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Samsung Gear S: eine ideale Smartwatch?

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Das Interface der Uhr (welche wie schon geschrieben auf der Plattform Tizen arbeitet) ist einfach und durchsichtig, ähnlich wie seine Navigation. Die basiert auf vier Gesten. Das Scrollen des Displays nach unten gibt uns den Zugriff auf die Einstellungsleiste, wo wir die Helligkeit des Bildschirms und die Lautstärke regulieren können. Wir sehen dort auch den Akkuzustand und Verbindungsmodule. Diesen Bildschirm können wir auch durch Klopfen mit zwei Fingern auf dem Desktop hervorrufen.

Wenn wir nach oben scrollen, finden wir das Menü mit Applikationen. Wenn wir den Desktop nach links schieben, haben wir den Zugriff auf Desktops mit Widgets und die Bewegung in die andere Richtung verursacht, dass die Benachrichtigungen angezeigt werden. Habe ich schon die Widgets genannt? Das ist kein Irrtum, in der Gear S können wir diese fast identisch wie in Smartphones benutzen. Wir haben das Widget für S-Health, Schnellauswahl, Wetter, Nachrichten oder Kalender. Es gibt viele von diesen...

Es gibt auch viele Applikationen, welche die Funktionalität der Gear S erweitern können. Nehmen wir beispielsweise die Option Opera Mini, welche ermöglicht, im Internet zu surfen oder den eingebauten E-Mail-Client, dank dem wir können, nicht nur Nachrichten zu lesen, sondern auch diese zu schreiben. Den Rest können wir je nach Bedarf aus dem dedizierten Laden Gear installieren. Um das zu machen, müssen wir zu der Applikation Gear Manager auf dem Smartphone von Samsung zurückkommen. Das ist genau diese Applikation, welche ich im Test von Gear 2 und Gear 2 Neo beschrieb...

Es gibt also keine Überraschung – alles ist einfach und durchsichtig. Die Applikationen sind einfach, aber dadurch funktioniert die Uhr schnell und stabil. Wir haben auch etwas, was der Multifunktionalität des Smartphones ähnlich ist. Wenn man zwei Finger kurz auf dem Bildschirm hält, kommen wir zu dem Menü der in letzter Zeit benutzten Applikationen – dort können wir zwischen diesen umschalten, aber auch diese schließen, um den Speicher nicht zu belasten.

Das sind noch nicht alle Möglichkeiten der Gear S. Ich schrieb darüber, dass sie den (unter der Blende versteckten) nanoSIM-Steckplatz hat. Sie kann wie ein Handy funktionieren. Das Gerät ermöglicht, Anrufe zu machen, und das funktioniert wirklich gut. Das Dialer-Panel ist identisch wie im Smartphone, nur kleiner. Das Auswählen der Telefonnummer (und Eintippen des Texts) macht keine Probleme und die Klangqualität ist mindestens gut. Wenn wir Diskretion brauchen – können wir das Bluetooth-Headset benutzen.

Vielmehr können wir die Anrufe von unserem Smartphone auf die Uhr umleiten – dazu brauchen wir die aktive Datenübertragung in beiden Geräten. Man soll unterstreichen, dass das Umleiten nicht Bluetooth benutzt, deswegen können wir uns wirklich weit von dem Smartphone befinden und die ganze Zeit die Möglichkeit haben, von diesen anzurufen. Aus der Sicht des Empfängers telefonieren wir und verschicken SMS die ganze Zeit aus der Kartennummer, welche sich im Smartphone befindet, sogar wenn diese ein paar Meter von uns entfernt ist!

Natürlich kann man auch nur das GMS Modul in der Uhr, sowie die Gear S ohne SIM-Karte, wie eine „einfache“ Smartwatch nutzen. Dann müssen wir jedoch das Smartphone von Samsung in der Nähe haben – nicht weiter entfernt als etwa 5-6 Meter. Es ist offensichtlich, dass wir in diesem letzten Fall die Energie der Uhr intensiv sparen – sie benutzt nur Bluetooth, andere Verbindungsarten (GSM oder GPS) garantiert das Handy. Schade, dass man aus der Gear S keinen mobilen Hotspot für das Handy machen kann... vielleicht nach dem Update...?

Nach ein paar Worte über Applikationen. Außer der schon genannten S-Health von Samsung, finden wir im Menü der Uhr die Fitness-App - Nike+ Running, welche verlangt jedoch die frühere Registrierung aus dem Smartphone-Niveau. Ähnliche Herausforderung hat das andere, unheimliche Extra, über welches die Gear S verfügt: Landkarten HERE. Die Navigation hat – ähnlich wie die Smartphone-Version – die Möglichkeit, im Offline-Modus ohne Netzwerk zu arbeiten. Man muss einfach entsprechende Landkarten herunterladen.

Die Applikation ist völlig praktisch – außer der Anzeige von der Landkarte, haben wir die völlige Navigation Kurve nach der Kurve und jedes wird Steuermanöver mit Vibration signalisiert, wodurch wir nicht die ganze Zeit auf den Bildschirm der Uhr schauen müssen. Das GPS Modul ist überraschend präzis und schnell... Zur Verfügung stehen uns ein normaler Kalender, Wecker und die Möglichkeit, das Smartphone zu lokalisieren, wenn dieses irgendwo verloren ginge. Wenn die nicht so große Anzahl der Applikationen im Laden Euch erschreckt, informiere ich, dass die ganze Zeit neue entstehen. Ich bedauere, dass ich mir ihre Anzahl am Anfang nicht merkte – jetzt könnte ich genaue Zahlen nennen.

Quelle: GSMchoice.com

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Autor: Adam Łukowski
Übersetzt von: Monika Konopa
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