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Samsung Gear S: eine ideale Smartwatch?

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Die Samsung Gear S kommt zu dem Erwerber in einer kleinen Box. Drinnen befinden sich außer der Smartwatch ein Netzteil, eine Ladeschale und überraschend genaue Anleitung.

An dieser Stelle muss ich Samsung für das Vorbereiten dieses scheinbar triviales Elements loben. Es gefällt mir jedoch nicht, wie das Thema Aufladen gelöst wurde.

Samsung verwendet konsequent Ladeschalen in seinen Smartwatches. Dieses Detail hat die Form einer Kunststoffschelle für das Gehäuse der Uhr. Die Schelle verbindet sich mit der Uhr dank Metall-Kontakten, erst an diese können wir das Netzteil mit dem microUSB-Kabel anschließen, um die Uhr aufzuladen. Es ist nett, dass der microSD-Steckplatz das Gehäuse der Uhr nicht verunstaltet, aber was passiert, wenn die Ladeschale beschädigt wird oder verloren geht? Die Unbequemlichkeit ersetzt teilweise die Tatsache, dass in der Dockingschale ein zusätzlicher Akku platziert wurde, welcher im Notfall diesen in der Uhr aufladen kann. Wir haben also eine kleine, handliche Powerbank, welche gleichzeitig mit der Uhr aufgeladen wird – also wir vergessen nie, diese mit Energie zu füllen. Die Stromreserve, welche in der Ladeschale gesammelt wurde soll ein paar zusätzliche Arbeitsstunden garantieren. Ein Handy in der Uhr, welche ich nicht jeden Tag aufladen muss? Ich kaufe das!

Wenn man das Aufladen überspringt, bezauberte mich die Uhr wirklich. Sie ist ziemlich groß, typisch männlich. Obwohl das Gehäuse und das Uhrband zum großen Teil aus Kunststoff hergestellt wurden, ist das Gerät elegant. Mit Schick glänzt der Metall-Rahmen um das gebogene SuperAMOLED-Display herum mit der Bildschirmdiagonale von 2 Zoll und Auflösung von 360x480 Pixeln.

Auch die regulierbare Schnalle wurde aus Metall hergestellt. Außer der dunklen, bogenförmigen Scheibe ist die Frontseite durch eine strahlenförmig geprägte Metall-Taste geschmückt, welche mit dem Licht-und UV-Sensor ausgestattet wurde. Der Lautsprecher und das Mikrofon wurden auf beiden Seiten des Gehäuses platziert.

Die Eleganz der Gear S kann man auch mit originellen Zifferblättern auf dem Display unterstreichen – das schauen wir uns später an. Jetzt schielen wir auf die Rückseite des Gehäuses. Dort finden wir den Pulssensor, Kontakte zum Aufladen und Verbinden mit dem PC, sowie den Slot für die SIM-Karte!

Die unter Tizen laufende Uhr Samsung Gear S unterstützt 3G und kann komplett autonom funktionieren. Es ermöglicht die Anrufe und den Datenaustauch, aber kann natürlich mit dem Smartphone arbeiten.

Leider muss das laut Informationen auf der Verpackung ein von ein paar Samsung-Geräten sein. Und mindestens zur Zeit müssen wir ein solches kaufen: ohne dieses funktioniert die Uhr nicht. Die Gear S müssen wir mit der Applikation Gear Manager verbinden, dank welcher wir die für uns interessanten Applikationen draufspielen.

Später können wir theoretisch das Smartphone von Samsung ablegen und z.B.: das iPhone benutzen. Wir verlieren jedoch einen der größten Vorteile dieser Smartwatch – also die Bedienung des Handys im Bereich der Anrufe und Benachrichtigungen. Andererseits wozu brauchen wir ein Smartphone, wenn die Gear S selbst die Mehrheit von seinen Funktionen erfüllt?

Quelle: GSMchoice.com

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Autor: Adam Łukowski
Übersetzt von: Monika Konopa
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