Die Gerüchte darüber, dass alle Informationslecks nicht wahr sind und Google uns mit etwas überrascht, wurden nicht bestätigt. Die neuen Smartphones Pixel 3 und Pixel 3 XL sind genauso, wie wir das von inoffiziellen Informationen wussten.
Die neuen Geräte Pixel unterscheiden sich ein bisschen durch das Aussehen. Das Pixel 3 hat ein 5,5-Zoll-Display mit einer Auflösung von 1080x2160 Pixeln, das Modell Pixel 3 XL bekam ein 6,3-Zoll-Display mit einer Auflösung von 1440x2960 Pixeln. Beide Modelle haben die Bildschirme in einer OLED-Technologie. Beide Bildsensoren unterstützen HDR und den sRGB-Farbverstärkungsmodus um 10%. Es gibt auch eine Always-on-display Funktion und den Gorilla Glass 5 Schutz.
Das Herz der neuen Modelle ist der Prozessor Snapdragon 845, aber mit der bis 2,5 reduzierten Taktfrequenz bei stärkeren Kernen und mit einer 1,6 GHz Taktung bei energiesparenden Kernen. Google enttäuscht in Bezug auf den Speicher. Es gibt nur 4 GB RAM, und der interne Speicher beträgt 64 oder 128 GB, aber der Speicherplatz kann dank einer Karte nicht erweitert werden. Die neuen Modelle haben wasserdichte Gehäuse (IP68) und gemäß den Erwartungen erschien eine rote Variante unter Farbversionen. Die Farben haben wie immer lustige Namen: Not Pink, Just Black und Clearly White. Der Datenschutz wird durch einen Fingerabdruckscanner gesichert.
Bild: Google
Das Pixel 3 hat einen Akku mit einer Kapazität von 2915 mAh und das XL - einen 3430 mAh starken Akku. Im Satz finden wir ein 18W-Ladegerät, das das 7 Stunden lange Funktionieren des Handys schon nach 15 Minuten Laden garantieren kann. Die Handys unterstützen das kabellose Laden und das optionale Ladegerät - Pixel Stand kann kabellos mit der Stärke von 10W laden. Zusätzlich wandelt Stand die Handys in einen Google Home Terminal um.
Was interessant ist, wurde die Kamera auf der Rückseite in Bezug auf die frühere Generation nicht geändert. Man stellte offensichtlich fest, dass man gute Sachen nicht verbessern muss. In den diesjährigen Geräten Pixel haben wir eine 12,2-Megapixel-Singlekamera mit einem f/1.8-Objektiv, einer optischen Bildstabilisierung und mit 1,4-Mikrometer-Pixeln. In der Software finden wir HDR+ und künstliche Intelligenz. Sie kann u.a.: im Top Shot Modus funktionieren, der ein paar Aufnahmen in ein Foto verbindet. Das vereinfacht z.B.: die Gruppenporträts, indem es versichert, dass jede Person lächelt, schön posiert und keine geschlossenen Augen hat. Künstliche Intelligenz beschäftigt sich auch mit Verbessern des digitalen Zooms, was als Super Res Zoom genannt wurde – auf den Fotos sollen mehr Details sichtbar sein. Was das Aufnahmen der Videos betrifft, kann das in der maximalen 4K-Auflösung, im Tempo von 30Bilder/Sekunde gemacht werden, mit einer zusätzlichen, digitalen Bildstabilisierung. In der Zukunft erscheint nach einem Update ein verbesserter Modus für Nachtfotos.
Bild: Google
Die Frontkameras sind schon ein bisschen interessanter – doppelt. Sie haben 8-Megapixel-Bildsensoren, aber unterschiedliche Objektive. Ein Objektiv umfasst den Gesichtswinkel von 87 Grad und hat eine f/1.8-Blende, der andere sieht 97 Grad, aber hat eine f/2.2-Blende. Die Kameras werden durch eine digitale Bildstabilisierung unterstützt. In beiden Handys finden wir Stereo-Lautsprecher von vorne und im Satz gibt es die neuen Pixel Buds Headsets mit USB-C-Steckers und einer Integration mit Google Assistant. Es gibt auch einen minijack-Wandler.
Die Pixels 3 sind am Anfang November erhältlich. Abhängig von der gewählten Speichervariante (64 oder 128 GB) muss man für das Pixel 3 860/960 Euro und für das 3 XL 960 oder 1060 Euro bezahlen.
Quelle: GSMchoice.com
