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Xiaomi Mi Mix 3
Tests

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Hinreißend anders

Aufbau, Set

Wie immer besprechen wir zuerst den Set. Wir finden in diesem klassische Elemente - ein Ladegerät im Quick Charge 3 Standard (obwohl das Handy selbst schon den vierten Standard unterstützt), die Box enthält auch ein USB-C-Kabel mit einer vernünftigen Länge. Der Hersteller gab es noch eine Plastik-Schutzhülle, die die Rückseite des Handys schützt.

Einerseits verdeckt sie die Schönheit des Handys, anderseits schützt sie das Gehäuse vor Beschädigungen und nivelliert das Problem des hausragenden Rahmens von der Kamera auf der Rückseite. Wenn man die Schutzhülle anzieht, ragt der Rahmen nicht heraus, das Handy wiegt sich nicht, wenn wir es auf eine flache Fläche legen.

Zusätzlich kann man dank dem Cover den Scanner einfach „ertasten” – dieser wurde traditionell auf der Rückseite des Gehäuses platziert.

In der Box finden wir auch das „Altpapier” und eine Nadel zum Öffnen des Steckplatzes für Karten (leider nur 2xNanoSIM, ohne microSD!) und einen Zwichenstecer von USB-C auf minijack. Ja, leider gibt es keinen minijack im Xiaomi Mi Mix 3 und der Zwischenstecker scheint, sehr zart zu sein und ist der erste Kandidat in diesem Satz zum Verlieren.

Es gibt kein Headset und anstatt dieses wurde im Satz ein Teller zum kabellosen Laden platziert… Das Ladegerät ist ziemlich schnell, wenn wir von einem Qi-Ladegerät reden – es gibt 2A. Für alle Fälle sage ich, dass das ganze Satz sehr elegant verpackt wurde.

Das Xiaomi Mi Mix 3 selbst macht auch einen guten Eindruck. Das Gehäuse hat eine eher einfache Form, aber die Rückseite aus keramischen Stoffen ist stillvoll und glänzt interessant. Es ist dabei viel resistenter gegen Risse als klassisches Glas, obwohl es auch ähnlich wie Glas zerbrochen werden kann. Aus offensichtlichen Gründen habe ich keine Fall-Tests gemacht. Die Rückseite wurde mit einem goldenen Logotyp aus der Mix-Serie geschmückt und sieht schön aus, aber wird genauso schön schmutzig. Es sammelt die Fingerabdrücke und um den Rahmen herum sammelt sich Staub.

Die Frontseite ist genauso effektvoll wie die Rückseite. Es gibt einen wirklich dünnen Rahmen um den Bildschirm herum und um die Glasfläche herum gibt es noch einen dezenten Rahmen aus dem Kunststoff. Den rechteckigen Bildschirm stört keine Notch oder Öffnung. Obwohl der Rahmen verengt wurde, haben die Konstrukteuren es geschafft, dort eine Öffnung des Lautsprechers, Sensoren und eine Benachrichtigungsdiode zu platzieren. Wo befinden sich die Frontkamera und der Lautsprecher des Hörers? Unter dem Bildschirm, in dem ausfahrbaren Teil des Gehäuses. Der Slider ist das charakteristischste Element des Xiaomi Mi Mix 3 und ich befürchte – die größte Verfluchung.

Der ermöglicht, einen Bildschirm ohne Rahmen zu erhalten und verursacht gleichzeitig, dass das Handy zwangsläufig nicht wasserdicht ist und dazu kann man sich um seine Lebensdauer sorgen. Ich habe an die Versicherungen des Herstellers geglaubt, was die Lebensdauer des Mechanismus betrifft – 300 Tausend Zyklen. Der Mechanismus ist eher einfach, basiert auf vier Magneten und hat nicht zu viele bewegliche Elemente, die kaputt gehen könnten. Er soll das 5 Jahre lange Benutzen des Handys garantieren.

Die Probleme mit dem Slider beginnen, wenn sich irgendwelche Beschmutzungen zwischen den Gehäuseteilen befinden. Ich bin ruhig, was den Staub aus der Hosentasche betrifft, es reicht wenn wir diesen wegpusten oder verwischen, er schadet eher nichts. Aber was passiert, wenn wir das Handy am Strand benutzen?

Eine gemeine Prise kann in diesem Mechanismus landen und beim Öffnen des Gehäuses das Kamera-Glas beschädigen. Und aus dem Selfie wurde nichts... Das ist ein ein bisschen dramatisches Szenario – aber doch realistisch, oder?

Ich gebe noch zu, dass der Slider mit dem gut angepassten Widerstand arbeitet, das zufällige Ausschieben des Gehäuses passierte sehr selten – hauptsächlich als ich das Handy aus einer engen Hosentasche herausgenommen habe. Ich befürchtete, dass beide Teile beim Halten des Handys Krach machen, aber es ist so nicht. Zwischen den Elementen gibt es einen kleinen, fast nicht bemerkbaren Spielraum – aber er muss doch dort sein, damit das Gehäuse ohne größere Anstrengung geöffnet werden kann. Sowieso wurde mein Exemplar nicht zerbrochen, knackte nicht. Das Gehäuse hat eine gute Steifheit, ein "Bendgate" droht ihm eher nicht.

Das Platzieren der Elemente ist typisch. Unten gibt es Mikrofons, einen USB-C-Port und Single-Lautsprecher, oben – nur ein Hilfsmikrofon. Rechts befinden sich Lautstärketasten und eine Power-Taste. Die könnten sich ein bisschen unten befinden, an der halben Höhe des Handys. Eine Person mit kürzeren Fingern kann Probleme mit einem bequemen Zugriff auf diese haben.

Links wurden die schon früher genannte Schublade für Karten und eine interessante Sache eingebaut: ein zusätzlicher, programmierbarer Knopf. In der Standardeinstellung startet er den Google Assistenten – aber wir können seine Wirkung im Menü ändern. Da der Knopf sich auf der gleichen Höhe wie die Power-Taste befindet, kann man ihn zufällig drücken.

Quelle: GSMchoice.com

Autor: Monika Konopa

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Autor: Adam Łukowski

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