
Unser letzter Besuch auf dem MWC war eine Gelegenheit, das Smartphone Xperia T näher zu betrachten. Das Handy haben wir von den Veranstaltern des Kongresses bekommen, um dieses als eine elektronische Eintrittskarte für die Party zu benutzen.
Die Messe ist zu Ende gegangen, man kann jetzt also andere Möglichkeiten des Handys unter die Lupe nehmen.
Das Sony Xperia T ist als ein Handy von James Bond bekannt. Der Agent 007 benutzte es im letzten Film – also Skyfall. Obwohl mein Äußeres weit von dem Aussehen von Daniel Craig entfernt ist, funktionierte das Smartphone in meinen Händen hervorragend. Das Handy bekam ich in einer flachen Quadratbox, drinnen gab es noch ein Netzteil mit dem USB-Kabel (das Kabel selbst dient zum Datenaustausch mit dem Rechner) und ordentliche, aber unauffällige Kopfhörer. In der Box befindet sich auch eine verkürzte Bedienungsanleitung. Ich möchte den zukünftigen Käufern empfehlen, die Schutzfolie von dem Bildschirm vorsichtig zu entfernen. Unter dieser befindet sich eine andere, die für die längere Nutzung bestimmt ist. In der Box fehlte jedoch an Smarttags, die das Benutzen des Handys dank der NFC-Technologie erleichtern sollen. Das Xperia T kann natürlich mit diesen mitarbeiten, aber man muss diese separat kaufen. Wir müssen uns selbst auch um den microUSB MHL-HDMI-Adapter kümmern, wenn wir das Xperia an den Fernseher anschließen möchten.
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| Sony Xperia T Bild: GSMchoice.com |
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Inhaltsverzeichnis
- Ein Blick auf die Konstruktion
- Problematische Tasten
- Ausstattung
- Musische Valoren
- Fotografie und Video
- Als ein Handy...
- Zusammenfassung und ein Video
Es wundert mich nicht, dass Bond gerade dieses Modell gewählt hat. Das Handy sieht sehr schick aus und dabei passt perfekt zu der großen, männlichen Hand. Es ist so dank der mit mattem Lack überzogenen um bogenförmig profilierten Rückseite. Leider wiederholte Sony an diesem Modell den Fehler, den ich ausdauernd kritisieren werde. Es handelt sich um das hinausragende Kameraobjektiv. Ich muss immer die alte Leier wiederholen, obwohl es schön aussieht, ist unpraktisch, weil das Kameraglas den Kratzern ausgesetzt ist. Gut, dass an dem Xperia T das Objektiv im Umriss vertieft und eher ungefährdert ist. Ein Teil des Gehäuses, das das Objektiv umgibt, wird sich abnutzen. Und das Gehäuse lässt sich nicht abbauen: wir können den „Akkudeckel” selbst nicht austauschen, wir haben auch keinen Zugriff auf den Akku. Für mich ist das kein Nachteil – ich musste nie dieses Element austauschen und die feste Konstruktion ist immer solider und knackt nicht. Und dazu – meistens sieht gut aus!
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| Sony Xperia T Bild: GSMchoice.com |
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Die Frontseite unseres Xperia dominierte das 4,5-Zoll-HD-Display, das von dünnem, schwarzem, glänzendem Rahmen umgeben wird. Die Zusammensetzung dieser Farbe mit dem Aluminium imitierenden Lack, macht einen großen Eindruck. Genauso elegant soll die ganz schwarze Version dieses Modells sein, obwohl an dieser der Lack auf der Rückseite so aussieht, als ob er aus „Gummi“ hergestellt würde.
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| Sony Xperia T Bild: GSMchoice.com |
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Das Hady ist sehr schmal, was jedoch dabei nicht störte, den microUSB-Steckplatz und die MiniJack-Buchse auf beiden Seiten zu platzieren. Die rechte Seite ist „reichlich” ausgestattet, dort gibt es den Lautstärkeregler, die Bildschirmsperr- und Kamerataste und den Deckel, unter dem sich die microSIM- und microSD-Steckplätze befinden. Ein Detail gefiel mir wirklich – die Seriennummer und Zertifizierungen sind nicht am Gehäuse (wie z.B. im Fall des iPhones), aber neben den Karten versteckt. Die befinden sich unter den Steckplätzen, auf einem Blättchen, das man herausziehen kann, wenn man diese Informationen braucht. Ein bisschen schade, dass das Xperia T nicht wasserdicht ist - James Bond würde bestimmt in diesem Fall nicht nein sagen...
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| Sony Xperia T Bild: GSMchoice.com |
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Ich begeistere mich für das Handy, aber als Rezensent soll ich doch etwas kritisieren. Aber bitte sehr: die Tasten! Die Hardware-Tasten (seitlich) wurden an einem total unhandlichen Ort platziert. Im Unterschied zu Hunderten Konkurrenten befinden sich diese am Xperia T eher unten, deswegen kann man diese einfach zufällig drücken, wenn man das Handy hält. Die Kamerataste kann ich noch ertragen, aber wenn ich schon wieder zufällig den Bildschirm sperre, dann trifft mich der Schlag. Die Software-Buttons gefallen mir auch nicht. Vielleicht bin ich ein Traditionalist, aber ich bevorzuge die Sensor-Tasten unter dem Display. Diese ersten sind einfach unbequem und nehmen einen Teil des Displays in Anspruch... Außerdem reagieren sie erst nach dem „Doppeltap”.
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| Sony Xperia T Bild: GSMchoice.com |
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Ich werde mich jedoch nicht mehr beschweren, weil ich an diesem Modell keine anderen Elemente, die ich kritisieren könnte, gefunden habe. Ihr sagt bestimmt, dass ich die für die starken Smartphones typische, kurze Arbeitszeit des Akkus kritisieren soll. Dass werde ich jedoch nicht machen, weil das intensiv benutzte Handy nicht früher als nach fast zwanzig Stunden aufgegeben hat. Und wenn der Akku den ganzen Tag der intensiven Arbeit hält... dann soll man eher nicht mehr erwarten, obwohl es natürlich nett wäre, wenn dieser 72 Stunden halten würde.
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| Das Interface des Sony Xperia T Bild: GSMchoice.com |
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Das Testgerät lief unter dem Betriebssystem Android 4.0.4. Im Bezug auf seine nicht alltägliche Bestimmung (als Eintrittskarte für MWC), verfügte das Handy über ein paar untypische Applikationen, die das Standard-Modell nicht hat. Konzentrieren wir uns jedoch darauf, was jeder Käufer bekommt. Das Handy besitzt das NFC-Modul und auch GPS und GLONASS mit der hauseigenen Navigation Wisepilot. Das sind natürlich Landkarten mit der Navigation von Google. Wenn wir das Xperia T kaufen, können wir außer den typischen Bestandteilen des Systems auf das McAfee Security Paket zum Erstellen der Sicherungskopie und die Anwendung zum Herunterladen der E-Books und Zeitschriften rechnen. Wir bekommen zusätzlich die Testversionen der Spiele von Electronic Arts, den QR-Code-Scanner, den separaten Laden mit den von Sony empfehlenden Applikationen und die Software Office Suite. Unter Beilagen gibt es zusätzlich die Applikation, die Tethering erleichtern soll und LiveWare Manager, der uns ermöglicht, eine voreingestellte Applikation den angeschlossenen Peripheriegeräten zuzuschreiben. Die Anwendung startet, wenn ein bestimmtes Gerät durch das Handy erkannt wird. Woran fehlt es? Vielleicht an den Springbrunnen?
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| Das Interface des Sony Xperia T Bild: GSMchoice.com |
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Ich bin davon überzeugt, dass jeder von euch entsprechende Applikationen nach Belieben und Bedarf für sich findet. Ich will nur noch zugeben, dass man auf 5 Desktops die Icons in Ordner verbinden kann. Im Hauptmenü ermöglicht der Launcher, die Icons in beliebiger Reihenfolge (alphabetisch, nach der Häufigkeit des Benutzens oder nach dem Installationsdatum) zu ordnen. Nehmen wir jetzt die musischen Valoren des Xperia T unter die Lupe. Das Smartphone verfügt über das FM Radio – ein für die Konkurrenten nicht immer offensichtliches Element. Das Radio kann automatisch verfügbare Radiosender finden, im Hintergrund laufen und ermöglicht uns, eine Liste der Lieblingsradiosender zu erstellen. Es besitzt den RDS-Decoder, stellt die Option TrackID zur Verfügung, man kann also die Informationen über den gerade abspielenden Song finden. Der Radioempfänger hat gute Empfindlichkeit und den starken Sound, obwohl wir keinen Zugriff auf den Sound-Equalizer haben. Gute Klangqualität überraschte mich nicht - vor Jahren zeichneten sich Handys mit dem Walkman Logo durch die überdurchschnittliche Klangqualität aus und das Xperia T setzt die Tradition der Vorgänger fort.
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| Das Interface des Sony Xperia T Bild: GSMchoice.com |
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Der Walkman am Xperia bietet uns viele Möglichkeiten im Bezug auf das Musikabspielen an. Man kann auch die Informationen über die Songs aus der Datenbank Gracenote – zusammen mit Umschlägen mehrerer Alben – herunterladen. In diesem Fall hatte ich jedoch Probleme mit manchen „Kultsongs“... dafür wurden eher ziemlich selten getroffene Alben, wie z.B. Das Kabarett von Ivan Mladek gefunden. Zum Trost kann man immer die Visualisierung – also die Grafik, die das Original ersetzt - eischalten. Wenn ihr die Musik abspielt – glaubt mir, die Grafik spielt dann keine Rolle mehr. Zusammen mit guten Kopfhörern klingt das Xperia T klasse. Der Sound hat entsprechende Dynamik, den Schwung, die Stereo-Szene ist ordentlich und Details klingen sauber aus. Dazu kommt noch der gut kontrollierte Bass und gute Kraft. Der Nachteil ist, dass die WMA-Dateien nicht gelesen werden. Der im Handy eingebaute Lautsprecher spielt auch gut, wenn man seine Abmessungen berücksichtigt. Der Walkman verfügt über den Sound-Equalizer, man kann auch die Songlisten je nach der Stimmung erstellen: diese Option heißt SensMe. Was noch interessant ist, ist das Icon der Unendlichkeit, das auf dem Display erscheint. Dieses führt uns zu weiteren Informationen über den Song via Google, Wikipedia, YouTube, manchmal kann man sogar die Karaoke-Version finden. Zusätzlich möchte ich noch zugeben, dass die Mitarbeit mit den kabellosen Kopfhörern und Lautsprechern auch möglich ist. Dabei hilft uns NFC...
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| Das Interface des Sony Xperia T Bild: GSMchoice.com |
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Das Sony Xperia T ist auch ein guter Fotograf. Das Handy verfügt über die 13-Megapixel-Kamera mit AF und der beleuchtenden Diode. Die Farben und Details werden gut abgebildet, sogar wenn die Lichtverhältnisse nicht so günstig sind. Schade, dass es an den Xenon-Blitz fehlt. In der dunklen Umgebung erscheint die Körnigkeit, aber diese ist nicht so unerträglich. Der Autofokus (dessen Messpunkt wir per Berührung wählen können) funktioniert schnell, aber manchmal reagiert er beim ungünstigen Licht nicht richtig. Dabei wird die Schärfe erst beim nächsten Versuch eingestellt. Ich habe nie empfohlen, digitales Zoom zu benutzen, diesmal wird es auch nicht anders sein. Am Xperia T funktioniert dieses schrecklich. Es gibt unheimlich viele Artefakte, absolut keine Details, das Bild ist undeutlich. Ich habe in der Bildgalerie ein paar Fotos, die mit Zoom gemacht wurden, veröffentlicht, damit ihr sich selbst davon überzeugt könnt, wie schwach seine Möglichkeiten sind.
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| Die gleiche Aufnahme mit und ohne Zoom Bild: GSMchoice.com |
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Außerdem besitzt die Kamera die Geotag-Funktion, Bildstabilisierung und Smile-Erkennung, die spontanen Fotografen werden bestimmt den Schell-Start-Modus mögen. Zur Verfügung stehen uns 8 thematische Anwendungen (Dokument, Sport, Party, Strand und Schnee, Nachtaufnahme, Nachtporträt, Landschaft und Porträt). Wir können die Belichtung, Empfindlichkeit und Weiß-Balance einstellen. Der nächste Vorteil der Kamera ist die Möglichkeit, die Panoramabilder einfach (und erfolgreich) und die Filme im FullHD aufzunehmen. Im Fall des Videos kann die Bildgeometrie bei schnelleren Kamerabewegungen verloren werden. Und hier lade ich euch zum Anschauen der Testvideos via YouTube und auf der Katalogkarte des Handys ein.
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| Testfotos aus dem Sony Xperia T Bild: GSMchoice.com |
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| Beispielhafte Spezialeffekte Bild: GSMchoice.com |
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Zu dem Satz bekommen wir den modernisierten Foto-Viewer mit dem effektvollen Anzeigen der durch Geo-Tags an der animierten Erdkugel gekennzeichneten Fotos. Die Fotos kann man im Grundbereich bearbeiten - mit 7 Spezialeffekten, Filmaufnahmen, der Beleuchtung- und Rote-Augen-Korrektur, Begradigung der Aufnahmen und dem Glätten der Haut.
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| Sony Xperia T Bild: GSMchoice.com |
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Das Xperia T enttäuscht auch in seiner Grundrolle nicht. Ich habe keine Probleme mit dem Verbindungsherstellen festgestellt, das Wi-Fi-Modul kann man auch nicht kritisieren. Die Klangqualität im Hörer ist gut, das Handy verfügt über zwei Mikrofone und die Technologie, die Geräuschunterdrückung ermöglicht. Das Display bildet die Farben gut ab, der Touchscreen funktioniert zügig. Es erkennt zwar nur vier Berührungspunkte, aber ehrlich gesagt, braucht ein Smartphone mehr? Der Nachteil dieses Displays kann ein ziemlich enger Betrachtungswinkel sein.
Wenn jemand Interesse daran hat – Benchmark-Ergebnisse:
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| Xperia T in den Benchmarktests Bild: GSMchoice.com |
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Die Effizienz lässt nicht so viel zu wünschen übrig. Ich habe keine Verlangsamung bei der Arbeit bemerkt, die Filme in der hohen Auflösung werden problemlos gestartet und das Handy kommt mit den ausgebauten Spielen zurecht. Eine bequeme Beilage ist die Leiste der sogenannten kleinen Applikationen, die unten erscheint, wenn man die Liste der in letzter Zeit benutzten Anwendungen auswählt. Den Inhalt der Leiste kann man natürlich nach eigenem Bedarf anpassen. Man kann auch die SmartDial Funktion gerne haben – wir können statt der Telefonnummer den Kontaktnamen eintippen. Das Erstellen einer Nachricht soll dank der Eingabemethode a la Swype einfacher werden.
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| Sony Xperia T Bild: GSMchoice.com |
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Zusammenfassend – hat das Sony Xperia T eigentlich keine Nachteile. Es verfügt über ein tolles Display, eine ganz gute Kamera und spielt die Musik perfekt ab. Das Smartphone ist leistungsfähig, wird während der Arbeit eher nicht warm, dazu sieht toll aus und ist sehr handlich. Nur die Tasten auf der rechten Seite stören und der Akku könnte ehrlich gesagt ein bisschen länger als 24 Stunden halten. Leider muss alles, was gut ist, viel kosten. In diesem Fall wird das Handy auf dem freien Markt etwa 430 Euro kosten. In diesem Preissegment ist die Konkurrenz ziemlich stark, trotzdem bleibt das Sony Xperia T der Spitzenreiter.
Schließlich traditionell ein kurzes Video:| Sony Xperia T Video: GSMchoice.com via YouTube |
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Quelle: GSMchoice.com

















































