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Honor 8 Pro
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Honor kommt in die höchste Liga

Verpackung und Zubehör

In einer eleganten, dunkelblauen Verpackung, welche in Bezug auf die Farbe dem Smartphone passt, finden wir ein paar brauchbare Zubehörelemente. Neben dem Smartphone selbst gibt es hier ein Ladegerät Huawei QuickCharge, USB-microUSB-Kabel (Typ C), eine Papierbedienungsanleitung, Nadel zum Öffnen der Schublade für eine Karte, ein VR-Zusatzgerät, welches man sehr einfach montieren kann. Das ist nicht eine solche Brille, welche beispielsweise den Smartphones von Alcatel zugegeben wird, aber für Personen, die zum ersten Mal mit der virtuellen Welt zu tun haben, ist das ein guter Anfang. Dazu würde man vielleicht noch ein Headset brauchen – das berücksichtigte Honor oder eher Huawei im Satz nicht.


Aufbau und Bildschirm

Das Smartphone ist sehr attraktiv – kann sich ohne Komplexe mit den Flaggschiffs von Konkurrenten hinsichtlich der Dünnheit, des Designs und der Qualität der Ausführung messen. Es gefällt bestimmt den Personen, welche das Design der Smartphones von dem chinesischen Hersteller hoch schätzen – wir haben hier eine Verbindung des Modells Honor 8 und Huawei P10/P10 Plus. Es ist auch in einer dunkelblauen Version erhältlich – unter klassischen Modellen in einem schwarzen/weißen/grauen oder goldenen Gehäuse ist das eine nette Abwechslung.


Das beschriebene Modell gehört zu den schwachen Geräten nicht. Es hat ein imponierendes 5,7-Zoll-Display, aber beim dünnen Gehäuse und Rahmen beiderseits ist nicht niederdrückend. Der Hersteller hat es zusätzlich als ein Gerät für die virtuelle Wirklichkeit vorgesehen, wir haben deswegen eine imponierende QHD-Auflösung, also 2560x1440 Pixel. Dank dieser können wir die VR-Unterhaltung genießen – obwohl ich zugeben muss, dass das Honor 8 Pro das Daydream-Zertifikat von Google nicht hat. Den Farben, dem Kontrast und der Helligkeit kann man nichts vorwerfen und die Temperatur der angezeigten Farben kann man nach eigenen Bedürfnissen (im Menü) anpassen (es gibt auch den Augenschutzmodus). Das niedrigste Helligkeitsniveau blendet in der Nacht nicht und das höchste ermöglicht das bequeme Benutzen des Bildschirms sogar in der Sonne. Das Ganze ist mit dem 2.5D Gorilla Glass 3 überzogen.

Das 5,7-Zoll-Display lässt sich mit einer Hand nicht bedienen und der Hersteller gab sich keine Mühe, um die Abmessungen des 8 Pro zu verkleinern – die Rahmen im oberen und unteren Teil der Frontseite sind ziemlich breit. Das ist ein gewisser Kontrast, wenn man die Tatsache berücksichtigt, dass man in Flaggschiffs (u.a.: LG G6 oder Samsung Galaxy S8/S8 Plus) die Rahmen minimalisiert und den Bildschirm auf die fast ganze Frontseite ausdehnt. Der untere Rahmen erfüllt eigentlich keine Funktion, außer dieser, dass dort ein Logo platziert wurde. Oben finden wir eine Frontkamera, Sensoren, einen Lautsprecher für Gespräche, in welcher Öffnung auch eine Benachrichtigungsdiode eingebaut wurde.


An den abgerundeten Metall-Kanten gibt es folgende Elemente (wir beginnen von der rechten Seite im Uhrzeigersinn): Tasten für die Lautstärkereglung und das Entsperren des Bildschirms (Einschalten des Handys), dann einen Single-Lautsprecher, ein microUSB-Port Typ C, eine Öffnung für das Mikrofon und ein universelles Port fürs Headset unten, eine Schublade für SIM- und microSD-Karten links und eine Öffnung eines zusätzlichen Mikrofons und ein IR-Port.


Das Gehäuse des Geräts hat eine schöne, dunkelblaue Farbe (es gibt auch andere Farbversionen, aber diese gefällt mir besonders). Es ist nur 7 mm dünn und was am wichtigsten, ragt kein Element über seine Fläche heraus (ja, es geht vor allem um die Kamera). Auf der Rückseite platzierte man einen (ein bisschen vertieften im Vergleich zu der Fläche) Fingerabdruckscanner, welcher sich gerade dort befindet, wo beim Halten des Handys normalerweise der Zeigefinger liegt. Es gibt auch ein Dualobjektiv der Kamera und eine LED-Diode im oberen Teil des Geräts. Man sieht noch zwei Leisten der Antenne, welche das Gehäuse entlang laufen. Das Gehäuse wurde aus Aluminium hergestellt und wird nicht so einfach schmutzig, aber es ist ein bisschen schade, dass der Hersteller sogar ein einfachstes Etui im Satz nicht gibt, weil man das Gehäuse einfach kratzen kann..

Quelle: GSMchoice.com

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Autor: Jolanta Szczepaniak
Übersetzt von: Monika Konopa
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