Die chinesische Firma Oppo stellte ihr seit über einem Monat angesagtes, fotografisches Smartphone dar. Leider hat das Oppo N1 wider Erwarten keine austauchbaren Objektive, aber es bietet etwas Anderes an.
Das Kameraobjektiv des Oppo N1 ist drehbar. Es wurde in dem oberen Teil des Handys zusammen mit LED-Dioden platziert. Dank dieser Lösung kann die Kamera auch die Frontkamera ersetzen und wird wahrscheinlich zu der besten Kamera für Selbstbilder und Videogespräche auf dem Markt. Die 13-Megapixel-Kamera verfügt über den CMOS-Sensor, den Dual-LED-Blitz und die Blende f/2.0.
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| Oppo N1 Bild: Oppo |
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Die drehbare Kamera ist nicht das einzige, ungewöhnliche Patent, welches bei diesem Modell verwendet wurde. An der Rückseite wurde der zusätzliche Touchscreen platziert, der ermöglicht, die Webseiten auf dem Hauptbildschirm zu scrollen, wenn man das Gehäuse in der Hand hält. Dank dieser Lösung kann man das Gerät mit einer Hand bequem bediennen. Der Hersteller hat auch die Serie der zusätzlichen Objektive angesagt. Die können sich mit dem Handy kabellos (wie bei Sony) verbinden. Dazu soll auch die Berlocke O-Click auf den Markt gebracht werden. Die soll eine Art Fernbedienung sein und dabei helfen, das Handy zu lokalisieren, in dem es ein Tonsignal von sich gibt. Sie wird auch die Kamera steuern.
| Werbespot des Oppo N1 Video: Oppo via YouTube |
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Das sind jedoch weiterhin nicht alle chinesischen Innovationen. Oppo instlalliert im Handy N1 das hauseigene, auf dem Android 4.2 basierende Betriebsystem Color OS, aber auf Wunsch des Kundes kann auch (ohne Garantieverlust!) CyanogenMod vorinstalliert werden. Das Sahnehäubchen auf der chinesischen Torte ist der Akku mit der Kapazität von 3610 mAh.... also größer als bei Konkurrenten.
| Making of Oppo N1 Video: Oppo via YouTube |
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Weiter stellt sich das Oppo N1 durchschnittlich dar, was bedeutet nicht schlimm. An Bord gibt es den Prozessor Snapdragon 600 mit der 1,7 GHz Taktung, die Grafik Adreno 320, 2 GB RAM und das 5,9-Zoll-Display hat die FullHD-Auflösung. Das einzige Element, das ein bisschen enttäuschen kann ist der eingebaute Speicher mit kleiner Speicherkapazität von 16 oder 32 GB. Alles wurde durch den „chinesischen“ also niedrigen Preis ausgeschmückt. 3500 RMB machen nach der Umrechnung etwa 420 Euro. Bei einem solchen Preis stört mich die Herkunft des Handys nicht mehr... Und euch?
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| Oppo N1 Bild: Oppo |
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Nach Informationen des Herstellers

