Am 28. April stellte die Firma LG in New York, London, Paris und ein paar anderen Metropolen ihr neustes Smartphone – das G4 dar. Jetzt ist die Zeit für die Verifizierung von allen, bisherigen Informationslecks. Wie viele von diesen waren treffend?
Manchen Vermutungen entgegen hat das LG G4 den flachen Bildschirm und für die ergonomische Form ist die Rückseite des Gehäuses verantwortlich. Je nach Belieben des Kundes kann diese mit Leder oder einem interessanten Muster auf dem Kunststoff bedeckt werden. Was wichtig ist, kann die Rückseite entfernt werden, damit man den Zugriff auf den Akku bekommt. Dieser hat die Kapazität von 3000 mAh.
Bild: LG
Das Display ist zwar nicht gebogen, aber lässt sich toll an. Es hat die Bildschirmdiagonale von 5,5 Zoll und die QHD-Auflösung, aber was am wichtigsten ist, wurde es in der neu bearbeiteten Technologie Quantum LCD hergestellt. Sie garantierte die um 20% bessere Farbwiedergabe und um 1/4 höhere Helligkeit, sowie den um die Hälfte besseren Kontrast. Es klingt perfekt, hoffentlicht macht das Bild den gleichen Eindruck wie die Zahlen.
Bild: LG
Das Herz des LG G4 ist der 64-Bit 6-Kernprozessor Qualcomm Snapdragon 808. Diesen bilden zwei Kerne Cortex-A57 und vier Cortex-A53, alles wird durch 3 GB RAM unterstützt. Zusätzlich hat das Handy den Grahic RAM (VideoRAM), welcher das Energiesparen beim Anzeigen eines statischen Bildes garantiert. Der interne Speicher beträgt 32 GB, es fehlte auch den microSD-Steckplatz nicht.
Bild: LG
Man soll noch die 16-Megapixel-Kamera berücksichtigen. Die wurde mit der Dual-LED-Diode und dem Laser-Autofocus ausgestattet. Das Platzieren von diesen Elementen ist identisch wie im vorjährigen G3. Die Kamera bekam jedoch ein helleres Objektiv (f1.8), einen größeren Bildsensor (1/2.6") und ein neues Interface. Es hat auch den besseren, dreiachsigen Bildstabilisator und kann die RAW-Dateien speichern. Die Ergänzung der Kamera-Möglichkeiten ist der Farbspektrum-Sensor (Color Spectrum Sensor), welcher zum ersten Mal in einem solchen Gerät benutzt wurde. Der Sensor bestimmt den Inhalt von Primärfarben RGB in der Beleuchtung der fotografierten Szene und registriert die von Objekten reflektierte Infrarotstrahlung. Das ermöglicht, Weißbalance und die Farbe der Blitzlampe anzupassen, damit die Farben auf den Bildern so treu wie möglich wiedergegeben werden.
Bild: LG
Dank der Lösung Quick Shot kann man die Fotos sogar beim ausgeschalteten Display aufnehmen. Um ein Foto zu machen, muss man nur den Button auf der Rückseite drücken. Auch die Bildergalerie wurde verbessert. Das Smartphone analysiert, wo und wann die Bilder aufgenommen wurden, damit ein diesen Ereignissen gewidmetes Album erstellt wird.
Bild: LG
Während der Präsentation sagte man viel über das neue Interface UX 4.0, welches zusammen mit dem LG G4 debütiert. Es wurde vereinfacht – man begrenzte die Tätigkeiten, welche man machen muss, um die Funktionen zu konfigurieren oder einzuschalten, deswegen ist die Bedienung schneller. Die Funktion Smart Bulletin sammelt wesentliche Informationen von verschiedenen Applikationen und zeigt sie auf einem Bildschirm. Die Anwendung Smart Notice analisiert den Tages- und Reiseplan und verbindet diesen mit Gewohnheiten des Benutzers. Den neuen Kalender kann man mit Gesten steuern, deswegen muss man die Tastatur nicht mehr benutzen.
Bild: LG
Auf der Konferenz gab es keine Informationen über die Preise und Verfügbarkeit auf bestimmten Märkten. Die polnische Abteilung von LG sicherte uns, dass die Testexemplare bald kommen... vielleicht noch vor dem Ende dieser Jahreshälfte ;)
Quelle: GSMchoice.com











