';

Honor 6 Plus
Bewertung

Veröffentlicht:

Honor mit dem Doppelauge

Ich will nicht vorenthalten: ich hatte das Honor 6 Plus gerne von Anfang an. Das Smartphone machte auf mich sehr guten Eindruck und obwohl ich später paar Nachteile und Mängel in ihm fand, weiß ich, dass ich es euch empfehlen kann. Und warum? Bitte unten lesen!

Honor 6 Plus
Honor 6 Plus Bild. Adam Łukowski/GSMchoice.com

Das Handy, das ich bekam, war ein typisches Testmodell. In der ein bisschen lebensmüden Verpackung fand ich nur ein starkes 2-Ampere-Ladegerät, ein USB-Kabel, eine verkürzte Bedienungsanleitung und Nadel zur Öffnung der Karten-Slots. Es waren auch die Schutzfolien, aber keine Kopfhörer. Dazu werde ich nicht in der Lage euch darauf zu antworten, wie ein Headset funktioniert.


Inhaltsverzeichnis

Gehäuse, Design

Das Honor 6 Plus sieht wie das Gerät aus dem oberen Preissegment. Das Gehäuse (Unibody-Gehäuse) wurde nach der Philosophie Aluminium + Glas gebaut. Die Front- und Rückseite bilden die Glaspanels und zwischen den haben wir einen eleganten Rahmen mit dem gebürsteten Aluminium, welcher mit dem kleinen Stückchen des dunklen Kunststoffes geschmückt wurde. Die Qualität des Zusammenbauens ist vortrefflich.

Design? Also, dieses bewertet jeder individual. Mir gefällt ein Design des Handys. Außer den eleganten Seiten aus dem helleren Aluminium wird ein ästhetischer Sinn mit Hilfe von dem glänzenden, im Licht opalisierten Muster, welches die Rückseite des Telefons bedeckt, ausgearbeitet. Hier wurde ein vielschichtiges, glänzendes Glas angewendet. Genauso ästhetisch sind – platzierte an der rechten Seite – Lautstärke- und Einschaltertasten. Sie sind aus Metall, geriffelt und bequem. Sie konnten ein bisschen von sich entfernt werden – aber gerade in diesem Modell störte mich ihre Nähe nicht.

Das ist vermutlich eine Frage der Größe und Höhe der Tasten. Das Design des Telefons verschlechtern ein bisschen die Karten-Schächte, die auch an der rechten Seite platziert wurden und auch nicht regulär platzierter Kreis an der oberen Wand des Plus. Das sind ein Kopfhörerbuchse, Infrarot-Sensor und eine Öffnung für Mikrofon. Schade, dass man nicht versuchte, diese zu verstecken – da ich dies, dass der Hersteller großen Wert auf das Design des Gerätes legte, sicher bin. Sehr gut wurde jedoch ein unten platzierter microUSB-Slot und die Öffnung des Hauptmikrofons versteckt - sie "verschmelzen" mit dem dunklen, runden Plastik und sie blenden einfach nicht.

Leider, alles was schön, ist manchmal zerbrechlich. Leider, schon am zweiten Tag der Benutzung, auf dem schönen hinteren Panel waren die Kratzen sichtbar. Ich habe keine Ahnung, wenn diese entstanden sind, aber wollte ich keine weiteren Beschädigungen riskieren und möglichst schnell klebte ich die Schutzfolien, welche ich in der Verpackung fand. Ich erwähne hier eine gewisse Neuigkeit, die mit der Folie verbunden ist. Honor bietet spezielle Folien an, welche die Arbeitsoberfläche des Touchscreens "vergrößern".

Diese Folie – in manchen Stellen – kann als zusätzliche Taste funktionieren, welches Anklicken von uns gewählte Funktion starten wird. Diese Tasten kann man außer der Arbeitsfläche des Displays finden z. B. auf dem Rahmen neben dem Lautsprecher. Interessante Lösung, welche der Hersteller seltsam verschweiget und welche mir nicht vergönnt war auszuprobieren – da die speziellen Folien im Paket fehlten.

Diese, die ich bekam, waren typisch als Schutz – aber die Folien mit den Tasten sollen wohl identisch aussehen. Vielleicht klappt es auch diese irgendwann zu kaufen? Ich meine, dass sie praktisch sein können und es lohnt sich, sich nach diesen umzuschauen, wenn man das Honor 6 Plus kauft. Ich werde noch auf eine Kleinigkeit hinweisen – das Handy ist ausgezeichnet ausbalanciert. Das 6 Plus ist nicht so leicht – aber man hält es sehr gut in der Hand.

Andere Besonderheit dieses Smartphones ist eine Weise, in der wir in ihm zwei Betreiber-Karten einbauen können. Wie ich schon erwähnte, gibt es nur zwei Karten-Slots. Aber aus der Spezifikation stellt sich heraus, dass das Honor 6 Plus auch die Micro-SD-Karten bedient! Warum? Das Haken ist an der Wahl: wenn wir dieses Modell nutzen, musst ihr wählen – entweder zwei SIM-Karten oder größerer Speicher.

Einer von den Slots ist kein Rätsel – wir stecken in diesen eine Micro-SIM-Karte. Dazu zweiter – ist doppelt. Wir können diesen entweder mit der Micro-SD-Karte oder nanoSIM-Karte ergänzen. Der Schacht ist entsprechend abgeschnitten und die Bedienungsanleitung zeigt, wie man die Karten steckt. Entsprechende Grafik befindet sich auch auf der Standard-Schutzfolie.

Display und Interface

Jetzt ist endlich die Zeit auf ein Display zu gucken. Es hat modische, schmale Rahmen und ganz gute Pixeldichte - 401 ppi. Das Bild ist scharf und lesbar, die Farben sind angenehm intensiv. Die Helligkeit ist auch ausgezeichnet – das Display bleibt lesbar sogar am sonnigen Tag. Es wurde hier eine IPS-Matrize verwendet – deshalb geben die Lesbarkeitswinkel keine Gründe zum Jammern. Die Systemtasten besetzen einen Teil der Arbeitsoberfläche vom Display. Ich hatte gerne die Lösung, aber unter Bedingung, dass der Hersteller mir erlaubt, ihre Platzierung zu ändern. Das Honor erlaubt –wenn ich nur will, kann ich "Zurück" an der rechten oder linken Seite haben.

Die Tasten sind hell, dunkel oder mit der weiteren bereichert – zur Öffnung der Benachrichtigungen. Das erhöht eine "Verwendbarkeit" des Interfaces, ähnlich wie die so genannte Hängende Taste. Das ist ein aus dem kleinen Punkt erscheinendes Panel, welches die Systemtasten verdoppelt – man kann es irgendwo oben platzieren, bei dem irgendwelchen Rand des Displays. Honor dachte auch an die Besitzer der kurzen Finger. Die Tastaturen kann man an die Bedienung mit einer Hand anpassen – dann werden die Buttons zur Texteingabe in der Nähe der rechten oder linken Seite verschoben, abhängig davon, wie wir das Telefon umdrehen. Natürlich fehlt es keine anderen Optionen der Steuerung mit Gesten, z. B. Stummschaltung des Signals, indem man das Handy umdreht oder eine Initiierung der Anrufe, indem man das Smartphone in der Ohrrichtung hebt.

Das ist nur ein Anzeichen der "Freundlichkeit" vom Interface. Sein charakteristisches Merkmal ist das Fehlen an "Schublade" für Applikationen. Alle landen auf den weiteren Desktop. Ähnlich wie in iOS. Ich weiß nicht, wie ihr, aber ich mag sehr diese Eigenschaft des EMUI-Interfaces – vielleicht deshalb, dass ich sehr lange das iPhone nutzte... Natürlich kann man entsprechende Icons nach Belieben ordnen und in die Folder gruppieren. Der Hersteller erlaubt auch die Motive zu ändern. Meine sehr beliebte Option ist eine Anzeige der Benachrichtigungen in der chronologischen Reihenfolge –auf der lesbaren Zeitlinie.

Die Umschalter der Verknüpfungen sind schon klassisch – aber wir haben weiter die Möglichkeit, ihre Anordnung zu ändern. Wenn wir mit dem Finger von unten nach oben verschieben, ohne einen Hauptmenü zu entsperren, zeigt sich ein Handpanel mit den Verknüpfungen – z. B. zur Taschenlampe oder Kamera. Genauso originell sind zusätzliche Apps, welche uns der Hersteller gibt. Wir haben hier: AV-Fernbedienung, Lupe, Spiegel, Taschenlampe- aber großes Lob verdiente Handy-Manager. Das ist eine Applikation zur Optimierung des Gerätes – sie räumt RAM und löscht die Dateien- gelöschte Elemente.

Der Manager erlaubt uns auch, die Sperre der unerwünschten Anrufe zu konfigurieren, mit dem Datentransfer und der Energie zu verwalten. Das Handy wird uns vorschlagen, welche Applikationen die Energie fressen und welche nach dem Bildschirmschoner aktiv ist, arbeiten. Natürlich, wir können manchen das "verboten"... Im Menü findet man auch einen speziellen Modus der extremen Einsparung – wenn das Telefon aus dem Smartphone sich in das Handy zum Anrufen mit dem einfachen, weiß-schwarzen Interface ändert.

Ähnliche Möglichkeiten hat ein "einfacher Modus" – in diesem ändert sich das Display in das verkürzte Menü und so bekommen wir einen Zugang zu den wichtigsten Funktionen in der Form der großen Icons. EMUI lohnt es sich für originelles, aber angenehme für die Augen, abgetönte Stilisierung mit dem Motiv des Kreises.

Effizienz, duales System, Kommunikation

Und wie funktioniert das alles? Das Honor 6 Plus ist wahrscheinlich kein Benchmark-Meister, aber problemlos funktioniert es mit den anspruchsvollen Spielen und im täglichen Nutzung irritiert nicht mit den Verzögerungen. Unten könntet ihr eine Punktzahl ansehen – aber ich betone, dass die Benchmark nicht immer allgemeinen Eindruck der schnellen Arbeit des Handys darstellen.

Man kann sich über die Multimedia-Bedienung, Überhitzung des Gerätes oder die Umschaltung zwischen Applikationen nicht beschweren. Die Kommunikation- und Verbindung-Seite gibt keinen Grund zum Kritisieren. Das Telefon verfügt über ein LTE-Modul, es hat ganz gutes und schnelles GPS.

Das Honor 6 Plus sichert eine gute Qualität der Gespräche und eine bequeme Textverbindung. Hier lohnt es sich über eine Dual-Funktion dieses Smartphones zu sprechen. Wie ihr schon weißt, wartet eine Wahl auf euch - eine Dual-SIM-Funktion oder großer Speicher. Wenn ihr euch für die Nutzung der zwei SIM-Karten entscheidet – es wartet auch euch ein spezielles Menü, in dem ihr die Bezeichnungen für einzelne SIM-Karten bestimmen und ihr sollen auch diesen konkrete Aufgaben zuweisen.

Ihr könntet z. B. eine Karte für die Internetverbindung dedizieren und zweite –für die Gespräche und SMS-Nachrichten. Leider, in diesem Moment erlaubt nur eine Karte, die Verbindung mit LTE- und 3G-Netze aufzubauen. Zweite – sie arbeitet mit dem reinen 2G-Netz. Man kann das im oben erwähnten Menü andern, aber es lohnt sich die Datenbedienung der Karte zuweisen, welche einen schnellsten Transfer nutzt.

Was wichtig, im Unterschied zu der wunderbaren Mehrheit von den Konkurrenten, arbeiten beide SIM-Karten im Dual-Active-Modus. Das bedeutet, dass beide weiter aktiv und im Netz sichtbar sind, sogar wenn wir nur eine von diesen nutzen. Dadurch, wenn ein Anruf während des Gespräches auf andere Karte kommt, können wir den Anruf annehmen, indem man früheres Gesprächs aussetzt, damit wir dann an diese wieder zurückkommen können. Der Nachteil des Smartphones ist sein einzelner Lautsprecher.

Seine Platzierung macht, dass man ihn einfach mit dem Finger bedecken kann, dagegen wenn man einen Freisprechmodus nutzt, müssen wir das Telefon mit dem Desktop nach unten legen.

Es hat sich herausgestellt, dass ich im Stande bin, den ganzen Tag außer Haus zu verbringen, ohne Notwendigkeit, ein Ladegerät oder Power-Bank zu schleppen. Das Honor 6 Plus, gefüllt mit zwei SIM-Karten, dem aktiven GPS und Bluetooth und Wi-Fi, ist im Stande, ohne Anstrengung mehrere Stunden sogar der intensiven Arbeit auszuhalten.

Wenn wir bewusst die Modulen umschalten und eine Optimierung benutzen und vom Telefon angezeigte stromfressenden Apps ausschalten werden, sollen wir problemlos die Arbeitszeit bis zu zwei Tagen verlängern. Und wenn wir eine extreme Energieeinsparung nutzen – die Arbeitszeit kann sogar paar Tage erreichen.

Fotografie und Video

Interessant sieht die Sache der Fotografie aus. Das Honor 6 Plus verfügt über die 3-Megapixel-Matrize. Eine befindet sich vorne und sichert uns ganz gute Selfies.

Zwei sind jedoch auf die Rückseite gewandert, wo sie zusammen funktionieren und sie machen uns die Standard-Fotos in der Auflösung von 13 Megapixeln. Ihre Qualität gibt keine Gründe zur großen Kritik. Die Fotos sind scharf, gut beleuchtet und die Farben ganz natürlich.

Das Doppelobjektiv und zwei Matrizen – was offensichtlich ist – fangen mehr Licht, dadurch erreichen wir im schlechten Licht ganz gute Aufnahmen. Das ist jedoch kein Ende der Möglichkeiten von der Doppelkamera. Zwei Objektive ermöglichen uns das Fotografieren mit der Änderung der Blende – von f/0,95 bis zu f/16. Dadurch können wir mit der Tiefenscharfe fast wie in der Spiegelreflexkamera spielen. Es lohnt sich ein Stativ zu nutzen und ein bisschen zu üben.

Das Stativ wird uns für die Fotos im Super-Nachtmodus nützlich sein. Die Kamera macht damals ein paar "Belichtungen" von derselben Aufnahmen, indem man diese in ein Foto mit größerer Helligkeit verbindet. Wenn die Perfektion des Fotos für uns nicht so wichtig ist und wir irgendwelche Details aus der Nacht gewinnen wollen, kann diese Option nützlich sein.

Die Kamera erlaubt, unseren Fotos ein Wasserzeichen hinzufügen (z. B. unsere Lokalisierung oder andere Beschreibung), sie besitzt auch einen Verschönerungs-, HDR- und Panoramamodus. Wir haben auch mehrere Filter zur Verfügung, welche ähnlich wie Instagram-Filter funktionieren, wir können auch einen Verschluss akustisch auslösen.

Die Kamera verfügt über eine Gesichtserkennung, ein Aufrechterhalten der Schärfe auf dem sich bewegenden Objekt, sie erlaubt auch ISO, einen Weißabgleich, Sättigung oder Kontrast zu regulieren. Wenn wir an dem gewählten Punkt länger drücken, können wir separat eine Licht- und Schärfemessung einstellen, gleicherweise werden wir - wenn ein "Schieber" erscheint - eine Belichtung ändern.

Letzter Vorteil ist eine Option, die Eagle-Eye genannt wurde–sie ermöglicht die Fotos blitzschnell nach dem zweimaligen Anklicken der Lautstärketaste zu machen, sogar bei dem gesperrten Bildschirm. Die Kamera wird das Foto buchstäblich in einer Sekunde machen.



Videos, die mit demHonor 6 Plus aufgezeichnet wurden
Video: GSMchoice.com über YouTube

Zusammenfassung

Jetzt ist die Zeit für die Zusammenfassung. Das Honor 6 Plus ist schön gestaltetes und gut gemachtes Smartphone. Es bietet eine ganz gute Effizienz und gute Leistungen des Akkus an. Die Doppelkamera macht nicht nur gute Fotos, aber sie erlaubt auch ein bisschen mit der Fotografie zu "spielen".

Die Frontkamera wird ausgezeichnete Selfie sichern, wiederum mit dem Sound ist es schon nicht so schön. Der Lautsprecher ist schlecht. Das Smartphone hat dazu einen aktiven Dual-SIM-Modus, welcher erlaubt sich zwischen den Gesprächen umzuschalten. Zwar, um die zwei SIM-Karten zu nutzen, muss man auf die Speichererweiterung verzichten – aber keine Rose ohne Dornen.

Elegantes, bequemes, handliches und praktisches Interface macht die Benutzung von Honor ein Vergnügen. Die Qualität des Sounds im Hörer, allgemeines Funktionieren des Handys oder das Display – werde ich auch positiv bewerten. Schade, dass der Hersteller keine verstärktes Glas auf dem Desktop und an der Rückseite des Smartphones nicht anwandte.

Quelle: GSMchoice.com

adam-lukowski.jpg
Veröffentlicht:
Autor: Adam Łukowski
Übersetzt von: Sylwia Wilczyńska
Dieser Artikel hat noch keine Bewertungen. Sei der Erste und fang die Diskussion an!
Geben Sie Ihre Meinung hinzu!

 Leider gibt es noch keine Meinungen.

 Geben Sie Ihre Meinung hinzu!