
Für jemanden, der einfache und asketische Formen bevorzugt, ist das Xperia Z schön. An dem Gehäuse kann man nur einen individuellen Umriss finden – die silberne Einschalttaste, deswegen können die Details-Liebhaber enttäuscht sein. Aber nicht nur sie.
Dennoch verursachten die Abmessungen und die Qualität des Displays, dass ich während dem Testen die ganze Zeit die Frage beantworten musste: "Was für ein Smartphone ist das?". Ich war in der Gesellschaft so beliebt, dass ich aufhören musste, zu rasieren und Socken zu wechseln und beginnen musste, Knoblauch zu essen, um die Bekannten zu verscheuchen. Die haben auf meine Tasche mit dem Finger angezeigt und mit dem seltsamen Lächeln gesagt: "Gefällt mir!". Es hat einen unbestreitbaren Nachteil: Es ragt aus der Hemdtasche. Man kann die Klappe mit dem Knopf nicht schließen. Vielleicht bin ich zu klein gewachsen und trage nicht so große Kleidungen, aber die Designer tragen eher Latzhosen.
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| Sony Xperia Z Bild: GSMchoice.com |
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Das Xperia Z ist riesig. Es ist flach. Bunte Farben scheinen manchmal, über den Bildschirm zu treten, obwohl die Testpersonen sich über begrenzte Betrachtungswinkel beschweren. Ich bin damit einverstanden: ich war nicht im Stande, die Zeitung zu lesen, als ich auf dem Bauch gelegen habe und das Handy vor meiner Nase war. Lest ihr jeden Tag so oder?
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| Sony Xperia Z Bild: GSMchoice.com |
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Auf erste Schwierigkeiten habe ich beim Testen gestoßen, als ich versucht habe, die SIM-Karte ins Gehäuse reinzustecken. Dieser Steckplatz und alle anderen sind so gewitzt unter Blenden versteckt und nicht vorgeschoben, so dass man diese nicht finden kann. Die Ausnahmen sind: der durch die Aufschrift markierte microSD-Steckplatz und die durch das Headset-Symbol gekennzeichnete Jack-Buchse. Wirklich kann man beim Benutzen des Handys vergessen, dass es im Gehäuse irgendwelche Steckplätze gibt.
Inhaltsverzeichnis
- Topografie des Gehäuses
- Resistenz gegen Wasser und Staub
- Akku
- Kamera
- Interface und Software
- Effizienz und Leistungen
- Kaufen oder nicht?
Topografie des Gehäuses
- Einschalttaste - wie ich es schon geschrieben habe, ist am auffallendsten. Gewitzt simuliert sie eine Kamerataste (erinnert ihr euch an eine ähnliche Taste beim C905?), aber ist diese nicht. Sie wurde aus Metall hergestellt, befindet sich auf der rechten Seite des Displays, in 3/5 der Höhe und man kann sie zufällig nicht so einfach drücken. Es ist auch nicht einfach, diese absichtlich zu drücken. Davon habe ich mich mehrmals überzeugt, als ich versucht habe, Screenshots zu machen. Nach dem längeren Drücken kann man zwischen Optionen wählen: Ausschalten, Flugmodus, Screenshot, Ton ausschalten, Lautlos-Modus einschalten, Ton einschalten. Nach dem kurzen Drücken wird der Bildschirm gesperrt.
- Lautstärkeregler - unter der Einschalttaste. Der ist so lange und dünn, dass ich mich an keinen ähnlichen bei irgendeinem anderen Smartphone erinnern kann. Es ist wenig wahrscheinlich, dass wir zufällig den Ton ausschalten.
- Externer Lautsprecher - wurde auf der gleichen Seite, am unteren Teil des Gehäuses platziert.
- Anhänger - an der rechten, unteren Ecke des Gehäuses. Es sieht solid aus, ist ein integrales Teil des Plastikrahmens von der Konstruktion.
- Mini-SIM-Steckplatz - durch kleine Klappe bedeckt. Dank dem Platz für den Fingernagel kann man die Klappe einfach öffnen. Um die SIM-Karte einzustecken, muss man zuerst die Schublade herausschieben, dort die Karte platzieren und entsprechend die Schublade einschieben.
- Jack-Buchse - auch mit einer Abdeckung, am Gehäuse oben. Der gleiche Mechanismus mit der Klappe, die nach dem Schließen gut am Gehäuse haftet.
- Lade-/USB-Schnittstelle - links am Gehäuse, oben; identischer Mechanismus. Sie ist fast unsichtbar umso mehr, als sich gerade unter dem schon beschriebenen Steckplatz befindet.
- Speicherkarte-Steckplatz - wird ähnlich geschützt, auch genau geschlossen. Die Karte kann man reinstecken, ohne zusätzliche Werkzeuge benutzen zu müssen, was in letzter Zeit nicht so offensichtlich ist.
- Kontakte für die Dockingstation - zwei längliche Löcher mit Metall unten. Die zerstören meiner Meinung nach ideale Form und das Design des Gehäuses, obwohl sie im Gebrauch praktisch sind.
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| Sony Xperia Z Bild: GSMchoice.com |
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Die Frontseite wurde mit Glas überzogen. Kleine identische Ausschnitte wurden zentral oben und unten platziert, betonen nur den Lautsprecher und das Mikrofon. Glas ist glatt, glänzend, gegen nicht so starke Kratzer resistent, obwohl mein Testexemplar des Xperia Z schon ein paar Risse hatte. Glas sieht wirklich schön aus, bis wir die Fläche mit den Fingern nicht berühren. Sofort sind Fingerabdrücke sichtbar und auf einer großen Fläche sehen sie wirklich schrecklich aus. Die Oleophobic-Schicht verursacht zwar, dass man schmutzige und fette Spuren ziemlich einfach reinigen kann, aber das ständige Abwischen des Displays ist nicht so bequem. Oben links sieht man das Frontkameraobjektiv. Wenn man sich das Handy genauer anschaut, sieht man rechts Sensoren – bestimmt sind das ein Abstand- und Lichtsensor.
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| Sony Xperia Z Bild: GSMchoice.com |
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Die Rückseite – für mich könnte diese makelloser sein. Im Bezug auf Handys, deren Gehäusen man nicht abbauen kann, müssen sich dort laut Regeln leider mehrere die Zertifikate und Bezeichnungen identifizierende Ziffern und Buchstaben befinden. Es gibt auch Informationen darüber, dass ich 7 Jahre lang unglücklich sein werde, wenn ich das Handy in den Müll werfen werde. Außerdem gibt es Standardausstattung: ein im Glas vertieftes, aber durch dieses nicht bedecktes Kameraobjektiv (Glas ist von einem silbernen Rahmen umgeben), Fotolicht, das Mikrofon-Loch, das man bei der Videoaufnahme nicht bedecken soll. Vielleicht nur dann, wenn es weht.
Resistenz gegen Wasser und Staub
Das Sony Xperia Z glänzt durch Zertifizierungen IP5/7 (Wasserresistenz), IP5X (Staubresistenz). Wenn man sich alle Elemente des Gehäuses genauer anschaut, muss man zu dem Schluss kommen, dass sie dicht sind, obwohl man keine Dichtungen sieht. Auf den Nahaufnahmen sieht man zwar Staub in den kleinen Spalten, aber die Steckplätze selbst sind sauber und wenn man sich ein bisschen um die Sauberkeit kümmert, soll kein Dreck ins Innere des Handys eindringen. Entschuldigung, ich werde Wikipedia zitieren: "Staub kann ins Gehäuse in den Mengen, die die Arbeit des Geräts nicht verhindern, eindringen".
Was die Resistenz gegen Wasser betrifft, kann man das Xperia Z aus jeder Richtung begießen, man kann also theoretisch mit dem Handy duschen oder dieses abspülen, wenn das Gehäuse schmutzig wird. Man kann es auch ganz mit Wasser bedecken oder 30 Minuten in dem nicht so tiefen Wasser halten.
| Xperia Z unter dem Wasserhahn Video: GSMchoice.com via YouTube |
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Ich muss zugeben, dass ich mehrmals das Handy abgespült habe, aber ich hatte keinen Mut, dieses in der Blumenvase zu ertränken. Wenn der Hersteller das garantiert... Ich empfehle nur, zweimal zu prüfen, ob alle Bedeckungen richtig geschlossen sind, bevor man mit dem Handy badet. Wenn es sich um praktische Sachen handelt: man kann problemlos telefonieren, wenn es regnet. Falls etwas beschädigt würde, soll das Handy innerhalb der Garantiezeit repariert werden.
Akku
Schaut euch nur dieses riesiges Display an, überprüft die Spezifikation und den Prozessor und dann glaubt daran, dass solche Zusammensetzung den Akku so schnell wie eine Biene die Blumen im Frühling verschlingt. Da ich ziemlich faul bin, war die erste Sache, die ich gemacht habe (nachdem ich von den detaillierten Farben des Displays bewegt war und meine Kinnlade schon aus dem Boden aufgehoben habe), zu prüfen, wie man den Akku schonen kann. Ich denke nicht, dass ich dadurch Regenwälder rette. Ich schone einfach meine Beine, falls es sich erweisen würde, dass ich wie immer den Akku vergessen habe. Es gibt Akkuschonmodi.
- Im Stamina Modus kann die Datenübertragung ausgeschaltet werden, manche Applikationen können deaktiviert werden und WiFi kann man ausschalten. Das Gerät arbeitet weiterhin als ein Handy – man kann Anrufe annehmen und Nachrichten bekommen, es funktionieren das Radio und der Audio-Player.
- Im Akkuschonmodus kann man manuell Interfaces und Optionen, die bei einem bestimmten Akkuzustand ausgeschaltet werden, definieren.
- Ortbezogenes WiFi ist ein Modus, in dem das Handy automatisch beginnt, das Netz (aus der Liste der Netze) zu benutzen, wenn man sich in Reichweite von diesem befindet.
Alle von diesen Optionen kann man entweder zusammen oder getrennt aktivieren. Ohne den Akku stark schonen zu müssen, habe ich die Arbeitszeit bis zu zwei Tagen verlängert. Wenn man das Handy normal benutzt, Kommunikationsinterfaces aktiv sind (außer GPS), man surft im Internet, hört Musik, hält der Akku ein bisschen über einen Tag. Eher nicht länger. Für den im Xperia Z installierten Akku gibt es keine andere Möglichkeit. Der Akku ist fest eingebaut und ein durchschnittlicher Benutzer müsste sich im Fall einer Panne von diesem (auf Holz klopfen) an den Service wenden.
Kamera
Sie ist vielseitig und kann ein Foto in fast allen Verhältnissen aufnehmen. Nein, ich habe unter dem Wasser nicht versucht, zu fotografieren. Unter Menü findet euch thematische Anwendungen, die Möglichkeit, visuelle Effekte und den Platz, wo die Fotos gespeichert werden, zu wählen, Porträtaufnahmen mit der Smile-Erkennung einzustellen. Wie sind die Fotos? Jeder kann sich diese hier anschauen, aber ich empfehle, diese auf der Katalogkarte des Handys zu sehen, weil sie dort in voller Auflösung veröffentlicht wurden.
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| Sony Xperia Z – Kamera-Interface Bild: GSMchoice.com |
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Wenn ich das schaffe, versuche ich bald, ein paar Vergleichfotos mit PureView 808 zu veröffentlichen, weil ich die gleichen Bilder in identischen Licht- und Wetterverhältnissen aufgenommen habe. Es gefallen mir wirklich die realistischen – mindestens meiner Meinung nach – Farben und die Qualität der Fotos, die in höherer Auflösung aufgenommen werden. Die Automatik des Handys hatte manchmal Probleme mit der Einstellung der entsprechenden Beleuchtung, aber es genügte, das Objektiv ein bisschen in die Richtung des helleren oder dunkleren Objektes umzudrehen. Dann wurden die Einstellungen richtig angepasst. Ein bisschen einfacher ist es, wenn man den HDR-Modus einstellt, aber ich habe angenommen, dass die Mehrheit der Fotos mit automatischen Einstellungen gemacht werden soll, weil die User vor allem diese benutzen werden. Bei großen Beleuchtungsunterschieden der Elemente empfehle ich jedoch, den HDR-Modus besser kennen zu lernen.
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| Sony Xperia Z – visuelle Effekte Bild: GSMchoice.com |
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Die von Xperia angebotenen 13 Megapixeln garantieren die Qualität der Fotos aus der Spiegelreflexkamera nicht und man muss sich dessen bewusst sein. Wenn man sich die Bilder in voller Größe anschaut, sieht man manchmal Bildrauschen (sogar bei guten Lichtverhältnissen), aber im Vergleich zu ähnlichen Kameras von Smartphones fällt das Xperia Z sehr gut aus und die im Format einer Postkarte ausgedruckten Fotos sehen einfach fantastisch aus. Das Handy macht gute Fotos in Innenräumen dank der Beleuchtungslampe und der gut eingestellten Automatik. Die Bilder kann man vorläufig bearbeiten, in einem der sozialen Netzwerken veröffentlichen oder jemandem verschicken. Die völlig lesbaren Fotos des Textes wurden sogar im Dunkeln aufgenommen, aber... lasst euch durch die Qualität der hier, in diesem Artikel veröffentlichten Bilder nicht beeinflussen. Schaut euch unbedingt die Registerkarte "Fotos" auf der Katalogkarte des Handys an, weil man dort diese in voller Größe sehen kann.
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| Sony Xperia Z – ein paar Fotos Bild: GSMchoice.com |
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Die Videos werden im Full-HD (1920x1080 Pixel) aufgenommen. Das Video wird im Format H.264 und der Klang – flac kodiert. Qualität? - Gut.
Interface und Software
Jeder, der mindestens einmal Xperia in der Hand hielt, erkennt problemlos charakteristische, grafische Elemente der Desktops und manche Applikationen. Ein riesiges Display begeistert mit der Wiedergabe der Details und mit Farben, das Ansehen der Filme oder Surfen im Internet ist eine wahre Lust. Das Hauptmenü besteht aus Icons, die man auf verschiedene Art und Weise verwalten kann. Wir werden bestimmt vor allen diese alphabetisch sortieren oder Lieblingsanwendungen wählen.
Wenn ihr euch Screenshots anschaut, sieht ihr drei Touchtasten, über diesen gibt es das Menü mit Verknüpfungen der zusätzlichen Applikationen, die Anzeige von 5 Desktops und die Leiste oben, wo es Informationen über den Akkumodus, die Kommunikationsinterfaces, Netzverfügbarkeit, den Akkuzustand und die Zeit gibt. Im oberen Menü kann man schnellen Zugriff auf Schalter von BT, WiFi, GPS, usw. haben.
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| Sony Xperia Z - Screenshots Bild: GSMchoice.com |
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Na eben - GPS. In letzter Zeit lese ich viele Beschwerden über Navigation und Lokalisierungsdienste. Der GPS-Empfänger wird durch a-GPS unterstützt und man muss sich mit zusätzlichen Kosten der Datenübertragung rechnen. Die mit der Geolokalisierung verbundene Software, die im Xperia installiert wurde: Lokal, Landkarten, Navigation und Wisepilot for Xperia verlangen auch die Datenübertragung. Es ist ziemlich offensichtlich, weil der Zugriff auf Google Landkarten im Online Modus stattfindet.
Die Musik-Liebhaber schätzen bestimmt alle Optionen, die mit Audio verbunden sind. Es gibt die Software Walkmann, die Identifizierung der Songs TrackID, PlayNow und Radio FM, das leider erst nach dem Anschließen des Headsets funktioniert. Ist das Headset gut? Ich muss zugeben, dass ich dieses in der Box mit dem Handy gefunden habe. Nach dem ersten Abhören habe ich festgestellt, dass ich dieses für meine Wochenendereise anstatt meiner Kopfhörer mitnehme, was in meinem Fall ziemlich untypisch ist.
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| Sony Xperia Z - Screenshots Bild: GSMchoice.com |
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OfficeSuite ermöglicht, Dokumente durchzusehen und Applikationen, die für soziele Netzwerke zuständig sind, erleichten dem User die Sozialisierung. Das Sony Auto erfreut Benutzer, die das Handy auch beim Fahren voll benutzen möchten. Sony Select ist die Anwendung, die für das Empfehlen der Software für Android zuständig ist. Na ja, in gewissem Sinn wird der Google Laden doppelt gemacht, aber der Hersteller des Smartphones kann eigene Sonderangebote einführen.
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| Sony Xperia Z - Screenshots Bild: GSMchoice.com |
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Das Ganze ist für mich sehr bequem. Android ist sehr flexibel und ermöglicht, die Software-Kombination an eigene Bedürfnisse anzupassen, das Interface macht möglich, die Art und Weise, wie die Inhalte oder Desktops angezeigt werden, anzupassen. Von dem Xperia Z sollen sich die Personen, die große Displays und das Bedienen mit zwei Händen nicht mögen, fern halten. Hier kann man mit einer Hand nicht alles machen.
Effizienz und Leistungen
Nicht wegen der Herzensache (weil die Smartphones bei großer Belastung während des Spielens oder Abspielens von Videos und Surfens im Internet sehr gut funktionierte), aber für euch habe ich das Gerät und System mit zwei Benchmarks getestet. Ergebnisse darunter.
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| Sony Xperia Z - AnTuTu Bild: GSMchoice.com |
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Das Xperia Z wird bei anspruchsvollen Applikationen und auch manchmal beim Surfen im Internet warm. Jedoch erreicht nicht mehr als 40-44 Grade. Mit dem Betriebssystem gibt es manchmal Probleme, die während solcher Tests nicht berücksichtigt werden, aber können beim alltäglichen Benutzen lästig sein. Ich mache gerne Fotos und deswegen weiß ich, dass der Schieber, der den Touchscreen entsperrt und direkt den Kamera-Modus startet, noch ein paar Sekunden nach dem Entsperren des Bildschirms sichtbar sein kann. Das passiert selten und wenn das System nicht überlastet ist, aber es passiert doch. Ist der Prozessor vielleicht im Leerlauf nicht so leistungsfähig und ökonomisch?
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| Sony Xperia Z - AnTuTu Bild: GSMchoice.com |
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Wenn ihr euch die Ergebnisse von AnTuTu oder Vellamo anschaut, könnt ihr sehen, dass es stärkere Konstruktionen gibt, aber das Xperia Z kann wirklich viel aushalten, es werden u.a. die anspruchsvollsten Spiele gestartet. Es ist stabil, obwohl sich der Akku beim intensiven Benutzen sehr schnell entlädt. Eine gute 4-Kern-Haupteinheit mit der ziemlich starken Akku und dem Full-HD-Display haben dies zur Folge. Es ist eben so.
Kaufen oder nicht?
Wenn ihr Geld und Lust auf ein riesiges Smatphone habt – dann kauft. So viel kann ich nach zwei Wochen des intensiven Benutzens über dieses Handy schreiben. Das Xperia Z ist heute nicht billig. Im Angebot mit dem Vertrag kostet das Gerät von 512 bis etwa 600 Euro. Ihr könnt selbst die Preisen der Smartphones mit Full-HD-Displays bei Konkurrenten vergleichen. Es ist teuer, aber wenn man die Hardwarekonfiguration und Möglichkeiten im Betracht zieht, dann ist der Preis akzeptabel. Es ist mir schwer zu sagen, im welchen Tempo das Smartphone billiger sein wird, aber wenn wir keinen technologischen Durchbruch erfahren werden, dann schätze ich, dass der Preis eher sehr langsam (sagen wir mal im Verlauf eines Jahres) senken und höchstens 360-380 Euro betragen wird.
Ich bin nicht sicher, ob ich es selbst haben möchte. Es hat auf mich dank seinen grafischen Möglichkeiten einen großen Eindruck gemacht. Das durch die schwere Artillerie Mobile BRAVIA Engine 2 unterstützte Display bezaubert einfach. Ich hatte kein Smartphone in der Hand, das einen besseren Medien-Empfang anbieten würde. Ein großer Nachteil ist für mich die Tatsache, dass es keinen mechanischen Kameraauslöser gibt. Das Hervorheben einer Einschalt-/Bildschirmsperrtaste anstatt diesem halte ich für einen Witz. Über 500 Euro, 13 Megapixel und ein ziemlich gutes Kamera-Modul, dass sich nur von dem Display auslösen lässt? Nein.
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| Sony Xperia Z Bild: GSMchoice.com |
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Ich werde mich über den Akku nicht beschweren – außerdem habe ich darüber schon geschrieben. Es gibt fertige Akkuschonmodi und der User soll seinen Verstand benutzen und im Gegensatz zu mir ein Ladegerät dabei haben. Und... ich habe es fast vergessen: Xperia Z funktioniert sehr gut als Handy in einem einfachen, Freisprechmodus. Es verfügt über einen entsprechenden Bereich der Regelung von der Lautstärke, die Sensoren, die rechtzeitig den Bildschirm sperren und ein gut lesbares Telefonbuch. Wenn etwas richtig funktioniert, dann bemerkt man das oft nicht.
Mit unverhohlener Trauer habe ich mich von dem Handy getrennt. Trotz aller kritischen Anmerkungen beneide ich ein bisschen alle gegenwärtigen und zukünftigen Besitzer.
Quelle: GSMchoice.com





























































































































