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Nokia X
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Aller Anfang ist schwer?


Nokia X Nokia X Nokia X Nokia X
Interface des Nokia X
Bild: Adam Łukowski/GSMchoice.com

Zuerst- was offensichtlich ist - müsste ich mich an das merkwürdige Interface gewöhnen, das eine Verknüpfung mit Windows-Kacheln und der Navigation vom Ash und mit den bekannten aus Android Einlagen war. Wie ihr sieht, auf dem unteren Panel des Nokia X ist nur eine Sensor-System-Taste - "Zurück". Und wo sind andere? Sie scheinen unnötig zu sein... Das Menü jeder Applikation erreichen wir, wenn wir nach unten scrollen, oben haben wir jedoch eine Benachrichtigungs- und Schalterleiste, die aus Android bekannt sind. Das Interface des X erlaubt uns nicht, klassische Desktops zu nutzen, wir haben auch kein Menü aus Windows Phone. Es ist nur ein Raster der Icons und Kacheln, das von oben nach unten gescrollt ist. Natürlich, alles können wir in beliebige Plätze dieser Liste verschieben und dabei auch die Größe des Kacheln ändern- aber wenn wir viele Applikationen haben und wir wollen diese in die Ordner nicht verbinden, kann das Finden dieses notwendiges Icons in diesem Moment längeren Augenblick dauern.


Nokia X Nokia X Nokia X Nokia X
Interface des Nokia X
Bild: Adam Łukowski/GSMchoice.com

Umso mehr, als das Nokia X kein Dämon der Geschwindigkeit ist- aber darüber gleich. Zum Glück wurden einige Sachen mit Android ohne Änderungen übernommen. Die Apps sehen im Prinzip identisch aus, das Menü der Einstellungen wird uns gar nicht überraschen. Es hat mich aber so prosaische Tätigkeit überrascht, wie Anrufübernahme. Automatisch habe ich Geste getan, die wir im Windows Phone nutzen. Da liegt der Hund begraben, dass wir im X auf diese Art und Weise den Anruf ablehnen und um diesen aufzunehmen, müssen wir Geste in entgegengesetzter Richtung machen. Muss man sich wirklich so deutlich vom Windows distanzieren?! Der Wechsel zwischen Applikationen ist auch nicht so einfach: wir müssen immer zum Hauptdisplay zurück und dabei ein vorher benutztes Programm zu schließen. Solche nervenaufreibende Kleinigkeiten ist es noch mehr - beispielsweise ein Kalender, der von uns verlangt, ein Exchange-Konto zu besitzen oder das Fehlen an die Möglichkeit, eine Sicherheitskopie wohin auch immer außer der Speicherkarte zu speichern. Unnötig wurde auch die Erstellung der Applikationsordner kompliziert. Es reicht nicht ein Icon auf anderes einzulegen. Hier müssen wir einen Ordner öffnen und erst dann können wir die Applikationen in diesen zu verschieben.


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Interface des Nokia X
Bild: Adam Łukowski/GSMchoice.com

Im Nokia X finden wir keine Google-Dienste; sogar keinen Play-Shop, außer denen haben wir ein paar andere Alternative… Manchmal ist ein bisschen schwer- aber generell habe ich ein Fehles des Zusammenhangs mit Google nicht so stark gespürt. Der Fabrikshop bietet schon die populärsten Positionen an, jedoch im Falle, wenn wir die von uns gesuchte App im seinen Vorrat nicht finden- ich schlage eine direkte Umleitung in die andere Suchmaschinen vor, - z.B. in Yandex. Im äußersten Falle- es bleibt uns die Installation der Applikation aus der Datei. Nokia bewirtet uns mit dem Pakett der eigenen Autorapps- wie z. B. ein Streaming-Musik-Dienst Mix Radio. Schade, dass es dem "Iks" der Flaggs-Apps vom Nokia, die mit dem Fotografie verbunden sind, vorenthaltet hat – diese sind auch für die Windows-Nutzer verfügbar. Vielleicht hat jemand in Nokia festgestellt, dass eine 3-Megapixel-Kamera ihr diese nicht verdient...? Zum Trost bleiben uns die Here- Mapps, deren Überlegenheit der Google-Lösung vernichtend ist: die Navigation verlangt keine Internetverbindung. Die Mapps der gewählten Ländern können wir im Telefon installieren und diese außerhalb des irgendwelchen Netzwerkes nutzen.


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Interface des Nokia X
Bild: Adam Łukowski/GSMchoice.com


Interface-Reise des Nokia X
Video: GSMchoice.com über YouTube

Als ich mich schon an das Kachel-Android gewöhnt habe, hat es mir das Fehlen an die Windows Live Tiles zugesetzt, also Animationen auf den Icons. Anstatt ihr hat das Nokia uns FastLane gegeben – das ist eine verfügbare Stelle nach dem Verschieben des Hauptbildschirms beiseite, wo sich alle Informationen über unsere letzte Aktivität befinden. Wir sehen dort z. B. eine Anrufliste, die Einträge aus Facebook und die Benachrichtigungen aus allen Applikationen - und natürlich auch aus einem Kalender oder Email-Postfach. Der Inhalt von FastLane können wir nach eigener Bedürfnissen konfigurieren – trotzdem kenne ich bequemere Lösungen, um solche Informationen darzustellen… Ich muss zugeben, dass ich die FastLane nicht oft benutzt habe, weil ich einfach die entsprechende Applikation starten und prüfen wollte, was in dieser passiert. Es hilft dabei eine einfach verfügbare Suchleiste – es reicht nur, einen Hauptbildschirm nach unten zu ziehen. Nicht unbeträchtlich werden auch die Benachrichtigungen, die auf dem Sperrbildschirm gezeigt sind: wenn wir diese nach rechts verschieben, starten wir entsprechende Applikation, jedoch wenn wir nach links gehen- wir löschen die Benachrichtigungen.


Nokia X Nokia X Nokia X
Nokia X
Bild: Adam Łukowski/GSMchoice.com

Sofern ich mich an das Interface und die Navigation gewöhnen konnte, hat die Flüssigkeit seines Funktionierens mehrfach ein normales Nutzen des Telefons ausgeschlossen. Es kam vor, dass eine Aufschrift "warten" nach dem Schließen der Applikation auf dem Bildschirm erschienen hat... und durch eine halbe Minute nicht verschwunden hat. Während der Nutzung vom Interface habe ich ganz häufige Änderungen der Flüssigkeit des Vorlaufes bemerkt, manche Applikationen haben erstaunlich lange gestartet und die Kamera hat die Fotos mit der furchtbaren Verzögerung gespeichert…


Nokia X
Wie lange kann man warten?
Bild. Adam Łukowski/GSMchoice.com

Es hat ein Blick auf die Spezifikation gereicht, damit man die potenzielle Quelle des Problems merkt. Sofern ein zwei Kernen-Prozessor ausreichend sein soll, ist 512 MB Arbeitsspeicher für Android mit der zusätzlichen interface-Oberfläche entscheidend zu wenig. Wenn wir dazu noch eine merklich schlechtere Software-Optimierung als im Falle des Windows zufügen- wir haben das, was wir haben. Das Smartphone, dessen Effizienz treffend ein Benchmark AnTuTu zusammengefasst hat: "Ha, Ha". Was interessant, ein großer Teil der Applikationen funktioniert auf dem Nokia X ohne Probleme- die Schwierigkeiten hatte man erst im Moment, als man die Applikationen schließen wollte oder als man zur FastLane oder zum Hauptbildschirm übergehen wollte. Das Nokia X hat ohne Probleme die durchschnittlichen, populären Spiele wie z. B. Fruit Ninja oder Bejeweled bedient. Und während man in den erwähnten Spiele geklappt hat, zu spielen, hat die einfache Tätigkeit also die Bildbereitstellung im Nachricht, ein paar Sekunden länger, als z. B. auf dem auch billigen Lumia 520 gedauert. Das ist seltsam…


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Benchmarks des Nokia X
Bild: Adam Łukowski/GSMchoice.com

Quelle: GSMchoice.com

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Autor: Adam Łukowski
Übersetzt von: Sylwia Wilczyńska
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