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Nokia 8
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Das seit längerer Zeit erwartete Flaggschiff von Nokia

Auf dieses Modell haben wir alle gewartet - Nokia kam zurück und beginnt, gegen die Besten zu kämpfen. Das Nokia 8 ist ein Flaggschiff von einer finnischen, ins Leben zurückgerufenen Marke, welches den Konkurrenten viele Kunden wegnehmen kann.

Nokia 8 - das neuste Flaggschiff von HMD
Nokia 8 - das neuste Flaggschiff von HMD Bild: Jolanta Szczepaniak/GSMchoice.com

Am Anfang des laufenden Jahres kam Nokia auf den Markt des Mobilfunks zurück. Nach dem Abenteuer mit Microsoft übernahm die finnische Gesellschaft HMD Global die Rechte an der Marke. Die Firma brachte ein paar Handys (darunter die neue Version des Kultmodells 3310) und Smartphones (Modelle 3, 5 und 6) auf den Markt. Aber auf das Flaggschiff mussten wir noch ein paar Monate lang warten – und so kam das Nokia 8 Mitte August ans Tag – das ist das erste Flaggschiff von Nokia im Angebot von HMD.


Inhaltsverzeichnis



Verpackung und Zubehör

In einer schönen Box finden wir das, was fürs Benutzen eines Smartphones nötig ist. Es gibt ein USB-Kabel zum Laden und Übertragen der Daten und ein ziemlich großes Ladegerät, in diesem Fall mit einem britischen Stecker (5V 2,4A/9V 2A/12V 1,5A) und ein Headset mit einer Fernbedienung (Aufnehmen der Anrufe/Steuern des Players und Regulierung der Lautstärke) und mit zusätzlichen Gummiringen. Dazu gibt es noch eine Papierbedienungsanleitung und ein Gerät zum Öffnen der Schublade für SIM- und microSD-Karten. Das Zubehör ist in einer schwarzen Farbe erhältlich und seine Qualität steht auf einem hohen Niveau – so soll ein Flaggschiff aussehen.


Aufbau und Bildschirm

Was das Aussehen betrifft, ist das Nokia 8 der Mehrheit von gegenwärtigen Smartphones ähnlich. Es zeichnet sich durch ein bisschen abgerundete Ecken, Touchfelder um die Home-Taste herum und ziemlich große Rahmen über und unter dem Display aus. Wenn wir jedoch das Handy in der Hand halten, fühlen wir, dass das ein Gerät aus dem höheren Preissegment ist. Es hat ein schön geformtes, dünnes Gehäuse aus einem Stück Aluminium, optimal platzierte Hardware-Tasten und einen Fingerabdruckscanner, dazu liegt es perfekt in der Hand. Zwei Modelle aus dem Angebot haben ein mattes Gehäuse, auf welchem man praktisch keine Fingerabdrücke sieht, aber im Fall eines glänzenden Gehäuses (die ist in einer blauen und kupferroten Version erhältlich) bleibt das Gerät nicht so lange sauber.


Das wichtigste Element ist ein imponierendes Display mit einer Diagonale von 5,3 Zoll. Der Vorteil dieses Elements ist die Auflösung (2560x1440 Pixel), welche die Pixeldichte von 554 ppi garantiert, eine hohe Helligkeit und tolle Farbgebung. Das Touchpanel funktioniert ohne Probleme, der Finger gleitet ohne Widerstand über das Display, die Frontseite wird durch die Fläche Gorilla Glass 5 geschützt, welche an den Ecken ein bisschen abgerundet ist. Der Bildschirm ist meiner Meinung nach einer der größeren Vorteile des Geräts.

Über dem Bildschirm wurden die Sensoren, ein Lautsprecher für Gespräche und eine Frontkamera platziert. Unten gibt es eine Home-Taste, welche mit einem Fingerabdruckscanner integriert wurde und zwei Touchfelder mit der Funktion Zurück und letzte Applikationen. Sie haben spezielle Bezeichnungen, welche beleuchtet werden. Der Scanner funktioniert schnell und reibungslos, wir können den Finger unter verschiedenen Winkeln anlegen und der wird richtig gelesen.



Kommen wir zu anderen Elementen des Gehäuses, wo generell Metall dominiert – genauer gesagt das anodierte Aluminium aus der 6000-Serie. Das Ganze ist bezaubernd dünn und nach IP54 zertifiziert (Resistenz gegen Bespritzen). Der Rand des Bildschirms übergeht fließend zu dem Rand des Gehäuses und die abgerundete Form von seinen Ecken verursacht, dass das Halten des Nokia 8 in der Hand eine sehr nette Erfahrung ist. Der einzige Nachteil ist die Tatsache, dass das Smartphone ziemlich einfach aus der Hand rutschen kann.

An Kanten platzierte der Hersteller alles, was für die Bedienung des Geräts nötig ist. Links gibt es eine Schublade für eine SIM-Karte im nano-Format und für eine microSD-Karte. Diese schiebt man dank Werkzeugen aus dem Satz heraus, aber wir können im Notfall eine Büroklammer oder Nadel benutzen. Links wurden die Tasten zum Regulieren der Lautstärke und Entsperren des Bildschirms platziert. Die bestehen aus Metall, man kann sie einfach finden und anklicken, man muss noch zugeben, dass sie sich leicht hin und her bewegen - das hat einen Einfluss auf das Funktionieren von diesen, mit der Zeit kann zur Materialermüdung kommen... Unten sehen wir ein Mikrofon, einen externen Lautsprecher und ein USB-C-Port, oben gibt es einen universellen Headset-Steckplatz.

Nokia hat auf eine elegante Art und Weise das Problem des Metall-Gehäuses und der Antennen gelöst. Die Plastik-Elemente oben und unten passen perfekt zu dem Rest des Gehäuses, auf den ersten Blick kann man sie kaum unterscheiden (mindestens in einer blauen, matten Version des Gehäuses).


Jetzt ist die Zeit für die Rückseite, auf welchem vor allem ein Modul mit einer Dual-Kamera, Dioden, ein Lasersensor des Autofokus und ein Logo von Zeiss vor allem auffallend sind. Diese Elemente wurden vertikal im oberen Teil des Gehäuses platziert. Das Modul ragt nur minimal über die Fläche des Panels heraus. Es gibt auch eine Öffnung für das Mikrofon, ein Logo von Nokia und aufgedruckte Informationen über das Herstellungsland und die Zertifikate. Das Ganze wiegt 160 g - gerade richtig für ein Handy in seiner Klasse, mit einer ziemlich langen Bildschirmdiagonale und einem Metall-Gehäuse.

System und Applikationen

Im neusten Flaggschiff von Nokia wurde das Android 7.1.1 installiert, HMD überschüttete das Smartphone mit keiner Oberfläche. Zusätzlich liiert sich die Firma mit Google, also wir können erwarten, dass das Nokia 8 ein der ersten Modelle ist, welche die neuste Version von Android bekommen. Innerhalb von zwei Jahren kriegen die Besitzer der Smartphones von Nokia allmonatliche Updates der Software.


Ich möchte mich über die vorinstallierte Software nicht auslassen, wenn wir ein vorinstalliertes Betriebssystem haben, ohne Oberfläche und Bloatware. Alles funktioniert schnell und zügig, basiert vor allem auf Dienste und Applikationen von Google. Jedoch nicht ganz fehlerfrei - es passierte ziemlich selten, dass sich manche Applikationen unerwartet aufgehängt haben, z.B.: Chrome oder die Kamera, es gab auch Lags. Vielleicht ist die Software in meinem Exemplar nicht die endgültige Version, der Hersteller hat die Zeit auf eventuelle Verbesserungen vor der Marktpremiere des Geräts.

Was die interessanten Sachen in der Software betrifft, soll man die Möglichkeit des Aktivierens vom Display durch eine Doppel-Berührung, die Möglichkeit des schnellen Startens von der Kamera oder die Geste der Bewegung nennen. Mir fehlt persönlich eine Benachrichtigungsdiode - das ist kein Element, welches den Preis des Handys bedeutend erhöhen würde und ist im Alltag sehr brauchbar... Das Nokia 8 hat es jedoch nicht - ein Ersatz für diese Funktion ist höchstens die Funktion Glance (etwas wie Active Display im Motorola), also das Anzeigen der Informationen über die Uhr, den Akkuzustand und die Benachrichtigungen auf einem ausgemachten Display. Diese Funktion kann man ausschalten oder entsprechend anpassen (die Auswahl der Art von Benachrichtigungen und der Zeit des Anzeigens).


Klang

Das Nokia 8 garantiert einen ziemlich lauten Klang aus dem externen Lautsprecher, welcher unten platziert wurde, aber seine Qualität ist nicht imponierend. Die Überlegenheit der hohen Töne verursacht, dass das Benutzen von diesem auf lange Sicht für Ohren nicht komfortabel ist, besonders wenn ihr auf diese Art und Weise gerne Musik hört. Wenn man spielt oder die Fernsehserien anschaut, ist er ausreichend. Man kann immer das Headset wählen – dieses aus dem Satz klingt ganz gut, obwohl das Zubehör selbst für meine Ohren nicht bequem war.

Einer der wichtigsten Vorteilen im Nokia 8 ist die Möglichkeit der Aufnahme des 3D-Klanges OZO Audio. HMD benutzt hier die Leistungen des Teams, welches eine professionelle Kamera zum Aufnehmen der VR-Videos - Nokia OZO VR 360 auf den Markt gebracht hat. Im Nokia 8 verwendete man die gleichen Algorithmen und Mikrofone wie in der Kamera, deswegen soll das Smartphone einen realistischeren 3D-Klang aufnehmen – solchen, welchen man in der Wirklichkeit hört. Noch mehr konzentriert es sich auf dem Aufnehmen davon, was sich im Zentrum des Bildes befindet, der Hauptquelle und eliminiert dabei die Geräusche aus der Umgebung. Das soll beim Filmen während der Konzerten oder Interviews brauchbar sein. Eine entsprechende Einstellung finden wir in einer Applikation Kamera, nachdem man den Modus der Videoaufnahme wählt.

Die Technologie OZO Audio im Nokia 8 arbeitet nicht nur beim Aufnehmen, sondern auch beim Abspielen des Klanges, aber die Codecs sind so universell, dass man ein Video mit einem 3D-Klang ohne Benutzen eines Smartphone von Nokia sehen kann. Der Klang, welcher in OZO Audio Technologie aufgenommen wurde, kann nicht nur durch das Headset oder den Lautsprecher im Stereo-Modus, sondern auch im standardmäßigen MP3-Format auf Geräten, welche den Codec AAC (also praktisch auf jedem Player und Smartphone) unterstützten, abgespielt werden. Na ja, je besser Audio im Smartphone ist, desto besser ist es für uns.

Wenn jemand sich für die Technologie interessiert, empfehle ich eine Aufnahme zu sehen, in welchem man den Stereo-Klang und OZO Audio vergleicht:

Nokia 8 with Nokia OZO Audio – Experience the Difference
Video: Nokia Mobile / YouTube

Und was haben wir im Nokia 8 zum Abspielen der Musik? Ja, wie man vorsehen konnte, machte der Hersteller die Applikation aus dem Standardsatz von Google nicht doppelt, deswegen haben wir hier zum Musikhören nur Musik Play. Ich gebe noch zu, dass es kein FM Radio gibt.


Fotos und Video

Alte Geräte von Nokia wurden durch die Mitarbeit mit der Firma Zeiss anerkannt, deswegen ist es ein bisschen enttäuschend, dass die ersten Smartphones im Portfolio von HMD die Optik von dieser deutschen Marke nicht geliefert haben. Mit dem neusten Flaggschiff ändert sich das, Zeiss kommt zum Nokia zurück und liefert die Optik sowohl für die Front- als auch für die Hauptkamera an. Die Hauptkamera hat zwei 13-Megapixel-Objektive mit f/2.0-Blenden: das erste ist monochromatisch und das zweite ist RGB (dieses hat auch eine optische Bildstabilisierung). Im Tandem machen sie die Fotos mit einer hohen Genauigkeit und einem sehr guten Kontrast und einer sehr guten Farbgebung. Es fehlt die LED-Diode auch nicht. Von vorne wurde eine 13-Megapixel-Kamera mit einer Helligkeit von f/2.0 eingebaut, für diese liefert der Bildschirm des Smartphones eine zusätzliche Beleuchtung (dh. Display Flash), sie hat einen Autofokus und nimmt Videos in 4K auf.

Die Kamera Applikation ist eine von den Standardapplikationen von Google nicht - hier hat Nokia/HMD seine eigene geschrieben. Sie ist intuitiv und durchsichtlich, ermöglicht, zusätzliche Arbeitsmodi schnell zu benutzen (Panorama, manuelles Modus, HDR). Man kann auch ein bestimmtes Objektiv (z.B.: nur das Mono-Objektiv) wählen oder eine neue Funktion von Nokia, also dual sight benutzen.


Das ist eigentlich das Aufnehmen der Fotos und Videos beim gleichzeitigen Benutzen der Front- und Hauptkamera. Auf diese Art und Weise kann man das so genannte bothie machen, welches eigentlich die Verbindung von zwei Fotos ist. Das ist keine neuartige Lösung, wir haben schon ähnliche in Smartphones als einen PIP-Modus gesehen (picture-in-picture). Wie funktioniert es in der Praxis? Man muss nur einen bestimmten Icon in der Kamera wählen und den Dualmodus starten. Die Hälfte des Bildschirms zeigt dann das Bild, welches von der Frontkamera aufgenommen wird und die zweite Hälfte – durch die Hauptkamera. Durch die Bewegung des Fingers kann man die Reihenfolge ändern, welcher Ansicht sich links oder rechts befindet (eventuell oben oder unten). Die erhältliche Funktion ist der Selbstauslöser, wir haben keinen Einfluss auf die Parameter des Fotos, das Benutzen der Lampe oder Verwenden von anderen Modi der Kamera oder der Verschönerung des Gesichts. Es ist nicht einfach, die Filmaufnahmen aus zwei unterschiedlichen Kameras gleichzeitig zu machen. Unabhängig von den Einstellungen der Auflösung für bestimmte Kameras, hat bothie die Auflösung von 2160x3840 Pixeln, also etwa 8,3 Megapixel. Bothie umfasst auch das Aufnehmen der Videos, ein Livestream via Facebook und YouTube (diese Lösung kann bei Live-Interviews brauchbar sein) ist auch möglich.


Vielleicht finden die Benutzer für diese Funktion eine originelle Anwendung, weil das momentan kein Grund dafür ist, um das Nokia 8 zu kaufen. Mindestens meiner Meinung nach. Aber vielleicht findet diese Idee die Anhänger...

Nach dieser ein bisschen zu langen Einführung soll man zur Sache kommen – wie sehen die Fotos aus der Kamera des Nokia 8 aus? Ganz gut, aber nicht besonders imponierend. Am Tag und beim guten Licht sind sie sehr gut, in der Nacht viel schlimmer. Die Farbgebung und die Genauigkeit stehen auf einem hohen Niveau, obwohl es passieren kann, dass hellere Elemente des Bildes, überbelichtet werden. Die Kamera stellt die Schärfe manchmal zu lange ein, man kann auch die sich bewegenden Objekte beim schwächeren Licht nicht so einfach fotografieren. Das ist keine Katastrophe, aber ein Verlangen bleibt. Dem Nokia 8 fehlt ein bisschen das, was z.B.: das Samsung Galaxy S8 oder HTC U11 haben, was die Fotografie betrifft.

Hier gibt es Ergebnisse des Fotografierens:


Ein paar Fotos aus der Frontkamera:


Kommunikation

Das Flaggschiff von Nokia bietet alles an, was wir von einem modernen Flaggschiff erwarten können. Unter Hardware-Ports finden wir einen USB-C- und Haedset-Steckplatz, es gibt auch kabellose Verbindungsmodule: Bluetooth 5.0, Antennen Wi-Fi MiMo, ANT+, GPS, LTE... Alles funktionierte reibungslos, ohne Probleme, stabil und schnell.

Sprachverbindungen

Das Nokia 8 funktioniert sehr gut, was die Sprachverbindungen betrifft. Beide Seiten des Gesprächs hatten keine Probleme mit Hören und Verstehen, sogar wenn es laut im Hintergrund war. Es ist nur schade, dass man die Anrufe nicht aufnehmen kann - manchmal ist das brauchbar. Ich gebe noch zu, dass ich in meinen Händen ein Single-SIM-Gerät hatte, es soll auch eine Version für zwei SIM-Karten erscheinen.


Speicher und Effizienz

Das Nokia 8 bietet 64 GB ROM an - praktisch nehmen das Betriebssystem und die vorinstallierten Applikationen 15 GB davon. Der Speicherplatz kann natürlich dank einer microSD-Karte erweitert werden (man unterstützt die Datenträger mit der maximalen Kapazität von 256GB) oder Dienste im Cloud.

Im Nokia 8 haben wir ein richtiges high-end. Hier gibt es einen Prozessor aus dem höchsten Preissegment - Snapdragon 835 von der Firma Qualcomm, die Schnelligkeit und Flüssigkeit der Arbeit garantieren 4 GB RAM. Dese Konfiguration lässt natürlich nichts zu wünschen übrig und funktioniert einwandfrei bei allen Verwendungen. Unten gibt es die Benchmark-Ergebnisse – das Nokia 8 fällt in diesen sehr gut aus. Während der Premiere startete ich auf einem Gerät Antutu – das Handy bekam 178 Tausend Punkte, was ihm den Platz in der Spitze des Rankings garantierte. Aber das Nokia 8 bietet die Effizienz nicht nur in der Theorie an – in der Praxis, im Alltag war das Smartphone ein sehr effizientes und schnell funktionierendes Gerät, egal welche Aufgaben ich für es hatte.

HMD rühmt sich einem gut vorbereiteten System der Wärmeableitung – und tatsächlich die generierte Wärme ist im Nokia 8 kein Problem. Nach der Serie der Benchmarks und der Gaming-Sessions ist das Handy natürlich wärmer geworden, aber das war nicht solche Temperatur, welche verursachen würde, dass die Arbeit mit dem Handy nicht komfortabel wäre.


Akku

Das Nokia 8 hat einen 3090 mAh starken Akku – das ist nicht besonders viel, aber auch nicht wenig. Im Alltag hielt dieser kürzer als 24 Stunden lang, dabei dominierten die Anrufe und unterschiedliche Internetverwendungen (Facebook, Messenger, Instagram, Twitter, 2 Postfächer). Wenn man intensiver das Gerät benutzt und keine Energie für Multimedien spart – hielt der Akku den ganzen Tag lang. Beim nicht so intensiven Benutzen – sogar zwei Tage lang. Und so sieht der Energieverbrauch aus:

  • 10 Stunden im Standbymodus – Verlust um 2% (von den Verbindungsmodulen war nur eine SIM-Karte in 4G aktiv;
  • eine halbe Stunde Navigation online (Google Landkarten) – Verlust um 7%;
  • eine halbe Stunde Spielen im Real Racing 3 – Verlust um 15%;
  • eine Stunde Videostreaming (Modul Wi-Fi, SIM mit einer Unterstützung von LTE, Applikation Chrome, 50% Helligkeit des Bildes) - 12-13%.

Wie lange dauert das Laden von dem Akku? Hier wird die Technologie Quick Charge 3.0 unterstützt, also der ganze Prozess dauert kürzer als 2 Stunden. Nach 30 Minuten Laden erhöht sich der Akkuzustand von 0 bis 47%, nach einer Stunde haben wir 73%, man braucht weitere 40 Minuten, damit der Akku in 100% geladen wird. Ich gebe noch zu, dass ich einen Adapter benutzen musste - das Ladegerät aus dem Satz zum Testen hat einen britischen Stecker.

Zusammenfassung

Würde das Nokia 8 die gleiche Aufmerksamkeit verdienen, wenn es zu der Marke Nokia nicht gehören würde? Es bietet einen neusten Snapdragon, 4GB RAM, 64GB Speicher für Dateien und Applikationen, eine Dual-Kamera und ein Display, welchem man kaum etwas vorwerfen kann. Es funktioniert schnell und zügig, hat eine hohe Effizienz und bewährt sich bei allen Verwendungen. Es wurde aus Stoffen von hoher Qualität gemacht, man kümmerte sich um Details. Für manche Konsumenten können solche Neuheiten wie OZO Audio und ein Dual-Arbeitsmodus der Kameras interessant sein. Das Nokia 8 gibt bei Konkurrenten bestimmt nicht nach, aber ob das ausreichend ist? Wir sollen uns noch daran erinnern, dass es bald Konkurrenten bekommt, weil viele Firmen ihre Premiere-Modelle aus dem Premium-Preissegment während der IFA-Messe in Berlin zeigen. Das Nokia 8 ist bestimmt ein bemerkenswertes Flaggschiff und präsentiert das, welches Synonym die finnische Kultmarke sein soll - Eleganz, perfekte Qualität der Ausführung und tolle Effizienz.


Vorteile und Nachteile

Vorteile:

  • die Qualität der Ausführung und der verwendeten Stoffen
  • ein Unibody-Gehäuse aus Metall
  • ein starker Prozessor
  • eine hohe Effizienz
  • die Helligkeit und Qualität des Bildschirms
  • ein präziser Fingerabdruckscanner von vorne
  • ein reines Android in der 7.1.1-Version
  • als ein der Ersten bekommt es das Android O
  • die Technologie der Aufnahme und Wiedergabe des dreidimensionalen Klanges OZO Audio
  • die Optik von Zeiss in der Front- und Hauptkamera
  • zusätzliche Funktionen der Kamera
  • das Aufnehmen in 4 K sowohl aus der Front- als auch Hauptkamera
  • Gorilla Glass 5
  • Resistenz gegen Bespritzen IP54
  • schnelles Laden
  • die Unterstützung der Speicherkarten bis 256GB

Nachteile

  • im Fall der glänzenden Version muss man sich mit sichtbaren Fingerabdrücken rechnen
  • ein bisschen glatt
  • keine Benachrichtigungsdiode
  • ist nicht ganz wasserdicht
  • ein durchschnittlicher, externen Mono-Lautsprecher
  • ziemlich große Rahmen von vorne
  • keine Innovationen, welche das Nokia 8 unter Konkurrenten auszeichnen würden
  • der Fingerabdruckscanner ist nicht so schnell, der ist bedeutend schneller, z.B.: im Huawei P10
  • die Software verlangt kleine Verbesserungen, manchmal gab es Lags und die Applikationen wurden unerwartet geschlossen

Quelle: GSMchoice.com

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Autor: Jolanta Szczepaniak
Übersetzt von: Monika Konopa
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