, dass das Display die Mehrheit des Frontpanels besetzt. Bei dem gesperrten Display scheinen die Rahmen überraschend dünn wie für das Budget-Modell zu sein, jedoch nach dem Entsperren des Displays erscheint ganz großer, schwarzer Rahmen rundum des Displays (ca. 5 Millimeter an jeder Seite). Das Display alleine wurde in der IPS-Technologie gemacht – es stellt ganz gute Farben und entsprechende Blickwinkels dar (ohne Verformung der Farben), es kann leider mit der großen Helligkeit und Auflösung nicht prahlen. Das 5,5-Zoll-Display des Phablets hat überraschend niedrige Auflösung - 540 x 960 Pixeln, was uns nur 200 Pixel pro Zoll gibt. Leider hat es einen Einfluss auf die komfortable Arbeit mit dem Display, besonders auf die Schriftarten, welche in den kleineren Texten ganz stark zerrissen sind. Die Standard-Option in dem Mittelklasse-Preissegment und bei den größeren Diagonalen ist jedoch HD. Andererseits ich kenne persönlich die Personen, die auf die Auflösung nicht aufmerksam wurden, weil sie sich für großes Display freuen – vielleicht soll ich deshalb daraus keinen Nachteil machen?

Über dem Display befindet sich eine Benachrichtigungsdiode, ein Näherungssensor und Lichtsensor, eine 2-Megapixel-Frontkamera und ein Lautsprecher zu den Anrufen. Wiederum haben wir unter dem Display drei Touchfelder mit den Systembezeichnungen (Zurück, Hauptdesktop, letzt benutze Applikationen). Leider sind diese fast gar unsichtbar – die Icons besitzen die Farben, die sich von der Farbe des Gehäuses fast nicht unterscheiden und sie sind nicht beleuchtet. Das macht die Benutzung des Smartphones beispielsweise in der Nacht schwer.

Der Akkudeckel ist glatt, in der goldenen Farbe und er soll keine Probleme bereiten, wenn es um die Ästhetik geht – die Verschmutzungen und Fingerabdrucke sind auf diesem unsichtbar. Im seinen oberen, zentralen Teil wurde eine Hauptkamera (leicht gewölbt) mit der Auflösung von 8-Megapixeln zusammen mit der Blitzdiode und zweites Mikrofon, welches für die Reduzierung der Rauschen verantwortlich ist, eingebaut. An den Rändern platzierte man einen universellen Kopfhörerslot (oben), die Lautstärkeregulierungstasten (linke Seite), ein microUSB-Anschluss und eine Öffnung des Mikrofons (unten) und Power-/Bildschirmsperrtaste (rechte Seite). Die Tasten sind ergonomisch platziert, gerade unter dem Daumen und Zeigerfinger, was ihre Bedienung vereinfacht. Sie konnten jedoch besser spürbar werden und einen stärkeren Klick haben – besonders die Sperrtaste hat einen niedrigen Sprung und sie ist wenig spürbar.

An dem rechten Rand merken wir eine Vertiefung, welche zum Entfernen des Akkudeckels dient. Unter dem Panel merken wir einen Akku – das ist ein Lithium-Ionen-Akku mit einer Kapazität von 2500 mAh, welcher aus dem Gesichtspunkt des Nutzers nicht austauschbar ist. Es sind hat auch zwei Slots für die SIM-Karten in der micro-Größe (im oberen Teil des Smartphones, näher der Kamera) und ein neben dem Lautsprecher lokalisierter Slot für die microSD-Karte verfügbar.

Generell scheint die Konstruktion des Smartphones ganz solide zu sein, wir werden kein Quietschen hören, wir merken keine Spalten im Gehäuse. Die Qualität der Ausführung ist auf dem guten Niveau, ähnlich wie die Sorge um Details. Ich muss auch zugeben, dass das Smartphone sehr gut in den Händen liegt – die gerundeten Rändern und runde, gute Form des Akkudeckels haben darauf einen großen Einfluss. Natürlich ermöglichen die Größe des Gerätes und Displaydiagonale völlig keine Bedienung mit einer Hand.

Quelle: GSMchoice.com

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Autor: Jolanta Szczepaniak
Übersetzt von: Sylwia Wilczyńska
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