';

Huawei P9 EVA-L09
Bewertung

Huawei P9 EVA-L09
Veröffentlicht:

Mit dem Zeichen von Leica

Fotografie, Video

Schon vor der offiziellen Premiere wussten wir, dass die erste Geige im Huawei P9 die Fotografie spielen soll. In diesem Bereich kann das P9 sich mit den besten kämpfen.

Neben dem Doppelobjektiv der Kamera sehen wir stolzes Logo Leica. Und obwohl die Optik für das P9 chinesische Firma Sunny produziert, welche ein Unterauftragnehmer von Leiki ist und die Matrize kommt von Sony, die Erwartungen sind ganz groß.

Das Smartphone hat zwei BSI-Matrizen mit der Auflösung von 12 Megapixeln. Eine Matrize hat keinen farbigen Filter und sie zeichnet das monochromatische Bild auf. Dadurch können wir "wahre", schwarz-weiße Bilder gewinnen und auch die Änderung der Schärfentiefe vornehmen, nachdem wir das Foto machen.

Das ist keine Neuheit, aber im P9 haben wir volle Ansicht live, deshalb ist es einfacher, einen erwünschten Effekt zu erreichen. Da liegt der Hund begraben, dass man auf der Mehrheit solcher Aufnahmen weiter einen Eingriff der Software sieht – was man leider über traditionellen Unschärfe im manuellen Modus nicht sagen kann.

Die Fotos haben wirklich gute Qualität, obwohl man auf diesen, die im automatischen Modus gemacht sind, deutlich die Effekte vom ganz starken Entrauschen und der großen JPEG- Komprimierung sichtbar sind. Für diese Personen, die viel Fotos machen – kann das sogar ein Vorteil sein, weil die Dateien wenig Platz einnehmen… aber wenn wir wirklich gute Fotos machen wollen, ist es wichtig, damit man in den manuellen Modus umschaltet und die Fotos in dem digitalen Negativ aufzeichnet und diese in JPGE erst im graphischen Programm bearbeitet.

Erst dann zeigt die Kamera vom P9ihre Möglichkeiten an. Bedeutet das, dass die Fotos aus dem Automat schlecht sind? Nicht unbedingt… Die Fotos haben treue Farbabbildung und ganz gute Detailanzahl, sie sind angenehm für die Augen, besitzen eine neutrale Linie, welche typisch für die Analogkameras, als für digitale Kamera sind.

Worüber werde ich mich beschweren? Vor allem ist es schwer gute Panoramafotos ohne Stativ zu machen. Die Software kann leider nicht so gut die Bildausschnitte verbinden, wenn uns die Hände zittern werden. In der Nacht lohnt es sich mit dem hohen Niveau der Empfindlichkeit zu übertreiben – damit man sichtbare Körnigkeit vermeiden kann, aber es ist besser wieder ein Stativ zu nutzen und die Zeit der Öffnung vom Auslöser verlängern.

Man kann auch den Modus "Super Nacht" nutzen, welchen wir schon aus den früheren Modelle von Huawei kennen. Gelegentlich – kann man in "Lichtmalerei" spielen, welche eine führende Funktion der Kamera vom P8 sind. Hier – hier ist diese auch verfügbar und funktioniert genauso gut. Überraschend gut ist auch ein digitaler Zoom. Das ist sicher ein Verdienst der zusätzlichen, monochromatischen Matrize.

Die Kamera vom P9 gibt die Möglichkeiten, sehr gute monochromatische Aufnahmen, auch im schlechten Licht aufzuzeichnen. Die Fotos bekommen eine große Dynamik, man kann ein bisschen mehr Details herausbringen. In der Kamera finden wir dazu mehrere Farbfilter und die Möglichkeit, auf das Fotos "Wasserzeichen" hinzufügen – also beispielsweise ein Clipart mit dem Ortsname, wo das Bild gemacht wurde.

Die Software hat auch einen Modus der Dokumentenerkennung (leider ohne Möglichkeiten, den Text zu exportieren z. B. in das Adressbuch) und auch die Option der Aufzeichnung in dem verlangsamten Tempo. Es ist auch möglich, einen Zeitraffer zu registrieren oder eine Soundnotiz hinzufügen.

Wenn ihr mit der Fotografie spielen können und sehr große Freude euch die Einstellung der Kamera, das Experimentieren und RAW "Aufrufen" bereitet – das ist ein Gerät für euch.

Das P9 ist eines der besten Flaggschiffen, welches die Videos in 4K-Auflösung nicht aufzeichnen kann und es über die Stabilisierung nicht verfügt. Die Schärfe des Bildes ist ganz gut, aber manchmal kann man die Störungen der fließenden Arbeit merken. Zum Trost - das P9 hat die Möglichkeit, die Gesichte während der Aufzeichnung zu verschönern und es macht dies ganz natürlich. Hier die Beispielvideos.


Videos, die mit dem Huawei P9 aufgezeichnet werden
Video: GSMchoice.com über YouTube

Zum Schluss – paar Aufnahmen aus der Frontkamera. Sie sind richtig, aber ich rate eher, mit der Verschönerung nicht zu übertreiben. Oder mögt ihr lachen….

Die Kamera bekam ein bisschen geändertes, aber ganz einfaches Interface in der Bedienung. Wenn man mit dem Finger von unten (oder von links, abhängig davon, wie man das Handy hält) gehen wir in das Menü der thematischen Programme.

Das Menü der fortgeschrittenen Einstellungen, welches mit den Gesten von oben (oder von rechts nach links) die Orientierung der Anzeige nicht ändert – werden wir nur dann bequem benutzen, wenn wir das Handy vertikal halten – und wie wir wissen, die Fotos machen wir eher, indem man das Smartphone vertikal hält.

Ich will einen manuellen Modus loben. Wir schalten ihn ein, indem wir kleine Leiste bei der Auslöser-Taste in die Mitte verschieben. Es erscheinen dann die "Schieber", welche erlauben, beispielsweise eine Empfindlichkeit, Belichtung oder die Zeit des Auslösers zu ändern. Die Steuerung ist intuitiv und was wichtig – auf dem Display sehen wir eine Ansicht live, welche erlaubt, sich zu orientieren, ob von uns eingeführte Änderungen einen Sinn haben.

Quelle: GSMchoice.com

adam-lukowski.jpg
Veröffentlicht:
Autor: Adam Łukowski
Übersetzt von: Sylwia Wilczyńska
Dieser Artikel hat noch keine Bewertungen. Sei der Erste und fang die Diskussion an!
Geben Sie Ihre Meinung hinzu!

 Leider gibt es noch keine Meinungen.

 Geben Sie Ihre Meinung hinzu!


Zuletzt angesehen