';

Nokia 8
Bewertung

Veröffentlicht:

Das seit längerer Zeit erwartete Flaggschiff von Nokia

Verpackung und Zubehör

In einer schönen Box finden wir das, was fürs Benutzen eines Smartphones nötig ist. Es gibt ein USB-Kabel zum Laden und Übertragen der Daten und ein ziemlich großes Ladegerät, in diesem Fall mit einem britischen Stecker (5V 2,4A/9V 2A/12V 1,5A) und ein Headset mit einer Fernbedienung (Aufnehmen der Anrufe/Steuern des Players und Regulierung der Lautstärke) und mit zusätzlichen Gummiringen. Dazu gibt es noch eine Papierbedienungsanleitung und ein Gerät zum Öffnen der Schublade für SIM- und microSD-Karten. Das Zubehör ist in einer schwarzen Farbe erhältlich und seine Qualität steht auf einem hohen Niveau – so soll ein Flaggschiff aussehen.


Aufbau und Bildschirm

Was das Aussehen betrifft, ist das Nokia 8 der Mehrheit von gegenwärtigen Smartphones ähnlich. Es zeichnet sich durch ein bisschen abgerundete Ecken, Touchfelder um die Home-Taste herum und ziemlich große Rahmen über und unter dem Display aus. Wenn wir jedoch das Handy in der Hand halten, fühlen wir, dass das ein Gerät aus dem höheren Preissegment ist. Es hat ein schön geformtes, dünnes Gehäuse aus einem Stück Aluminium, optimal platzierte Hardware-Tasten und einen Fingerabdruckscanner, dazu liegt es perfekt in der Hand. Zwei Modelle aus dem Angebot haben ein mattes Gehäuse, auf welchem man praktisch keine Fingerabdrücke sieht, aber im Fall eines glänzenden Gehäuses (die ist in einer blauen und kupferroten Version erhältlich) bleibt das Gerät nicht so lange sauber.


Das wichtigste Element ist ein imponierendes Display mit einer Diagonale von 5,3 Zoll. Der Vorteil dieses Elements ist die Auflösung (2560x1440 Pixel), welche die Pixeldichte von 554 ppi garantiert, eine hohe Helligkeit und tolle Farbgebung. Das Touchpanel funktioniert ohne Probleme, der Finger gleitet ohne Widerstand über das Display, die Frontseite wird durch die Fläche Gorilla Glass 5 geschützt, welche an den Ecken ein bisschen abgerundet ist. Der Bildschirm ist meiner Meinung nach einer der größeren Vorteile des Geräts.

Über dem Bildschirm wurden die Sensoren, ein Lautsprecher für Gespräche und eine Frontkamera platziert. Unten gibt es eine Home-Taste, welche mit einem Fingerabdruckscanner integriert wurde und zwei Touchfelder mit der Funktion Zurück und letzte Applikationen. Sie haben spezielle Bezeichnungen, welche beleuchtet werden. Der Scanner funktioniert schnell und reibungslos, wir können den Finger unter verschiedenen Winkeln anlegen und der wird richtig gelesen.



Kommen wir zu anderen Elementen des Gehäuses, wo generell Metall dominiert – genauer gesagt das anodierte Aluminium aus der 6000-Serie. Das Ganze ist bezaubernd dünn und nach IP54 zertifiziert (Resistenz gegen Bespritzen). Der Rand des Bildschirms übergeht fließend zu dem Rand des Gehäuses und die abgerundete Form von seinen Ecken verursacht, dass das Halten des Nokia 8 in der Hand eine sehr nette Erfahrung ist. Der einzige Nachteil ist die Tatsache, dass das Smartphone ziemlich einfach aus der Hand rutschen kann.

An Kanten platzierte der Hersteller alles, was für die Bedienung des Geräts nötig ist. Links gibt es eine Schublade für eine SIM-Karte im nano-Format und für eine microSD-Karte. Diese schiebt man dank Werkzeugen aus dem Satz heraus, aber wir können im Notfall eine Büroklammer oder Nadel benutzen. Links wurden die Tasten zum Regulieren der Lautstärke und Entsperren des Bildschirms platziert. Die bestehen aus Metall, man kann sie einfach finden und anklicken, man muss noch zugeben, dass sie sich leicht hin und her bewegen - das hat einen Einfluss auf das Funktionieren von diesen, mit der Zeit kann zur Materialermüdung kommen... Unten sehen wir ein Mikrofon, einen externen Lautsprecher und ein USB-C-Port, oben gibt es einen universellen Headset-Steckplatz.

Nokia hat auf eine elegante Art und Weise das Problem des Metall-Gehäuses und der Antennen gelöst. Die Plastik-Elemente oben und unten passen perfekt zu dem Rest des Gehäuses, auf den ersten Blick kann man sie kaum unterscheiden (mindestens in einer blauen, matten Version des Gehäuses).


Jetzt ist die Zeit für die Rückseite, auf welchem vor allem ein Modul mit einer Dual-Kamera, Dioden, ein Lasersensor des Autofokus und ein Logo von Zeiss vor allem auffallend sind. Diese Elemente wurden vertikal im oberen Teil des Gehäuses platziert. Das Modul ragt nur minimal über die Fläche des Panels heraus. Es gibt auch eine Öffnung für das Mikrofon, ein Logo von Nokia und aufgedruckte Informationen über das Herstellungsland und die Zertifikate. Das Ganze wiegt 160 g - gerade richtig für ein Handy in seiner Klasse, mit einer ziemlich langen Bildschirmdiagonale und einem Metall-Gehäuse.

Quelle: GSMchoice.com

jolanta-szczepaniak.jpg
Veröffentlicht:
Autor: Jolanta Szczepaniak
Übersetzt von: Monika Konopa
Dieser Artikel hat noch keine Bewertungen. Sei der Erste und fang die Diskussion an!
Geben Sie Ihre Meinung hinzu!

 Leider gibt es noch keine Meinungen.

 Geben Sie Ihre Meinung hinzu!


Zuletzt angesehen