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Sharp Aquos C10
Bewertung

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Sharp kämpft um den Mittelklasse-Preissegment

Verpackung und Zubehör

In der Verpackung bekommen wir zusammen mit dem Smartphone einen ziemlich typischen Zubehörsatz. Es gibt hier ein Netzladegerät, flaches USB-USB-C-Kabel, einige Papiere, eine Nadel zum Öffnen der Schublade für SIM-Karten... und ein Etui für das Handy, welches aus dem Kunststoff gemacht wurde. Einige Quellen informieren darüber, dass es sich im Satz auch ein UCB-C-mini-jack-3,5mm-Adapter befinden kann - aber in diesem, welchen ich zusammen mit dem C10 bekam, gab es dieses Element nicht.


Aufbau und Bildschirm

Im Modell AQUOS C10 entschied sich der Hersteller für das Benutzen der FreeFrom-Technologie, damit man so dünne wie möglich Rahmen um den Bildschirm herum bekommen kann - der LCD-Bildschirm mit einer 5,5-Zoll-Diagonale beansprucht 87,5% der Frontseite. Es ist nur schade, dass die große Notch die Ästhetik zerstört und der untere Rahmen auch ziemlich groß ist. Andererseits ist das Gerät handlich, kompakt und leicht - man kann es mit einer Hand bedienen. Die Frontseite wurde mit Glas überzogen, um das Gerät herum gibt es einen Metallrahmen mit Antennen-Streifen, die Rückseite wurde aus Kunststoff gemacht und ist glänzend (die Fingerabdrücke und Beschmutzungen sind sichtbar). Ich gebe noch zu, dass das Smartphone billiger aussieht, als es tatsächlich ist. Seine Abmessungen, Leichtigkeit und der Plastik verursachen, dass ich das C10 eher zu den billigeren Geräten rechnen würde.


Der IGZO-Bildschirm mit einer Diagonale von 5,5 Zoll hat eine Auflösung von 2040x1080 Pixeln. Die Pixeldichte beträgt 420 ppi und das Display ist relativ nicht ausgedehnt (wie für heutige Standards)- sein Seitenverhältnis beträgt 17:9. Das ist ein untypisches Format in der Smartphones-Welt, durch welches das Gerät ein bisschen breiter und kürzer als heutige Handys ist. Der Bildschirm beansprucht 87,5% der Frontseite. Seine Helligkeit ist ausreichend, damit man das Gerät in der vollen Sonne benutzt (obwohl die Reflexe auf dem Bildschirm die Arbeit ein bisschen schwieriger machen), man kann auch die Schärfe, den Kontrast und die Farben nicht kritisieren. Man soll noch zugeben, dass man in Einstellungen den Bildschirmmodus (auf standardmäßig oder dynamisch) ändern und die Farbentemperatur (kalt, neutral, warm) anpassen kann. Die oberen Ecken des Bildschirms sind nicht abgerundet, sondern zugeschnitten - die sichtbaren Abrundungen werden durch die Software generiert.


Über dem Bildschirm - oder eigentlich in seinem Bereich befindet sich eine Frontkamera, die in einem ziemlich großen, nicht so schönen Ausschnitt eingebaut wurde, dieser erinnert an Essential Phone oder ein paar neue Modelle von Wiko. Ein bisschen höher, praktisch an der Grenze des Verbindens von dem Bildschirm und Gehäuse befindet sich eine Spalte des Lautsprechers für Gespräche - dort sammelt sich sehr einfach der Schmutz. Es fehlt eine Benachrichtigungsdiode nicht, sie wurde im Rahmen über dem Bildschirm, an der rechten Ecke eingebaut. Unter dem Bildschirm sehen wir einen ziemlich dicken Rahmen, auf welchem der Hersteller sein Logo und einen länglichen Fingerabdruckscanner platzierte. Der Scanner funktioniert schnell und präzis, im Gegensatz zu der zweiten Sicherung, also zu dem System der Gesichtserkennung. Es funktioniert einfach langsam. Für manche kann der Fingerabdruckscanner auf der Frontseite ein Vorteil sein, aber er beeinflusst die Dicke des unteren Rahmens so stark, dass ich bevorzugen würde, dass er sich auf der Rückseite befinden würde. Die Frontseite wurde mit einer Glasschicht überzogen, aber seine Marke wurde nicht bestimmt - das ist Gorilla Glass 3 wie im Modell D10 nicht. Ich gebe noch zu, dass man das Smartphone ohne Probleme benutzen kann, wenn man die Brille mit Polarisierung anhat. Aber nur in der vertikalen Lage des Bildschirms, in der horizontalen Lage ist der Bildschirm zu dunkel und man sieht das angezeigte Bild nicht.


Die Rückseite des Geräts ist in einer schwarzen Farbe. Sie wurde aus dem Kunststoff gemacht und hat eine glänzende Fläche, was verursacht, dass die Beschmutzungen und Fingerabdrücke sehr sichtbar sind. Außerdem wurde hier ein ein bisschen herausragendes Modul mit einer Dual-Kamera platziert, dazu gibt es ein zusätzliches Mikrofon und eine dualfarbige LED-Diode. Leider ist die Grenze zwischen der Plastik-Rückseite und dem Metall-Rahmen sehr sichtbar - das ist eine gut fühlbare Spalte, in welcher sich der Schmutz sehr einfach sammelt. Wenn man die Schutzhülle benutzt, wird dieses Problem und das Problem mit dem herausragenden Modul gelöst.


Am oberen Rand finden wir keine Ports oder Tasten. Rechts wurden die Tasten zum Regulieren der Lautstärke und eine Power-/Sperrtaste eingebaut. Die Tasten sind gut fühlbar und auf solcher Höhe platziert, dass man sie mit dem Daumen einfach erreichen kann, wenn man das Handy in der Hand hält. Am unteren Rand, im Zentrum gibt es einen USB-C-Port mit zwei Reihen von Öffnungen um diesen herum - diese links versteckt das Mikrofon und rechts - den tatsächlichen, externen Lautsprecher des Handys. Es bleibt noch die linke Seite des Geräts, wo sich eine Schublade für zwei SIM-Karten oder eine SIM- und eine microSD-Karte befindet.


Quelle: GSMchoice.com

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Autor: Jolanta Szczepaniak
Übersetzt von: Monika Konopa
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