
Das Nokia Lumia 520 ist zur Zeit das billigste Smartphone im Angebot des finnischen Konzerns. Das Handy, obwohl es nicht so gute Ranking-Position hat, funktionierte beim alltäglichen Benutzen einwandfrei, ich kann sogar sagen, dass ich es gerne hatte.
Das Nokia Lumia 520 hat mich vor allem durch sein Aussehen gewonnen. Wir haben hier mit dem skandinavischen, einfachen Design zu tun. Ob es attraktiv ist – jeder soll das selbst beurteilen... Mir hat eine solche Form wirklich gefallen. Die Frontseite des Handys bezieht sich ein bisschen auf das Interface des Betriebssystems, das ist ein Rechteck mit reinen Linien und minimal abgerundeten Ecken. Es ist durch einen dünnen Rahmen umgeben, dieser geht gewandt in die Seiten und die Rückseite des Handys. Dieses Teil nehmen wir gesamthaft ab – es lässt sich zusammen mit den auf der rechten Seite platzierten Plastiktasten entfernen. Nach dem Aufbau finden diese ihren Platz manchmal nicht mehr.
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| Nokia Lumia 520 Bild: GSMchoice.com |
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Inhaltsverzeichnis
- Satz, Aussehen, Zubehör
- Form und Beurteilung der Konstruktion
- Interface
- Display
- Ausstattung
- Fotografie
- Effizienz
- Als ein Handy
- Zusammenfassung
Es lohnt sich zu prüfen, ob diese richtig funktionieren, nachdem man das Gehäuse zusammengebaut hat. Das ist jedoch für mich kein großer Vorteil, weil man das Handy eher nicht oft abbaut – nur dann, wenn jemand oft die Speicher- und SIM-Karte, deren Stecklätze sich neben dem Akku befinden, wechselt. Ich muss unterstreichen, dass der Deckel gut hält und es keinen Spielraum gibt. Es ist nett, wenn das Handy in der Hand nicht knackt. Das zusammengebaute Lumia 520 scheint, ein Monolith zu sein, obwohl es doch kein ist.
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| Nokia Lumia 520 Bild: GSMchoice.com |
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Die Rückseite und Seiten entscheiden zum großen Teil über positive Rezeption der Konstruktion. Einfache Form stören nur die schon genannten Tasten und die Kamera-Öffnung, die zentral auf der Rückseite, neben dem Logo des Herstellers (das ist praktisch das einzige Schmuckelement) platziert wurde. Unter diesen gibt es noch eine kleine Lautsprecher-Öffnung und ganz unten befindet sich die microUSB-Buchse. Oben gibt es noch die Minijack-Buchse, es weist nichts darauf hin, dass das 520 ein zusätzliches Mikrofon für Geräuschunterdrückung hat. Die Steckplätze sind leider nicht geschützt, obwohl ich mir dessen bewusst bin, dass die Blenden die Einfachheit der Form stören würden. Man soll noch vermerken, dass Stoff, aus dem die Rückseite hergestellt wurde, als Masse ganz gefärbt wurde, deswegen sollen sogar tiefe Risse nicht auffallend sein. Plastik ist dabei wirklich widerstandsfähig – das Gehäuse ist ein gutes Stück Arbeit.
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| Nokia Lumia 520 Bild: GSMchoice.com |
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Zusätzlich kann man dank solcher Konstruktion einfach den Stil des Handys ändern. Man muss nur den Deckel in einer anderen Farbe kaufen – und alles ändert sich, die Farben des Gehäuses passen zu den zugänglichen Farben des Systeminterfaces. Was die Möglichkeiten der Personalisierung von diesem Interface betrifft, sind die Meinungen geteilt. Ich habe die Personen getroffen, die größere Auswahl haben möchten, aber ich finde, dass das Angebot von Microsoft ausreichend ist. Wir können die Farben der Kacheln, Details und das Hintergrundbild, auf dem diese erscheinen, ändern. Wir haben die Möglichkeit, die Kacheln auf dem Desktop freiwillig zu platzieren und zwischen drei Größen zu wählen. Dazu gibt es viele typische Einstellungen im Bezug auf Signaltöne – braucht man wirklich mehr? Mir fehlte persönlich nur an gute Regulierung der Bildschirmhelligkeit (ist dreistufig und automatisch), und auch an die einfache Möglichkeit, eigene Datei als Klingelton einzustellen.
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| Interface des Nokia Lumia 520 Bild: GSMchoice.com |
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Bedient man das Interface einfach? Meiner Meinung nach – ja, ich würde das Interface als minimalistisch bezeichnen. Wenn jemand mit den neuen Fenstern nicht zu tun hatte, dann empfehle ich, zu versuchen. WP8 kann man wirklich gerne haben. Bei diesem Interface stört mich die ganze Zeit die Art und Weise, wie man Anrufe annimmt und die verschwindende Benachrichtigungsleiste mit der Netzverfügbarkeit und dem Akkuzustand, aber darüber habe ich schon mehrmals geschrieben. Es gefiel mir wirklich, wie das Handy in der Hand liegt. Kleine Unebenheit der Rückseite in Verbindung mit der matten Oberfläche verursachen, dass das billigste Lumia perfekt in der Hand liegt – sowohl in der zarten weiblichen Hand als auch in der Hand eines großen Mannes.
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| Interface des Nokia Lumia 520 Bild: GSMchoice.com |
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| Interface des Nokia Lumia 520 Bild: GSMchoice.com |
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Das Lumia 520 kann man auch wegen des Displays gerne haben. Obwohl es nicht so gute Parameter anbietet, passt zu dem minimalistischen Stil des Handys. Es hat eine optimale Größe, wenn man es mit einer Hand bedienen will und stellt die Farben nicht schlecht dar. Schwarz ist jedoch nicht so satt wie im Fall der teureren Modelle von Nokia, aber ragt sowieso über seine Konkurrenten aus dem ähnlichen Preissegment hinaus. Der Touchscreen reagiert sehr gut, man kann es mit den nassen Händen oder wenn man dünne Handschuhe anhat, bedienen. Sensation.
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| Nokia Lumia 520 Bild: GSMchoice.com |
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Das Handy ist nicht teuer, es soll also technische Unzulänglichkeiten haben. Schauen wir mal... Eigentlich die wichtigsten Elemente, an denen es im Fall des billigen Lumia fehlt, ist das FM Radio und die Frontkamera. Man vergiss die Navigation, die im Offline-Modus funktioniert und die Landkarten HERE nicht. Es gibt auch den Internetbrowser und E-mail Client. Zusätzlich bekommen wir einen einfachen Musik-Player. Es kann stören, dass es keinen Equalizer gibt. Es wurden auch die mit der Fotografie verbundenen Applikationen, die aus anderen Nokias bekannt sind und von mir schon beschrieben wurden, dazu gegeben: Cinemmagram und schlaue Bilder, die beim Erzeugen der animierten GIF-Dateien und Gruppenfotos behilflich sein können. Ich denke, dass die Ausstattung ausreichend ist...
Wenn ich jedoch die Möglichkeiten der Kamera vom Lumia 520 in Betracht ziehe, muss ich feststellen, dass man an dieser Stelle mehr Einstellungsoptionen zugeben konnte. Wir können nur Empfindlichkeit und Belichtung regulieren und Weißbalance und Bildformat ändern. Die Anzahl der thematischen Programme wurde auf vier Basisprogramme beschränkt: Makro, Sport, Hintergrundbeleuchtung und die Nacht. Beim Aufnehmen des Videos kann man nur das Weißbalance oder Auflösung (HD oder WVGA) modifizieren, wir können auch die Schärfe jedes Mal manuell regulieren oder diese fest einstellen.
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| Fotos aus dem Nokia Lumia 520 Bild: GSMchoice.com |
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Was die Kamera noch betrifft, fehlt es an eine Blitzlampe, mechanische Kamerataste (die die Kamera einschaltet, ohne den Bildschirm entsperren zu müssen), Schärfeeinstellungen und das Auslösen des Verschlusses nach der Berührung des Bildschirms. Die Kamera nimmt – nach ihrer Möglichkeiten – ganz gute Fotos auf. Man kann keine wesentlichen Nachteile feststellen, man kann sogar schnellen AF (sogar beim Aufnehmen der Videos) loben. Die Qualität der Videos werde ich auch nicht kritisieren, aber manche Nutzer können sich darüber beschweren, dass es keinen Zoom gibt. Mich störte das nicht, weil ich den digitalen Zoom eher nicht benutze, weil die Ergebnisse sehr oft schlimm sind. Im Fall von diesem Modell – auch.
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| Fotos aus dem Nokia Lumia 520 Bild: GSMchoice.com |
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| Beispielhafte Videos aus dem Lumia 520 Video: GSMchoice.com via YouTube |
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Mehr Fotos in der vollen Auflösung findet euch in der Bildgalerie auf der Katalogkarte des Handys.
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| Nokia Lumia 520 Bild: GSMchoice.com |
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Wenn wir uns die Spezifikation anschauen, erwarten wir von diesem Smartphone keine atemberaubende Effizienz. Es hat sich jedoch erwiesen, dass es nicht so heiß gegessen wird, wie es gekocht wird: das Interface funktioniert richtig, alle Animationen und zusätzliche Effekte sehen gut aus. Die Applikationen starten einwandfrei, ich habe keine Probleme mit der Bedienung festgestellt. Ein bisschen schade, dass das Angebot im Laden mit Applikationen ein bisschen begrenzter als im Fall anderer Plattformen ist und manche Apps meiner Meinung nach zu teuer sind. Was Lumia betrifft, gefiel mir, dass das Handy sogar bei größerer Belastung nicht viel wärmer wird, was gut von der Mitarbeit des Betriebssystems mit der Hardware zeugt. Das nächste Anzeichen dieser guten Anpassung ist die nicht schlimme Effizienz des Akkus. Das Nokia Lumia 520 ist im Stande, sogar 96 Stunden zu halten – was im Fall eines Smartphones ein bemerkenswertes Ergebnis ist. Sogar beim intensiven Benutzen hielt das Handy nicht kürzer als zwei Tage.
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| Nokia Lumia 520 Bild: GSMchoice.com |
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Als ein Handy funktioniert das Lumia 520 richtig. Es bietet eine gute Klangqualität an. Eigentlich außer der Art und Weise, auf welche man Anrufe annimmt (daran muss man sich einfach gewöhnen), kann ich nichts kritisieren. Die Lautsprecher des Handys (sowohl auf der Front- als auch auf der Rückseite) knacken nicht und verwenden schön den Sound. Wenn wir die Freisprechfunktion benutzen, dann sollen wir darauf achten, damit wir den Lautsprecherausgang mit der Hand nicht bedecken – der Sound hat ziemlich große Stärke, aber nicht so große, um die Hand durchzudringen. Es störte mich auch, dass der Lautsprecherregler funktionierte, obwohl der Bildschirm gesperrt war – manchmal verpasste ich Anrufe, weil ich zufällig den Ton ausgeschaltet habe.
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| Nokia Lumia 520 Bild: GSMchoice.com |
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Letztendlich habe ich wie immer den Preis geprüft. Und hier eine Überraschung. Das Lumia 520 - obwohl es das billigste Handy im Angebot von Nokia sein soll – kostet fast so viel wie das Lumia 620, das zwar über ein kleineres Display und ähnliche Parameter verfügt, aber ist zusätzlich mit NFC und einer Frontkamera ausgestattet und die Hauptkamera verfügt über die LED-Diode. Wenn für euch diese Elemente wichtig sind, dann lohnt es sich das ein bisschen teurere Modell 620 auszuwählen. Wenn ihr keine Videogespräche führt und NFC für euch ein unbrauchbares „Extra“ ist, dann könnt ihr euch für das Lumia 520 entscheiden. Das ist eine gelungene Konstruktion, aber beim Markterfolg kann gerade dieser keine Preisunterschied im Bezug auf das nächste Modell im Angebot von Nokia stören. Aber wie auch immer sind die Handys mit Windows die ganze Zeit teurer als die Mittelklasse-Smartphones mit Android. Schade...
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| Nokia Lumia 520 Bild: GSMchoice.com |
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Quelle: GSMchoice.com











































