Auf dem MWC 2016 in Barcelona, während der gigantischen Show, an welcher viele Gäste, u.a.: Mark Zuckerberg, also der Chef von Facebook teilnahmen, zeigte Samsung seine zwei neusten Smartphones – das Galaxy S7 und S7 Edge.
Bild: Adam Łukowski/GSMchoice.com
Bevor die gesammelten Journalisten alle Geheimnisse der neuen Geräte kennen gelernt haben, bekam jeder die Brille für virtuelle Wirklichkeit - Gear VR. Danach begann die Show...
In Bezug auf den Titel des Events, also "unpacked" begann die Konferenz... mit dem Öffnen einer großen Box, welche sich im Saal befand. Danach erschienen nächste Referenten und die Präsentationen der Modelle, dedizierten Lösungen und des Zubehörs fanden statt. Während der Präsentation widmete man viel Zeit der VR-Technologie und ihrem Dasein in sozialen Netzwerken. Deswegen war der Chef von Facebook da und stimmte uns dazu, dass die VR von Samsung unser Leben ändert. Er sagte auch die Möglichkeit des Anschauens und Veröffentlichens der 360-Grad-Filme auf dem Portal.
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Dia Handys waren jedoch am wichtigsten. – Wir wollen, dass die Welt in helleren und deutlichen Farben gesehen wird, bequemer ist und immer mehr Spaß gibt. Wir haben versucht, diese Vision im Galaxy S7 und Galaxy S7 Edge zu verwirklichen, indem wir elegantes Design mit der Funktionalität verbunden und die komplexe Erfahrung des Benutzens der mobilen Technologie garantiert haben - sagte DJ Koh, President of Mobile Communications Business, Samsung Electronics. – Wir geben den Benutzern die Technologie, welche dabei hilft, mehr aus dem Leben zu machen. Wir verschieben die Grenzen weiterhin dort, wo das möglich ist.
Das Modell Samsung Galaxy S7 (SM-G930) in vier Farbversionen (schwarzer, weißer, silberner und goldener) wurde mit dem sAMOLED WQHD Display mit der Bildschirmdiagonale von 5,1-Zoll ausgestattet. Seine Auflösung beträgt 2560x1440 Pixel, was die Pixeldichte von etwa 576 ppi macht. Auch der dünne Rahme ist auffallend. Die Abmessungen des Geräts betragen 69,6x142,4x7,9 mm, es wiegt 152 g. Die Konstruktion des Smartpphones ist die Verbindung der Glasflächen (welche durch Gorilla Glass 4 geschützt werden) mit dem Alu-Rahmen.
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Die Hauptkamera im S7 ragt nicht so stark über das Gehäuse hinaus – nur 0,46 mm, also man kann sagen, dass das Objektiv fast versteckt ist. Die 12-Megapixel-Hauptkamera kann sich der Technologie Dual Pixel (die Dual-Diode 2PD - es gibt zwei unabhängige Fotodioden in jedem Pixel) rühmen. Das bezieht sich auf den Autofokus beim Einstellen der Schärfe, welches die Phasendetektion und die Möglichkeiten des Hybrid-Autofokus verbindet. Die Zeit, in welcher die Schärfe eingestellt wird, beträgt 0,15 Sekunde.
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Die helle Optik ist auch bemerkenswert (F/1.7), sie soll das Aufnehmen der perfekten Bilder sogar in schlimmeren Lichtverhältnissen garantieren. Dazu OIS und unter der Software u.a.: das bewegliche Panorama und Timelapse. Die Fotos in voller Auflösung (d.h. 4032x3024 Pixel) werden im 4:3 Verhältnis gespeichert. Die Videos können in der maximalen UHD-Auflösung (3840x2160 Pixel) aufgenommen werden. Samsung bestimmt die Kamera als die erste in der Welt mobile DP-Kamera. Von vorne gibt es die 5-Megapixel-Kamera mit der F/1.7-Blende.
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Die Smartphones laufen unter dem Android in der Version Marshmallow. Beim ersten Kontakt der Journalisten mit Geräten funktionierte alles zügig. Die Widgets auf dem gesperrten Bildschirm (Uhrzeit, Kalender) sind interessant. Die sollen weniger als 1 % Akku pro Stunde verbrauchen.
Jetzt schauen wir mal, was sich drinnen befindet. Das Galaxy S7 und S7 Edge, welche auf dem europäischen Markt verkauft werden, sind mit dem Prozessor Exynos 98890 mit dem Grafikprozessor Mali T880 ausgestattet – dieser ist um 50% effizienter als dieser im Modell S6 verwendete (GPU um 77 % im Vergleich zu GPU im S6). In den USA soll die Version mit dem Prozessor Qualcomm Snapdragon 820 erscheinen.
Das Galaxy S7 wurde mit dem fest eingebauten Akku mit der Kapazität von 3000 mAh ausgestattet. Das kabellose und schnelle Laden wird hier unterstützt. In der Option mit dem Kabel soll das volle Aufladen des Akkus 95 Minuten dauern, in der kabellosen Option - 130 Minuten.
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Das Samsung Galaxy S7 Edge (SM-G935) ist das genauso imponierende Gerät mit dem 5,5-Zoll sAMOLED Display und der gleichen Auflösung wie das Modell S7. Im Fall des Edge beträgt die Pixeldichte 534 ppi. Die Ausstattung und die Möglichkeiten sind eigentlich ähnlich wie im S7. Das Edge wurde mit dem 3600 mAh starken Akku gespeist. Das schnelle und kabellose Laden wird unterstützt. In 115 Minuten wird das Smartphone mit dem Kabel aufgeladen, das kabellose Laden dauert 155 Minuten.
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Die Smartphones sind gegen ungünstige Wetterverhältnisse resistent – sind nach IP68 zertifiziert. Das bedeutet, dass sie eine halbe Stunde in einer Wassertiefe von bis zu 1,5 Metern halten können. Für die Wasserfestigkeit sind die Gummiringe um die USB-und SIM-Steckplätze herum zuständig. Die Schicht Gore Tex schützt das Mikrofon und den Lautsprecher. Eine von Sicherung ist der Fingerabdruckscanner in der Haupttaste, welche fürs Anmelden auf Webseiten, die Verifizierung des Samsung-Kontos während des Einkaufens und Entsperrens des Geräts benutzt werden kann.
Es wurde auch das Konzept des graphischen Interfaces Vulkan API dargestellt, welches für Spiele bestimmt ist. Da keine Spiele installiert wurden, konnte man dieses nicht testen. Die Smartphones hatten die Endsoftware noch nicht, deswegen wurden die Benchmark-Ergebnisse nicht mitgeteilt. Das Interface garantiert nicht nur bessere Effizienz des Geräts beim Spielen, sondern auch muss der Benutzer das Spiel nicht abbrechen, wenn die Benachrichtigungen kommen und er kann den Energieverbrauch beim Spielen verwalten, z.B: schlimmere graphische Effekte, aber längere Arbeitszeit des Geräts wählen.
Wir wissen schon, dass beide Modelle in der Dual-SIM hot-swap (Hybrid-Schublade - entweder Dual SIM, oder die SIM-Karte und und microSD-Karte) Version erhältlich sind. Zuerst erscheint die schwarze und goldene Variante, eventuell später erscheint die silberne und weiße Version.
Die Handys sind schon im Vorverkauf erhältlich. Ein solcher Satz wird wahrscheinlich durch zusätzliches Zubehör erweitert, welches im normalen Verfahren, also in nach dem 11. März verkauften Modellen nicht mehr erscheint. Im jeden Satz finden wir bestimmt den Dongle, welcher die Datenübertragung (max. 4 GB) aufs S7/S7 Edge aus jedem Handy ermöglicht.
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Zusammen mit den neuen Galaxy-Modellen gibt es auch optionales Zubehör: neue Kopfhörer, Covers (z.B.: mit dem Objektiv) und Tastaturen.
Während der Konferenz sahen wir auch ein anderes Produkt – die sphärische Kamera Gear 360 mit zwei F/2.0 Objektiven. Sie unterstützt Karten bis 128 GB, nimmt Videos in der Auflösung von 3840x1920 Pixeln auf und bietet Bilder in der Auflösung von 7776x3888 Pixeln an, was 30 Megapixel macht. Die ist nach dem IP53 Standard zertifiziert, aber man kann zusätzlich ein Gehäuse mit höherer Widerstandsfähigkeit (IP68) kaufen.
Die Samsung Gear 360 ist mit zwei „Fischeye”-Objektiven ausgestattet, welche 15-Megapixel-Bildsensoren begleiten. Das Gerät ermöglicht auch, unbewegliche Bilder mit der Auflösung von 30 Megapixeln zu bekommen. Die nächste Funktion ist das Aufnehmen der 180-Grad-Bilder dank nur einem Objektiv.
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Die leichte und kompakte Konstruktion und sphärische Form der Gear 360 erleichtern das Übertragen des Geräts, welches man sowohl unter freiem Himmel als auch in Räumen benutzen kann. Zusammen mit der Gear 360 bekommen wir das bequeme Stativ.
Quelle: GSMchoice.com









































