
Das Online-Portal IHS iSuppli versuchte, die Bestandteile zu schätzen und die Herstellungskosten des Samsung Galaxy S4 zu berechnen. Es hat sich erwiesen, dass die Produktion eines Exemplars viel teurer als im Fall der Geräte aus bisheriger Generation ist.
Leider betont iSuppli, dass das nur ein Schätzwert ist. Die Kosten wurden virtuell berechnet, wobei man auf die verfügbaren Daten über das Handy basierte. Normalerweise zerlegt das Portal die Smartphones in Einzelteile und macht Schätzung anhand der sichtbaren Elemente. Da es kein Musterexemplar verfügbar war, musste man diesmal anders vorgehen. Sogar wenn die Daten nicht so genau sind, ist es sicher, dass die Herstellung des neuen Modells teurer als im Fall des Galaxy S3 ist. Nach der Berechnung kostet die Produktion des Galaxy S4 in der HSPA+ Version 236 US-Dollar, also um 40 US-Dollar mehr als bisher.
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| Samsung Galaxy SIV Bild: Samsung |
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Das resultiert u.a. daraus, dass man das viel teurere Display, das 70 US-Dollar kostet, verwendete. Um 12,5 US-Dollar ist auch der Prozessor teurer. Der kostet jetzt 30 USD. Die Herstellungskosten sind auch wegen der Feuchtigkeit- und Temperatursensoren und dem Infrarotsensor größer und statt 12,70 US-Dollar beim SGS3, betragen jetzt 16 US-Dollar. Das letzte Element, das teurer als bisher ist, ist das Modul der drahtlosen Konnektivität 4G. Da 6 Bereiche unterstützt werden, kostet dieses sogar 25 US-Dollar. Das Modul HSPA+, das bei dem "SGS3" verwendet wurde, kostete 16 USD.
Nach Informationen des Online-Portals ZDNet



