
Im Segment der 7-Zoll-Markentablets erschien in letzter Zeit ein neuer Spieler. Das Asus MeMO Pad HD7 lockt mit dem günstigen Preis und den guten Parametern. Kann es Interesse wecken?
Meiner Meinung nach verursacht schon der Preis selbst, dass man das Modell berücksichtigen soll. Zu etwa 160 Euro bekommen wir ein Gerät mit einem IPS-Display, der Auflösung von 1280x800 Pixeln und dem Quad-Core-Prozessor Mediatek MT8125 mit der 1,2 GHz Taktung. Dem steht 1 GB RAM zur Seite. Dem User stehen GPS, Wi-Fi, Bluetooth und 12 GB ROM zur Verfügung.
| Erste Eindrücke Video: GSMchoice. com via YouTube |
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Den Speicher kann man natürlich dank der microSD-Karte erweitern. An Board gibt es auch 2 Kameras (5 Megapixel rückseitig und 1,2 Megapixel von vorne) und ein Akku mit der Kapazität von 3950 mAh. Im Set bekommen wir auch ein Netzteil und USB-Kabel. Der Satz ist gering, aber für solche Geräte typisch. Der Hersteller gibt noch etwas dazu: einen Ständer für das Tablet. Das ist ein klobiges Stück Kunststoff, aber man soll seine Anwesenheit hoch schätzen, weil er brauchbar ist. Eine nette Geste...
Inhaltsverzeichnis
- Konstruktion und ihre Beurteilung
- Effizienz, Apps
- Fotografie
- Akku, Schutzhüllen
- Zusammenfassung, Spezifikation
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| Asus MeMO Pad HD7 Bild: GSMchoice.com |
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Das Asus MeMO Pad HD7 ist nicht teuer, deswegen sollen wir extravagantes Design nicht erwarten. Die Rückseite wurde aus Kunststoff hergestellt, die Frontseite wurde durch die homogene Glass-Fläche und dunkle Rahmen (mit der vernünftigen Breite) überzogen. Die Seiten führen sanft zu der konvexen Rückseite, was verursacht, dass die rechts platzierten Tasten ein bisschen schräg liegen: eher an der Rückseite. Die Powertaste und der Lautstärkeregler wurden daneben platziert. Die Tasten sind groß genug, der Tastenhub ist bequem, aber durch ihre Lokalisation sehen wir sogar ihren Umriss nicht, wenn wir das Display anschauen – man muss nach den Knlpfen tastend suchen.
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| Asus MeMO Pad HD7 Bild: GSMchoice.com |
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Die Rückseite ist in mehreren Farben erhältlich. Was andere Versionen betrifft, kann ich diese nicht beurteilen , aber das weiße Gerät, das ich benutzte, sieht in der Wirklichkeit schön aus. Der Kunststoff ist zwar glänzend, aber wurde in der gleichen Masse gefärbt und nicht lackiert, deswegen sind die Risse nicht auffallend. Wie immer gefällt mir hinausragendes Kamera-Objektiv nicht. Gegenüber wurde ein breiter Mikrofon-Ausgang platziert, was mir wirklich gefällt. Der ist so breit, dass man ihn mit der Hand nicht verdecken kann.
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| Asus MeMO Pad HD7 Bild: GSMchoice.com |
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Ich gebe zu, dass der Lautsprecher sauber und dynamisch klingt. Die Speicherkarte stecken wir links in einen Steckplatz mit Verschluss, was die nächste Lösung ist, dass ich nicht gerne habe. Man kann sehr einfach zufällig die Karte verlieren. Dass die Kopfhörer-Buchse und die microUSB-Schnittstelle nicht geschützt werden, kritisiere ich auch oft. Hier wurden sie jedoch schön in die obere Wand hineinkomponiert, sind nicht auffallend, aber sind vor dem Staub natürlich nicht geschützt.
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| Asus MeMO Pad HD7 Bild: GSMchoice.com |
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Die Ausfertigung des Gehäuses steht auf hohem Niveau, man sieht keine Spalten, es knackt nichts. Was die Steifheit der Konstruktion betrifft, macht das Tablet solchen Eindruck, dass man es einfach biegen kann – aber niemand wird es doch machen. Beim alltäglichen Benutzen stört das nicht, und mein Exemplar (ich unterstreiche das noch einmal) knackte beim Biegen nicht. Das Display hat die Auflösung, die für das Surfen im Internet oder Anschauen der Fotos ausreichend ist. Dabei werden die Farben schön wiedergespiegelt und der Lesbarkeitsgrad ist gut. Die Helligkeit ist ausreichend, aber wir müssen diese manuell einstellen – es gibt keinen Lichtsensor. Das ist aber kein großer Nachteil. Der Finger gleitet gut über das Display, der Bildschirm wird nicht so einfach schmutzig und dem Touchscreen kann man nichts vorwerfen.
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| Asus MeMO Pad HD7 Bild: GSMchoice.com |
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Der Quad-Core-Prozessor mit 1 GB RAM, der unter Android Android 4.2.1 läuft, deutet an, dass wir mit einem für die alltägliche Nutzung geeignetem Gerät zu tun haben. Ich habe zuerst das Tablet in mehreren Benchmark-Tests geprüft. Seine Ergebnisse waren diesen von Nexus 7, also dem größten Konkurrent ähnlich. Das sind seine Ergebnisse:
- AnTuTu: 12565 Pkt.
- Vellamo: HTML5-1478, Metal-449 Pkt.
- 3DMark: 1546 (extreme) Pkt.
- CFBench: 21423, 5490, 11863 Pkt.
- Quadrant: 3860 Pkt.
- NenaMark 1: 55,7 Fps
- NenaMark 2: 45,9 Fps
Wenn jemand Interesse daran hat, kann die oben genannte Zahlen mit anderen Geräten vergleichen. Und die User, die keinen Wert auf solche Messungen legen, möchte ich darüber informieren, dass das MeMO Pad HD7 ziemlich schnell ist und man beim alltäglichen Nutzen keine Verzögerungen feststellen kann. Manchmal bekommt es Atembeschwerden, wenn man die Spiele mit 3D-Grafik spielt oder wenn man große Bilder (größer als 10 MB) schnell skaliert. Ich habe jedoch keine Applikation gefunden, die ich nicht starten konnte...
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| Asus MeMO Pad HD7 Bild: GSMchoice.com |
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Und wenn wir schon über Applikationen reden, muss man unterstreichen, dass ASUS das MeMO Pad mit ein paar hauseigenen Programmen ausgestattet hat. Außer den für Android typischen Bestandteilen finden wir im Speicher des neuen Tablets folgende Applikationen:
- ASUS WebStorage: Cloudspeicher, 5 GB kostenlos
- ASUS Splendid: zusätzliche Einstellung der Bildschirm-Parameter
- Audio Wizard: Equalizer mit sechs vordefinierten Modi
- ASUS Kalender
- ASUS ToDo: Aufgabeliste
- ASUS Story: Erstellen der Fotoalben
- ASUS Artist: Zeichnen
- Energiesparen
- Dateienverwaltung
- App Backup: Datensicherung
- App Locker: Sperren der Applikationen mit dem Passwort
- Media Frame: Einrahmen der Bilder
- E-Reader Kindle
- Elternsperre
- ASUS Studio: Sortieren und Bearbeiten der Fotos
- BuddyBuzz: Aggregator für soziale Netzwerke
- Spiegel
- Zinio: E-Reader
- MyBitCast: Synchronisation der Multimedien
- My Library Lite: Überblick über die Bücher
- Konfigurationsassistent
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| Asus MeMO Pad HD7 Bild: GSMchoice.com |
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Im Unterschied zu Nexus verfügt das MeMo Pad über zwei Kameras. Die Frontkamera für Videokonferenzen wurde in der Mitte der dünneren Seite platziert. Das Bild ist eher nicht so gut. Mit der Hauptkamera kann man schon ziemlich gute Bilder aufnehmen. Die kann sich mit den besten Kameras der Smartphones nicht messen, aber was die Tablets betrifft... ist gut. Ein bisschen schade, dass es keine LED-Diode gibt. Die Kamera funktioniert am besten beim Tageslicht, wenn es ein bisschen Schatten gibt. Wenn man die Bilder im Sonnenlicht aufnimmt, sind diese oft überbelichtet. In Räumen und bei ungünstigen Lichtverhältnissen entsteht Bildrauschen und die Farben sind nicht mehr so intensiv. Man soll die Kamera für das schnelle Einstellen der Schärfe loben. Man kann das mit dem Fingertipp machen.
Im Kamera-Menü gibt es mehrstüfige Gesicht-Beschönerung bei Poträts, den HDR-Modus und 8 thematische Programme. Die Kamera ermöglicht, die Weißbalance und Empfindlichkeit zu ändern. Es gibt auch den Selbstauslöser und die Serienbilder. Zu der Ausstattung gehört auch digitaler Zoom, man kann die Videos in der Auflösung von 1080p aufnehmen. Unten könnt ihr beispielhafte Fotos aus dem Tablet sehen.
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| Beispielhafte Fotos aus dem Asus MeMO Pad HD7 Bild: GSMchoice.com |
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| Beispielhaftes Video aus dem Asus MeMO Pad HD7 Video: GSMchoice.com via YouTube |
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| Digitaler Zoom des MeMO Pad HD7 Bild: GSMchoice.com |
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Der Akku des MeMo Pad ist effektiv. Wenn man ein paar Stunden pro Tag im Internet surft und manchmal Spiele spielt, hält der Akku von 2 bis 3 Tage lang. Das ist ein gutes Ergebnis, ich erwarte nichts mehr.
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| Asus MeMO Pad HD7 Bild: GSMchoice.com |
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ASUS bietet auch zwei Schutzhüllen speziell für das MeMo Pad an. Beide garantieren den guten Schutz, aber mir persönlich gefällt TransCover, den man in einen Ständer umgestalten kann, wenn man ihn gut zusammenbaut.
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| Asus MeMO Pad HD7 Bild: GSMchoice.com |
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Die Frage, die ich am Anfang dieses Textes gestellt habe, beantworte ich bestätigend. Es lohnt sich, dieses Modell zu berücksichtigen, weil es in seinem Preissegment ein der besten Angebote ist. Es ist fast so effizient wie das Nexus 7, aber besser als dieses ausgestattet. Was die Ausführung betrifft, ist diese mit dem Samsung Galaxy Tab 7.0 vergleichbar und der höhere Preis wird durch die Neuartigkeit der Konstruktion ersetzt. Ich habe keine Einwände und kann es mit reinem Gewissen den Nutzern empfehlen, die nach einem Firmentablet suchen und nicht überzahlen möchten.
Spezifikation:
- Prozessor: MediaTek MT8125, 1,2 GHz
- Grafik: PowerVR SGX544
- RAM Speicher: 1 GB
- Touchscreen: 7 Zoll, IPS, 1280x800 Pixel
- Speicher: 16 GB + microSD
- Betriebssystem: Android 4.2 Jelly Bean
- Datenübertragung: USB 2.0, Wi-Fi 802.11/b/g/n, Bluetooth 4.0
- Kamera: 1,2 Mpx Frontseite, 5 Mpx Rückseite
- Akku: Li-Ion 3950 mAh
- Abmessungen: 121x197x11 mm
- Gewicht: 302 g
Quelle: GSMchoice.com




































